Nicht schlecht für ein als Non-Profit gestartetes Unternehmen: Rund 75 OpenAI-Mitarbeiter sind durch einen internen Aktienverkauf zu Multimillionären geworden. Sie erhielten jeweils die maximale Obergrenze von 30 Millionen Dollar.
Insgesamt organisierte OpenAI im Oktober 2025 einen Verkauf von Unternehmensanteilen für über 600 aktuelle und ehemalige Mitarbeiter mit einem Gesamtvolumen von 6,6 Milliarden Dollar, wie das Wall Street Journal berichtet. Bei solchen "Secondary Share Sales" verkaufen Mitarbeiter ihre Anteile, ohne dass das Unternehmen selbst neues Kapital aufnimmt.
OpenAI hatte die Obergrenze laut WSJ im Herbst auf Wunsch der Investoren von zehn auf 30 Millionen Dollar verdreifacht. Mitarbeiter mussten zwei Jahre warten, bevor sie verkaufen durften. Viele konnten daher nach dem ChatGPT-Start erstmals Geld herausziehen. Wer vor sieben Jahren einstieg, sah den Wert seiner Aktien um mehr als das Hundertfache steigen. Präsident Greg Brockman besitzt nach eigener Aussage vor Gericht Anteile im Wert von rund 30 Milliarden Dollar.
Die hohe Nachfrage nach OpenAI-Anteilen spiegelt die aktuelle Bewertung des Unternehmens wider. Zuletzt sammelte OpenAI 122 Milliarden Dollar bei einer Bewertung von 852 Milliarden Dollar ein.