Anzeige
Skip to content
Read full article about: OpenAI-Chef Altman will KI-Entwicklung drosseln, aber nicht stoppen

OpenAI-CEO Sam Altman bekräftigt seine Forderung nach einer Verlangsamung der KI‑Entwicklung. Altman fordert einen einheitlichen bundesweiten Rahmen für Sicherheitsanforderungen bei fortschrittlicher KI, betont aber, dass die Branche nicht auf Gesetze warten müsse. OpenAI formuliere inzwischen vorab explizite Sicherheitsnachweise vor KI-Trainingsläufen, die die Fähigkeiten deutlich steigern könnten. Altman ruft andere Unternehmen auf, gemeinsame Standards für Sicherheit und Überwachung zu entwickeln. Mit "Drosseln" meine er nicht "Stoppen": Der Fortschritt werde rasant weitergehen, aber langsamer als technisch möglich.

Das Drosseln wird diese Kosten wert sein; kein noch so großer amerikanischer Wettbewerbsdruck sollte Leichtsinn rechtfertigen oder zulassen, dass die Fähigkeiten der Modelle der Ausrichtung und Überwachung davonlaufen.

Sam Altman, OpenAI

Die Welt müsse darauf vertrauen können, dass amerikanische KI-Unternehmen verantwortungsvoll handeln, besonders angesichts des steileren Fortschritts. Für internationale Koordination benötige man die Hilfe der US‑Regierung. Über das Wochenende hatten sich Anthropic-CEO Dario Amodei, Ex-Deepmind-CEO Demis Hassabis, Microsoft-Chef Satya Nadella und Elon Musk ebenfalls für eine besser kontrollierte KI-Entwicklung ausgesprochen.

Laut The Information laufen zwischen OpenAI, Anthropic und Google schon seit Monaten Hintergrundgespräche über eine Selbstregulierung der KI-Industrie, insbesondere durch eine unabhängige Kontrollinstanz. Meta war offenbar bislang nicht in die Gespräche nicht involviert. Kleinere Anbieter wie Cohere befürchten eine Kartellbildung.

Read full article about: Elevenlabs stellt neues KI-Musikmodell Music 2.5 vor, das natürlicher klingen soll

Elevenlabs hat Music v2.5 für ElevenMusic veröffentlicht. Laut Elevenlabs klingen die erzeugten Songs dichter und natürlicher: In einem Blindtest mit 47.885 Vergleichspaaren wurde v2.5 meist gegenüber dem Vorgänger gewählt, besonders bei R&B, Soul, Hip-Hop, Rock und Orchestermusik. Nutzer behalten laut Unternehmen die Rechte an ihren erstellten Stücken. Im kostenlosen Tarif sind fünf verlustfreie Herunterladungen pro Tag enthalten, im Pro-Tarif 400 pro Monat.

Die kommerzielle Nutzung ist je nach Branche und Zweck erlaubt, im kostenlosen Tarif mit Quellenangabe. Gesperrt werden Herunterladungen von Stücken, die auf Songs anderer Künstler basieren; auch das Nachahmen bestehender Musiker ist untersagt. Music v2.5 ist zudem über die Programmierschnittstelle von Elevenlabs nutzbar, während v2 weiter verfügbar bleibt.

Elevenlabs hat kürzlich eine Lizenzvereinbarung mit Universal Music Group geschlossen, die laut dem Unternehmen aber nicht für Music v2.5 gilt, sondern für künftige, separate Produkte. Die bisherigen Music-Modelle hat Elevenlabs nach eigenen Angaben mit lizenzierter Musik und lizenzierten Einzelspuren trainiert. Anders als Konkurrent Suno, das wegen des Trainings auf geschützten Inhalten ohne Zustimmung der Rechteinhaber angeklagt wurde. Auch Suno hat diese Woche neue Modelle veröffentlicht.

Read full article about: KI-Entwicklung verlangsamen: OpenAI-Chef Sam Altman und Elon Musk pflichten Anthropic-CEO bei

Auch OpenAI-CEO Sam Altman und Elon Musk sprechen sich für eine KI-Verlangsamung aus. Altman, Musk und Demis Hassabis stimmten zumindest teilweise Anthropic-CEO Dario Amodeis Vorschlägen zu, insbesondere der Forderung nach unabhängiger Überwachung in den Laboren. Musk hatte sich schon vor Jahren als KI-Doomer geoutet.

Altman und Amodei sind sich einig: KI-Labore sollten unabhängig evaluiert werden. | Bild: via X

OpenAI wird laut Altman zudem in diesem Jahr aus Sicherheitsgründen nicht an die Börse gehen, sagte er gegenüber Fortune. Das hatte er schon im Juni intern mitgeteilt. Eine Lesart: OpenAIs Zahlen passen für den Börsengang schlicht nicht, speziell im Vergleich zu Anthropic; freilich kann beides stimmen.

Dass die KI-Branche keinen grundlegenden Konsens hat, zeigt ein Beitrag des Google-Forschers Peyman Milanfar. Selbstverbessernde KI (RSI) sei eine naive Annahme, da die Rückkopplungsschleifen instabil seien. Je stärker sich ein System optimiere, desto tiefer gerate es in Lücken. Verlässliche Evidenz komme nur aus dem Kontakt mit der realen Welt, nicht aus Benchmarks. Amodeis "Speedlimit" brauche es daher nicht: "Systeme, die sich zuverlässig selbst verbessern, werden reguliert, gedämpft, langsam und durch Margen begrenzt sein, die verschwenderisch wirken. Denn Stabilität ist die Geschwindigkeitsbegrenzung."

Read full article about: "KI-Zentralbank" Nvidia will bis zu zehn Milliarden Dollar in Anthropics Rekord-Börsengang stecken

Nvidia verhandelt laut Reuters über eine Investition von bis zu zehn Milliarden Dollar in den geplanten Börsengang von Anthropic. Das KI-Unternehmen hinter dem Chatbot Claude will bei dem IPO bis zu 100 Milliarden Dollar einsammeln und strebt eine Bewertung von rund 2 Billionen Dollar an. Es wäre der größte Börsengang aller Zeiten. Nvidia würde als sogenannter Ankerinvestor auftreten, der vor dem breiten Marktstart Anteile zusichert.

Beide Unternehmen sind bereits eng verbunden: Anthropic nutzt massiv Nvidia-GPUs und hat sich 2025 zum Kauf von 30 Milliarden Dollar Azure-Rechenkapazität mit Nvidia-Chips verpflichtet. Anthropics Jahresumsatz stieg laut Unternehmensangaben von etwa 9 Milliarden Dollar Ende 2025 auf mehr als 65 Milliarden Dollar bis Juli 2026. Der Börsengang soll wohl vor den US-Zwischenwahlen im November abgeschlossen werden.

Nvidia fungiert also weiter als eine Art Zentralbank der KI-Branche: Der Chipkonzern senkt die Finanzierungskosten der gesamten Branche, indem er in Kunden wie Anthropic und OpenAI investiert und über Garantien im Umfang von rund 300 Milliarden Dollar dafür sorgt, dass Rechenzentren überhaupt Kredite bekommen. Das eingesammelte Geld fließt großteils zurück in den Kauf von Nvidia-Chips.

Alte Prompts und Skills werden bei GPT-6-Astra laut OpenAI zum Problem

OpenAI-Entwickler Eric Provencher warnt, dass aufgeblähte Skill-Beschreibungen, pauschale Lesepflichten und starre Freigaberegeln GPT-6 Astra in Codex ausbremsen können. Leistungsfähigere Modelle brauchen weniger kleinteilige Anleitung. Entwickler sollen Anweisungen aufgabenbezogen kürzen und klare Fertigstellungskriterien definieren.

Read full article about: OpenAIs neue Agents-API gibt Entwicklern die Infrastruktur hinter Codex und ChatGPT

OpenAI hat die Agents‑API als öffentliche Beta veröffentlicht. Damit können Entwickler Cloud-Agenten erstellen, die über Stunden laufen, Code ausführen und Dateien verarbeiten. Die API nutzt dieselbe Infrastruktur wie Codex und ChatGPT. Zentrale Funktionen sind automatisches Kontextmanagement, parallele Werkzeugnutzung und die Möglichkeit, Aufgaben an Subagenten zu delegieren.

Entwickler können zwischen OpenAI-eigenen Sandboxes oder Partnern wie Cloudflare, Vercel und Oracle wählen. Zusätzliche Gebühren fallen nicht an, es wird nur nach genutzten Tokens abgerechnet. Die API basiert auf dem Open-Source-Codex-Harness und unterstützt MCP, eigene Funktionen und eingebaute Tools wie Websuche.

heise KI PRO Workshop | Zwei Tage Workshop, zwölf Monate Weiterbildung – Dein Weg zur professionellen KI-Nutzung

Zwischen gelegentlichem KI-Chatten und echtem Produktivitätsgewinn liegt ein zweitägiger Workshop: heise KI PRO vermittelt praxiserprobte Prompt-Frameworks, skalierbare Workflows und rechtssicheren KI-Einsatz nach EU‑AI-Act. Im Ticket enthalten: zwölf Monate heise KI PRO, mehr als sechs weitere Live-Webinare, Experten-Talks, THE DECODER-Abo, LinkedIn-eBadge und Zugang zum Multi-LLM-Tool heise I/O mit 30‑€‑Token-Budget. Nächster Start: 12. Oktober 2025.

Read full article about: GPT-Live-1: OpenAIs Full-Duplex-Sprachmodell ist jetzt für Entwickler verfügbar

OpenAI stellt GPT-Live-1 als API für Entwickler bereit. Das Sprachmodell kann gleichzeitig zuhören und sprechen, was OpenAI als Full-Duplex bezeichnet. Es kommt bereits in ChatGPT zum Einsatz. Statt wie bisher Spracherkennung, Sprachmodell und Sprachausgabe einzeln zu verketten, läuft bei GPT-Live-1 alles in einem Modell. Das soll Verzögerungen verringern und Unterbrechungen im Gespräch besser abfangen. Entwickler können GPT-Live-1 je nach Aufgabe mit verschiedenen Backend-Modellen kombinieren und so Rechenleistung, Geschwindigkeit und Kosten an den jeweiligen Einsatzzweck anpassen. Mit 0,05 Dollar pro Minute ist das Modell nicht günstig. Yelp setzt es für telefonische Reservierungen ein und meldet laut CTO Alex Levy bessere Anrufbearbeitung.

In OpenAIs eigenen Benchmarks liegt GPT-Live-1 klar vor seinen Vorgängern: Bei Full-Duplex-Tests erreicht es 80,1 Prozent gegenüber 45,4 Prozent für GPT-Realtime-2.1. Die Reaktionszeit sinkt von 1,4 auf 0,8 Sekunden. Die Genauigkeit bei Tool-Aufrufen steigt von 60 auf 87 Prozent. In einem Banking-Sprachtest kommt GPT-Live-1 auf 32 Prozent, der Vorgänger auf 12,4 Prozent. Dazu gibt es zwölf neue Stimmen in verschiedenen Akzenten, Dialekten und Sprachen. Details stehen in der API‑Dokumentation (bislang nicht online).