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KI-Energiehunger treibt Amazon und Nvidia zu Milliarden-Investitionen in Strominfrastruktur

Amazon und Nvidia benötigen mehr Energie für KI. Nvidia investiert laut The Information bis zu drei Milliarden Dollar in Lancium, den Strominfrastruktur-Entwickler hinter dem OpenAI- und Oracle-Rechenzentrum in Texas. Für zwei Milliarden Dollar erhält Nvidia etwa 20 Prozent an dem Unternehmen, das mit rund zehn Milliarden Dollar bewertet wird. Lancium hat bereits vier Gigawatt Strom in Texas unter Vertrag und entwickelt Standorte für bis zu 15 weitere Gigawatt.

Gleichzeitig investiert Amazon in ein riesiges Gaskraftwerk in Pecos County, Texas, das laut New York Times bis zu 33 Millionen Tonnen CO₂ pro Jahr ausstoßen dürfte und damit das schmutzigste Kraftwerk der USA werden könnte. Es soll mit 35 Gasturbinen bis zu 7,65 Gigawatt Strom für ein Amazon-Rechenzentrum erzeugen. Amazon-Sprecherin Margaret Callahan betonte, das Klimaziel des Unternehmens bleibe bestehen, räumte aber ein, dass KI-Rechenzentren die Klimaziele erschweren könnten. Umweltgruppen warnen vor Gesundheits- und Umweltschäden.

Klimaforscher Zeke Hausfather schätzt, dass ein intensiver Nutzer agentischer KI pro Jahr etwa so viel Energie verbraucht wie ein Wäschetrockner, Tendenz steigend.

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Quelle: NYT | The Information