KI-Startup spart Millionen: Lindy wechselt komplett von Claude zu Deepseek
Anthropic sollte sich mit seinem Börsengang besser beeilen. Nachdem OpenAI das optimale Fenster offenbar schon verpasst und den Börsengang verschoben hat, könnte auch das zuletzt explosive Wachstum der Claude-Firma unter Druck geraten, wenn Firmen ihre KI-Ausgaben stärker kontrollieren und auf günstigere chinesische Alternativen zurückgreifen.
Anekdotisch steht dafür das KI-Startup Lindy: CEO Flo Crivello stellte kürzlich komplett von Claude auf das günstigere chinesische Deepseek um, gehostet von einer US-Firma in den USA. Die Kostenkurve sei "abgestürzt", die Entscheidung spare Millionen, sagt Crivello. Die KI-Kosten des 25-Personen-Startups seien "nicht tragbar" gewesen und lägen über den Personalkosten. Crivello würde zurückwechseln, wenn Anthropic die Preise senkt: "Es ist eine Frage des Überlebens."

Eine Analyse des Snowflake-CEO zeigte kürzlich, dass günstige chinesische Modelle wie GLM-5.2 zwar nicht an Claude heranreichen, aber mithalten können.
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