Gleiche KI, unterschiedliche Kosten: Framework-Wahl verändert den Preis um fast das Dreifache
Die Software-Umgebung eines KI-Modells wirkt sich insbesondere auf den Preis aus. Das KI-Tooling-Unternehmen Composio hat Deepseek V4 Flash in vier verschiedenen Agenten-Frameworks getestet: Claude Code, Codex, OpenCode und Oh My Pi. Dabei wurden 30 Aufgaben mit echten Tools wie Gmail, GitHub, Slack und Notion durchgeführt. Das Ergebnis: Kein Framework war in allen Kategorien das beste. Oh My Pi erzielte die höchste Erfolgsquote (17 von 30), war aber am langsamsten (272 Sekunden pro Aufgabe). OpenCode war am günstigsten (0,073 Dollar pro erfolgreicher Aufgabe), Claude Code am schnellsten (122 Sekunden), aber am teuersten (0,195 Dollar), obwohl es die wenigsten Tool-Aufrufe und die wenigsten Output-Tokens verbrauchte.

Sieben Aufgaben gelangen oder scheiterten allein je nach verwendetem Framework. Bei der Erfolgsquote lagen die Frameworks aber insgesamt nah beieinander, nur OpenCode fiel mit 14 gelösten von 30 Aufgaben etwas ab. Die größeren Unterschiede zeigten sich beim Preis und bei der Geschwindigkeit: Die Wahl des Frameworks veränderte die Kosten um fast das Dreifache und die Geschwindigkeit um das 2,2-Fache.
KI-News ohne Hype – von Menschen kuratiert
Mit dem THE‑DECODER‑Abo liest du werbefrei und wirst Teil unserer Community: Diskutiere im Kommentarsystem, erhalte unseren wöchentlichen KI‑Newsletter, 6× im Jahr den "KI Radar"‑Frontier‑Newsletter mit den neuesten Entwicklungen aus der Spitze der KI‑Forschung, bis zu 25 % Rabatt auf KI Pro‑Events und Zugriff auf das komplette Archiv der letzten zehn Jahre.
Jetzt abonnieren