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Deepseek arbeitet an eigenem KI-Chip für Inferenz

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Das chinesische Start-up Deepseek entwickelt laut Reuters einen eigenen KI-Chip. Drei mit der Sache vertraute Personen berichteten, der Chip sei für Inferenz gedacht, also die Phase, in der ein trainiertes Modell Antworten für Nutzer erzeugt, und nicht für das Training neuer Modelle. Der Schritt könnte Deepseeks Abhängigkeit von Nvidia- und Huawei-Chips verringern.

Das Vorhaben steht noch am Anfang: Deepseek spricht laut dem Bericht mit Firmen für Chip-Design, Fertigung und Speicher und stellt seit Monaten still Chip-Entwickler ein, ohne öffentliche Stellenausschreibungen. Der Weg ist schwierig, da US-Exportkontrollen chinesische Firmen vom Zugang zu modernsten Chips und Speicher abschneiden. Auch OpenAI und Anthropic arbeiten an eigenen Chips.

Zugleich sammelt Deepseek erstmals Kapital ein: Laut Reuters sollen sieben Milliarden Dollar bei einer Bewertung von 52 bis 59 Milliarden Dollar zusammenkommen.

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Quelle: Reuters