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Read full article about: Von "Light" bis "Ultra": OpenAI-Mitarbeiter erklärt die Reasoning-Stufe von GPT-5.6 Sol

GPT-5.6 Sol hat fünf unterschiedliche Reasoning-Stufen. OpenAI-Mitarbeiter Vaibhav Srivastav erklärt, wann welche passt: "Light" und "Low" für schnelle, klare Aufgaben, "Medium" für Planung und Analyse, "High" und "xhigh" für komplexe Arbeiten mit mehreren Schritten oder "sorgfältige Überprüfung".

"Max" und "Ultra" funktionieren anders: "Max" lässt ein Modell länger an einem Problem arbeiten, "Ultra" setzt mehrere Subagenten parallel auf verschiedene Teile einer Aufgabe an. Die Stufen entsprechen nicht denen von GPT‑5.5 – wer umsteigt, solle eine Stufe niedriger beginnen. Höhere Stufen benötigen mehr Zeit und verbrauchen mehr Tokenbudget. Srivastav empfiehlt, niedrig zu starten und nur bei Bedarf hochzuschalten.

Dem Ziel, ChatGPT so einfach zu machen, dass das Interface "fast verschwindet", kommt OpenAI so jedenfalls nicht näher. Selbst ambitionierte Anwender dürften überfordert sein, ohne professionelles Benchmarking das richtige Level zu wählen, auch wenn es OpenAI beim Datensammeln helfen mag. Zudem fehlen noch die Pro-Stufen von Sol, die zuvor in einem Genomik-Benchmark-Paper geleakt sind.

Read full article about: Nach Pekings Veto gegen Meta: Tencent verhandelt über größte Beteiligung an KI-Startup Manus

Tencent soll für Meta einspringen: Laut Financial Times verhandelt der chinesische Techkonzern Tencent über den Kauf der größten Beteiligung am KI-Agenten-Startup Manus, nachdem Peking die Rückabwicklung von Metas 2-Milliarden-Dollar-Übernahme angeordnet hat. Tencent sieht angeblich Synergien mit eigenen KI-Agenten-Plänen, etwa einem eingebetteten Agenten in WeChat.

Die meisten früheren Investoren, darunter Tencent, ZhenFund und HSG, sowie das Management besprechen einen Deal zur gleichen Bewertung von zwei Milliarden Dollar. Die US-Firma Benchmark wird sich voraussichtlich nicht beteiligen. Manus soll weiterhin eigenständig von Singapur aus arbeiten. Die Firma erreichte zuletzt einen Jahresumsatz von fast 500 Millionen Dollar.

China hatte die Übernahme von Manus durch Meta im April als Verstoß gegen Investitionsregeln gestoppt und Manus-Gründer Xiao Hong mit einer Ausreisesperre belegt. Peking bezeichnete den Deal als "verschwörerischen" Versuch, Chinas Technologiebasis auszuhöhlen, und verbot "ausländische Investitionen" in Manus. Das Manöver ist ein weiteres Indiz für eine zunehmende Eskalation im KI-Wettrüsten zwischen den USA und China. Die Technologie wird bereits mit "Cyber-Atomwaffen" gleichgestellt, vor allem angesichts der jüngsten Fortschritte bei Cybersecurity-Angriffen.

Read full article about: OpenAI stellt KI-Browser Atlas nach nur acht Monaten wieder ein

OpenAI stellt seinen erst im Oktober 2025 gestarteten KI-Browser Atlas bereits wieder ein. Stattdessen wandern die Funktionen direkt in ChatGPT. Die Desktop-Funktion "Computer Use" erlaubt es ChatGPT, Aufgaben im Hintergrund auszuführen – klicken, tippen, Dateien verschieben, auch über Apps und Browser hinweg, einmalig oder als wiederkehrende Aufgabe. Zusätzlich wird die Chrome-Erweiterung aktualisiert, sodass ChatGPT direkt in Chromes Seitenleiste nutzbar ist.  Laut OpenAI fließen die Erkenntnisse aus Atlas und das Feedback der Nutzer in die neuen Funktionen ein. Atlas-Nutzer sollen Informationen zur Umstellung erhalten.

Beim Launch noch als Angriff auf Chrome gehandelt, zieht OpenAI bei Atlas jetzt keine acht Monate später den Stecker. Damit reiht sich der Browser in eine wachsende Liste gescheiterter OpenAI-Produkte ein – etwa PluginsApps, der ChatGPT-Agent oder das Videomodell Sora. Für Nutzer ist die Konsolidierung womöglich sogar praktischer – aber OpenAI bekommt Google-Nutzer so schlechter aus Chrome heraus, ein möglicher Wettbewerbsnachteil.

Read full article about: Anthropics Fable 5 erledigt eine riesige Programmier Aufgabe für rund 165.000 Dollar

Das JavaScript-Werkzeug Bun wurde komplett von der Programmiersprache Zig nach Rust umgeschrieben, erledigt hat das größtenteils Anthropics Fable 5. Grund für den Wechsel laut Entwickler Jarred Sumner: In der bisherigen Sprache Zig traten immer wieder Speicherfehler und Abstürze auf, die sich schwer dauerhaft beheben ließen. Rust fängt laut Sumner viele dieser Fehler schon beim Kompilieren ab. Für das Projekt nutzte er eine Vorabversion des Modells Claude Fable 5.

Rund 64 Claude-Instanzen liefen 11 Tage lang parallel und schrieben über eine Million Zeilen Code. Vorab kostete das etwa 165.000 Dollar an API-Preisen. Ein Team von Menschen hätte laut Sumner rund ein Jahr gebraucht. Die neue Version Bun v1.4.0 ist als Canary verfügbar, behebt 128 Fehler und läuft rund 2 bis 5 Prozent schneller. Über die hohen Kosten musste sich Sumner keine Sorgen machen: Bun und sein Team wurden im Dezember 2025 von Anthropic übernommen.

Read full article about: Robostral Navigate: Mistrals neues 8B-Modell steuert Roboter nur mit einer Kamera durch komplexe Umgebungen

Mistral hat mit Robostral Navigate sein erstes KI-Modell für Roboter-Navigation vorgestellt. Das 8B-Modell steuert Roboter durch komplexe Umgebungen und braucht dafür laut Mistral nur eine einzige RGB-Kamera, keine Tiefensensoren oder LiDAR. Trotzdem erreicht es auf dem R2R-CE-Benchmark (einem Standardtest für Navigation in unbekannten Umgebungen) eine Erfolgsrate von bis zu 79,4 Prozent und übertrifft damit laut Mistral sowohl die beste Einzelkamera-Methode als auch Systeme mit Tiefensensoren oder mehreren Kameras.

Das Modell wurde komplett intern entwickelt und ausschließlich in simulierten Umgebungen trainiert, mit rund 400.000 aufgezeichneten Wegstrecken in 6000 verschiedenen virtuellen Räumen. Es funktioniert auf Rad-, Lauf- und Flugrobotern. Angaben zur Verfügbarkeit macht Mistral bisher nicht.

Mistral sieht Navigation als Grundlage für universelle Robotik und will das Modell weiter verbessern. Durch verstärkendes Lernen stieg die Erfolgsrate laut Mistral um 3,2 Prozentpunkte, ohne dass ein Plateau erkennbar sei: Weitere Verbesserungen sollen folgen.

Read full article about: Claude Fable 5 ist zu teuer: Anthropic zeigt zwei Strategien, um die Kosten deutlich zu senken

Claude Fable 5 ist teuer. Anthropic empfiehlt jetzt, das Modell in erster Linie als Planer einzusetzen und dann die Umsetzungsaufgaben an kleinere Modelle weiterzuleiten. Das Claude-Entwicklerteam stellt dafür zwei Strategien vor. Beim "Advisor"-Muster arbeitet Sonnet 5 als ausführendes Modell und ruft Fable 5 nur bei Bedarf um Rat. Auf dem Benchmark SWE-bench Pro erreicht diese Kombination laut Anthropic rund 92 Prozent der Leistung von Fable 5 allein, kostet aber nur etwa 63 Prozent. Fable 5 wird dabei pro Aufgabe nur etwa einmal aufgerufen.

Advisor-Muster: Sonnet 5 führt die Arbeit aus und fragt Fable 5 nur bei Bedarf um Rat. | Bild: Anthropic

Beim zweiten Muster fungiert Fable 5 als Planer, der Aufgaben an Sonnet-5-Arbeitsagenten verteilt. Auf dem BrowseComp-Benchmark liefert das 96 Prozent der Fable-5-Leistung bei 46 Prozent der Kosten. Beide Muster werden über Claude Managed Agents unterstützt, wobei jeder Sub-Agent einen eigenen Cache nutzt, um doppelte Kontextkosten zu vermeiden. Weitere Details bietet die offizielle Dokumentation.

Orchestrator-Muster: Fable 5 plant und verteilt die Aufgaben an mehrere Sonnet-5-Worker. | Bild: Anthropic

Anthropic reagiert mit solchen Tipps wahrscheinlich auch auf den zunehmenden Preisdruck am Markt. Chinesische Open-Source-Modelle untergraben die westlichen Preise ohnehin, aber auch das neue GPT-5.6 Sol ist deutlich günstiger pro Token und angeblich auch Token-effizienter.

Read full article about: Google Deepmind erweitert Gemini API um vier neue Funktionen für managed Agents

Google Deepmind erweitert die Managed Agents in der Gemini API um vier neue Funktionen. Entwickler können Agenten nun per Background Execution asynchron im Hintergrund laufen lassen, ohne eine HTTP-Verbindung offenhalten zu müssen. Außerdem lassen sich Remote-MCP-Server (Model Context Protocol) direkt anbinden, etwa für interne Datenbanken oder APIs. Neu ist auch die Möglichkeit, eigene Funktionen neben den eingebauten Sandbox-Tools zu nutzen. Schließlich können Zugangsdaten wie Tokens zwischen Interaktionen aktualisiert werden, ohne den Sandbox-Zustand zu verlieren.

Alle Funktionen sind über die Gemini-Interactions-API verfügbar. Codebeispiele gibt es für JavaScript, Python und cURL in der Dokumentation.

Read full article about: Chinas MiniMax arbeitet an bislang größtem Open-Source-Modell des Landes

Der chinesische KI-Entwickler MiniMax arbeitet an einem neuen großen Sprachmodell mit 2,7 Billionen Parametern. MiniMax plant, das Modell quelloffen anzubieten. Das berichtet The Information unter Berufung auf zwei mit den Plänen vertraute Personen. Das Modell wäre damit größer als jedes andere chinesische KI-Modell, das derzeit auf dem Markt ist.

Intern wird es bei MiniMax M3 Pro genannt, ob dieser Name bei der Veröffentlichung bleibt, ist offen. Der Start könnte laut den Personen bereits im dritten Quartal erfolgen. Das aktuelle Spitzenmodell M3 hat 428 Milliarden Parameter. Größere Modelle eignen sich in der Regel besser für Aufgaben mit komplexem Denken und mehrstufigen Anweisungen. Chinesische Open-Source-Modelle wurden dieses Jahr bei Entwicklern beliebter, die günstige Modelle für weniger kritische Aufgaben mit hohem Volumen suchen. MiniMax konkurriert mit Zhipu, DeepSeek und Moonshot AI. Zuletzt gab es allerdings Berichte, dass die chinesische Regierung in Zukunft die Veröffentlichung solcher Modelle stärker kontrollieren möchte.

Read full article about: Super-Sensing-Brille: Meta will alles hören und sehen, was der Träger erlebt

Meta testet einen Prototyp von KI-Brillen mit "Super Sensing", die per Kamera und Mikrofon jeden Moment des Trägers aufzeichnen. Die Brillen sammeln laut mehreren mit der Sache vertrauten Personen dauerhaft Ton und machen alle paar Sekunden Fotos. Nutzer könnten dann per KI abfragen, was sie gesehen oder gehört haben, berichtet die Financial Times.

Intern gibt es Streit über den Datenschutz: Anders als bei den aktuellen Ray-Ban-Modellen soll die LED-Anzeige beim Super-Sensing-Modus nicht leuchten, sodass Umstehende nicht erkennen, wann sie gefilmt werden. Diese Pläne könnten sich noch ändern. Meta erwägt zudem, die gesammelten Daten zum Training eigener KI-Modelle zu nutzen.

Bereits auf der Connect 2025 stellte Meta Funktionen wie "Live AI" vor. Das Konzept sieht vor, dass die Brille während des Tages kontinuierlich Kontext aufbaut, frühere Informationen berücksichtigt und Nutzer bei Aufgaben unterstützt. Auch Metas Forschungsprogramm "Project Aria" dient seit Jahren dazu, Ich-Perspektiv-Daten für KI-Systeme zu sammeln.

Das Unternehmen wollte sich gegenüber der FT zu "internen Prototypen" nicht äußern, verwies aber auf datenschutzfreundliche Technik.

Read full article about: OpenAIs GPT-5.6 startet am Donnerstag nach erzwungener Verzögerung durch US-Regierung

OpenAIs neue KI-Modelle GPT-5.6 erscheinen am Donnerstag. Die Modelle wurden Ende Juni vorgestellt, durften aber auf Druck der US-Regierung zunächst nur an ausgewählte Partner ausgegeben werden. Das US-Handelsministerium genehmigte den Start nach zusätzlichen Tests durch das Center for AI Standards and Innovation, berichtete Axios. OpenAI hatte diese Einschränkung offen kritisiert: Sie halte die besten Werkzeuge von Entwicklern und Unternehmen fern. Konkrete Standards für die Freigabe solcher Modelle, wie sie Trumps jüngste KI-Verfügung vorsieht, stehen noch aus.

GPT-5.6 Sol Ultra setzt sich im Coding-Benchmark Terminal-Bench 2.1 mit 91,9 Prozent an die Spitze. Claude Mythos 5 erreicht 88,0 Prozent, Googles Gemini 3.1 Pro Preview bildet mit 70,7 Prozent das Schlusslicht. | Bild: OpenAI

In Benchmarks übertrifft Sol laut OpenAI Anthropics Claude Mythos 5 teilweise: Beim agentischen Coding-Test Terminal-Bench 2.1 erreicht Sol 88,8 Prozent, Sol Ultra 91,9 Prozent, Mythos 5 liegt bei 88 Prozent. Im Bereich Cybersecurity erzielt Sol vergleichbare Ergebnisse wie Mythos, benötigt dafür aber nur ein Drittel der Tokens und ist zudem günstiger: Die Preise pro Million Tokens liegen bei 5 Dollar Input und 30 Dollar Output für Sol. Fable 5 kostet mit 10 und 50 US-Dollar pro Million Input- und Output-Token fast doppelt so viel und benötigt wohl zudem mehr Token.