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Read full article about: ChatGPT-Erfolg zahlt sich aus: OpenAI schafft Dutzende Multimillionäre im Silicon Valley

Nicht schlecht für ein als Non-Profit gestartetes Unternehmen: Rund 75 OpenAI-Mitarbeiter sind durch einen internen Aktienverkauf zu Multimillionären geworden. Sie erhielten jeweils die maximale Obergrenze von 30 Millionen Dollar.

Insgesamt organisierte OpenAI im Oktober 2025 einen Verkauf von Unternehmensanteilen für über 600 aktuelle und ehemalige Mitarbeiter mit einem Gesamtvolumen von 6,6 Milliarden Dollar, wie das Wall Street Journal berichtet. Bei solchen "Secondary Share Sales" verkaufen Mitarbeiter ihre Anteile, ohne dass das Unternehmen selbst neues Kapital aufnimmt.

OpenAI hatte die Obergrenze laut WSJ im Herbst auf Wunsch der Investoren von zehn auf 30 Millionen Dollar verdreifacht. Mitarbeiter mussten zwei Jahre warten, bevor sie verkaufen durften. Viele konnten daher nach dem ChatGPT-Start erstmals Geld herausziehen. Wer vor sieben Jahren einstieg, sah den Wert seiner Aktien um mehr als das Hundertfache steigen. Präsident Greg Brockman besitzt nach eigener Aussage vor Gericht Anteile im Wert von rund 30 Milliarden Dollar.

Die hohe Nachfrage nach OpenAI-Anteilen spiegelt die aktuelle Bewertung des Unternehmens wider. Zuletzt sammelte OpenAI 122 Milliarden Dollar bei einer Bewertung von 852 Milliarden Dollar ein.

Read full article about: Nvidia pumpt 2026 bisher über 40 Milliarden Dollar in KI-Partner

Nvidia hat in 2026 bereits mehr als 40 Milliarden Dollar in KI-Firmen investiert und baut damit seine Rolle als zentraler Geldgeber der KI-Branche aus. Allein in dieser Woche sicherte sich der Chiphersteller das Recht, bis zu 2,1 Milliarden Dollar in den Rechenzentrumsbetreiber IREN und bis zu 3,2 Milliarden Dollar in den Glasfaser-Spezialist Corning zu stecken, berichtet CNBC. Die größte Wette bleibt eine 30-Milliarden-Dollar-Beteiligung an OpenAI, dazu kommen Investments in Anthropic, xAI, CoreWeave, Nebius, Marvell, Lumentum und Coherent.

Nvidia-CEO Jensen Huang sagte in einem Podcast im April, sein Unternehmen wolle "alle" Foundation-Model-Firmen unterstützen und keine Gewinner auswählen. Andere sehen in den Deals ein Muster zirkulärer Investments und – insbesondere bei denen mit den sogenannten Neoclouds – eine Vorfinanzierung des Verkaufs eigener GPUs.

Read full article about: TikTok-Konzern ByteDance plant mehr als 30 Milliarden Dollar für KI-Ausbau mit chinesischen Chips

Der TikTok-Mutterkonzern ByteDance erhöht seine geplanten Investitionen in KI-Infrastruktur für 2026 auf über 200 Milliarden Yuan (rund 30 Milliarden US-Dollar), berichtet die South China Morning Post. Das entspricht einem Anstieg von mindestens 25 Prozent gegenüber einem früheren Plan von 160 Milliarden Yuan.

Gründe sind das wachsende KI-Engagement des Unternehmens und steigende Speicherchip-Preise. ByteDance setzt dabei verstärkt auf chinesische Chips, um geopolitische Risiken zu verringern und Pekings Forderung nach heimischen Halbleitern nachzukommen. ByteDance baut zudem seine Infrastruktur im Ausland aus, darunter ein 25-Milliarden-Dollar-Projekt in Thailand und ein zusätzliches Rechenzentrum in Finnland für 1,2 Milliarden Dollar.

Im Vergleich zu US-Konzernen bleibt die Summe dennoch klein: Google, Amazon, Microsoft und Meta planen zusammen rund 725 Milliarden Dollar an KI-Investitionen für 2026 – Tendenz steigend.

Read full article about: GPT-5.5 kostet je nach Eingabelänge 49 bis 92 Prozent mehr als der Vorgänger

Der Preis von GPT-5.5 hat sich im Vergleich zu GPT-5.4 auf dem Papier verdoppelt. GPT-5.5 kostet pro Million Tokens 5 Dollar (Input) und 30 Dollar (Output), GPT-5.4 lag bei 2,50 bzw. 15 Dollar. Laut OpenAI sollen weniger generierte Tokens diese Preiserhöhung teilweise auffangen. Dass das nur im Ansatz stimmt, zeigt eine Untersuchung von OpenRouter: Die tatsächlichen Kosten sind im Vergleich zu GPT-5.4 um 49 bis 92 Prozent gestiegen.

Bei längeren Eingaben (mehr als 10.000 Tokens) erzeugt das Modell 19 bis 34 Prozent kürzere Antworten, was die Kosten etwas dämpft. Im Bereich von 2.000 bis 10.000 Tokens fallen die Antworten dagegen 52 Prozent länger aus. Bei kurzen Eingaben unter 2.000 Tokens sind sie etwa gleich lang, sodass die Kosten dort fast doppelt so hoch sind. Die Daten stammen aus OpenRouters eigenen Nutzungsprotokollen vom April 2026.

Eingabelänge Ø $/M Tokens (5.4) Ø $/M Tokens (5.5) Veränderung
< 2K Tokens 4,89 $ 9,37 $ +92 %
2K - 10K 2,25 $ 3,81 $ +69 %
10K - 25K 1,42 $ 2,15 $ +51 %
25K - 50K 1,02 $ 1,65 $ +62 %
50K - 128K 0,74 $ 1,10 $ +49 %
128K+ 0,71 $ 1,31 $ +85 %

Eine Messung von Artificial Analysis fand zuvor eine Preiserhöhung von etwa 20 Prozent; getestet wurden hier aber nur Benchmarks, keine realen Aufgaben. Auch Anthropic erhöhte mit Opus 4.7 die Preise durch höheren Tokenverbrauch um 30 bis 40 Prozent. Mit Blick auf den baldigen Börsengang der beiden Unternehmen dürften die Preise weiter steigen.

Read full article about: Broadcom verlangt Microsoft-Garantie: OpenAIs Chiptraum hängt an Kreditwürdigkeit des Unternehmens

OpenAIs geplanter eigener KI-Chip steckt in Finanzierungsschwierigkeiten. Die erste Phase des Projekts mit Chipdesigner Broadcom kostet rund 18 Milliarden Dollar, berichtet The Information. Broadcom will die Produktion aber nur finanzieren, wenn Microsoft sich verpflichtet, etwa 40 Prozent der Chips zu kaufen – als Absicherung, da Microsoft als eines der weltweit kreditwürdigsten Unternehmen gilt. Microsoft hat bisher keine Kaufzusage gegeben.

OpenAI-Manager Sachin Katti nannte die Abhängigkeit von Microsofts Kaufzusage in einer internen Nachricht "finanziell unattraktiv" und langfristig hinderlich. Das Unternehmen mache dennoch weiter wegen des strategischen Werts. Eine solche Vereinbarung könne aber nur für den ersten Chip gelten.

Das Gesamtprojekt mit dem Codenamen "Nexus" soll 10 Gigawatt Rechenzentrums-Kapazität erreichen und könnte allein bei der Chipproduktion bis zu 180 Milliarden Dollar kosten. Der erste Chip mit dem Codenamen "Jalapeno" soll OpenAIs Modelle effizienter betreiben als Nvidias Chips, wird aber voraussichtlich erst 2027 fertig.

Auch anderswo zeigt sich Unsicherheit bei der Finanzlage: SoftBank musste einen geplanten Kredit, der durch OpenAI-Anteile abgesichert werden sollte, von 10 auf 6 Milliarden Dollar kürzen, weil Kreditgeber den Wert eines nicht börsennotierten Unternehmens wie OpenAI nicht verlässlich einschätzen können.

Read full article about: Milliarden für KI-Start-ups: Deepseek plant Mega-Runde, Ex-OpenAI-Gründer vervierfacht Bewertung

In KI-Start-ups fließt weiter viel Geld. Das chinesische KI-Labor Deepseek plant laut The Information eine Finanzierungsrunde über bis zu 50 Milliarden Yuan (7,35 Milliarden Dollar), die größte eines chinesischen KI-Unternehmens.

Gründer Liang Wenfeng will dabei selbst bis zu 40 Prozent beisteuern. Die Bewertung könnte auf über 51,5 Milliarden Dollar steigen. Gleichzeitig treibt Deepseek seine Kommerzialisierung voran und will im Juni Deepseek V4.1 mit mehr Unternehmens-Tools, besserer MCP-Unterstützung und Bild- sowie Audioverarbeitung veröffentlichen. Investoren hatten zuvor Bedenken wegen fehlender Einnahmen geäußert. Zudem verlor Deepseek wichtige Forscher an Xiaomi und ByteDance.

Parallel dazu strebt Core Automation, ein erst sechs Wochen altes Start-up des ehemaligen OpenAI-Forschers Jerry Tworek, eine Bewertung von rund 4 Milliarden Dollar an. Erst wenige Wochen zuvor hatte das Unternehmen 100 Millionen Dollar bei einer Bewertung von 1 Milliarde Dollar eingesammelt, unter anderem von Nvidia. Core Automation arbeitet an KI-Modellen, die nach dem Training weiterlernen können.

Read full article about: SoftBank muss OpenAI-Kredit um 40 Prozent kürzen – Kreditgeber zweifeln an Bewertung

SoftBank hat das Zielvolumen eines geplanten Kredits, der durch seine OpenAI-Anteile abgesichert werden soll, von 10 Milliarden auf bis zu 6 Milliarden Dollar gesenkt. Das berichten Insider gegenüber Bloomberg News. Grund dafür ist die Zurückhaltung einiger Kreditgeber, die Bedenken haben, den Wert eines nicht börsennotierten Unternehmens wie OpenAI verlässlich zu bestimmen. Die endgültige Höhe kann sich noch ändern, da die Gespräche andauern. OpenAI soll angeblich in diesem Jahr an die Börse gehen.

Bei dem Kredit handelt es sich um ein sogenanntes Margin Loan: SoftBank würde seine OpenAI-Beteiligung als Sicherheit für die Aufnahme von Fremdkapital nutzen. Die Laufzeit soll zwei Jahre betragen, mit Option auf ein weiteres Jahr. SoftBank und OpenAI reagierten laut Reuters bisher nicht auf Anfragen. SoftBank investiert seit September 2024 in OpenAI und hat im März 2026 einen 40-Milliarden-Dollar-Überbrückungskredit für weitere OpenAI-Investitionen und allgemeine Unternehmenszwecke aufgenommen. Beide Unternehmen sind zudem Partner im US-KI-Infrastrukturprojekt Stargate.

Read full article about: DeepL streicht 250 Stellen und setzt auf kleinere KI-gestützte Teams

DeepL streicht rund 250 Stellen, wie CEO und Gründer Jarek Kutylowski auf LinkedIn mitteilte. Er bezeichnete die Entscheidung als die schwierigste seiner Karriere. Der Grund: DeepL will sich als "KI-natives" Unternehmen neu aufstellen. Kleinere Teams sollen mit KI-Unterstützung Aufgaben erledigen, für die bisher ganze Abteilungen nötig waren.

Kutylowski räumt ein, dass DeepL in seiner aktuellen Struktur nicht für die nächste Phase aufgestellt sei. Er will persönlich eine Taskforce leiten, die Produkte und Prozesse neu ausrichtet.

Gleichzeitig investiert DeepL stärker in Echtzeit-Sprachübersetzung und übernimmt dafür das Team von Mixhalo, einem Spezialisten für Audio-Streaming-Technologie. In diesem Zuge eröffnet DeepL auch ein Büro in San Francisco.

Read full article about: Google Deepmind steigt bei EVE Online ein und testet KI-Modelle im Weltraum-MMO

Google Deepmind erhält eine Minderheitsbeteiligung am Studio hinter dem Weltraum-MMO EVE Online und nutzt das Spiel künftig zum Testen von KI-Modellen. Parallel kauft sich Entwickler CCP Games für 120 Millionen US-Dollar vom südkoreanischen Eigentümer Pearl Abyss frei, der 2018 noch 225 Millionen Dollar bezahlt hatte, und benennt sich in Fenris Creations um.

Deepmind betreibt eine Offline-Version von EVE Online auf einem lokalen Server, um Modelle zu langfristiger Planung, Gedächtnis und kontinuierlichem Lernen zu untersuchen. Der Live-Server Tranquility bleibt unberührt.

Deepmind nutzt seit Jahren Spiele als Testumgebung, etwa mit AlphaGo, AlphaStar oder dem Atari-Benchmark. Laut Deepmind-Direktor Alexandre Moufarek eigne sich EVE als Sandbox für allgemeine KI. Weitere Details will Fenris-CEO Hilmar Veigar Pétursson Mitte Mai bekannt geben.

Read full article about: USA und China planen offizielle Gespräche über KI-Risiken

Die USA und China erwägen offizielle Gespräche über künstliche Intelligenz, berichtet das Wall Street Journal. Das Thema könnte auf der Agenda des Gipfeltreffens zwischen Donald Trump und Xi Jinping am 14. und 15. Mai in Peking stehen. Auf US-Seite leitet Finanzminister Scott Bessent die Gespräche, auf chinesischer Seite ist bisher Vize-Finanzminister Liao Min beteiligt.

Geplant sind regelmäßige Treffen zu Risiken wie unerwartetem Verhalten von KI-Modellen, autonomen Waffensystemen und Angriffen durch nichtstaatliche Akteure mit Open-Source-Werkzeugen.

Ein erster KI-Dialog war 2023 unter Joe Biden gestartet, brachte laut dem damaligen Verhandlungsführer Rush Doshi aber wenig Ergebnisse, da Peking das Außenministerium statt einer technischen Behörde einsetzte. Immerhin einigten sich beide Seiten 2024 darauf, dass Menschen, nicht KI, über Atomwaffeneinsätze entscheiden. Diskutiert wird auch ein KI-Krisentelefon zwischen beiden Regierungen.