KI und Mathe: Nach Navier-Stokes nimmt sich OpenAI jetzt die Hodge-Vermutung vor
OpenAI steht angeblich kurz davor, ein weiteres der sieben berühmten Millennium-Preisprobleme der Mathematik zu lösen. Nach der kürzlich veröffentlichten, noch nicht offiziell bestätigten, Lösung des "Navier-Stokes"-Problems arbeitet das Unternehmen nun an der sogenannten Hodge-Vermutung, die fragt, ob bestimmte geometrische Eigenschaften von Formen immer durch einfachere algebraische Bausteine beschrieben werden können. Mitarbeitende rechnen angeblich mit einer baldigen Lösung, so eine informierte Quelle. Die Ankündigung könnte sich jedoch verzögern, da OpenAI nach der PR-Krise um das Navier-Stokes-Problem dieses Mal besser kommunizieren will.
Für die Navier-Lösung nutzte OpenAI eine Variante seines nächsten vortrainierten Modells mit dem Codenamen "Doug", was vermutlich Millionen Dollar kostete. Chefforscher Jakub Pachocki hatte beim Astra-Launch zuvor angekündigt, dass OpenAI sich zunächst auf rekursive Selbstverbesserung konzentrieren wolle, also darauf, dass KI sich selbst optimiert, statt auf Mathematik. Was genau OpenAI mit den Mathematik-Lösungen bezweckt, ist unklar. Manche in der Firma glauben offenbar, dass es zur rekursiven Selbstverbesserung beitragen könnte. Die Mathematik-Community ist jedenfalls eher verärgert als begeistert, weil sie ihr Fach in Gefahr sieht.
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