Anthropic will an die Nasdaq: Zweites profitables Quartal soll Investoren vor Mega-IPO überzeugen
Anthropic hat Investoren mitgeteilt, dass das Unternehmen das zweite Quartal in Folge profitabel sein wird – allerdings auf Basis einer bereinigten Kennzahl, die Kosten wie aktienbasierte Vergütung ausklammert. Die Bruttomargen liegen laut Financial Times bei über 80 Prozent, jedoch vor Abzug von Umsatzbeteiligungen an Partner wie Amazon und Modelltrainingskosten.
Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um das 14-Fache auf 11,5 Milliarden Dollar im Quartal, die annualisierte Run-Rate erreichte Ende Juli 65 Milliarden Dollar. Investoren erwarten laut SemiAnalysis-Analyst Joey Brookhart bis Jahresende 120 Milliarden Dollar annualisierten Umsatz und bis Ende 2027 fast das Dreifache.
Anthropic plant einen Börsengang an der Nasdaq mit einer möglichen Bewertung von zwei Billionen Dollar oder mehr. Statt den Börsenprospekt wie erwartet letzte Woche zu veröffentlichen, teilte Anthropic die Unterlagen zunächst nur einem kleinen Investorenkreis mit. Parallel forderte CEO Dario Amodei öffentlich eine Verlangsamung der KI-Entwicklung, OpenAI-Chef Sam Altman und Elon Musk schlossen sich dem Aufruf an. Altman bestätigte gegenüber Fortune, dass OpenAI dieses Jahr nicht an die Börse gehen werde.
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