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Langsamer bitte: Von der Leyen will mit AI Act und internationalen Partnern KI-Entwicklung zügeln

Ursula von der Leyen möchte den großen US-KI-Laboren europäische Expertise anbieten, wie man die KI-Entwicklung verlangsamt. In ihrer Rede zur Lage der Union 2026 erklärte die EU-Kommissionspräsidentin, KI werde zur Grundlage für Wirtschaft und Sicherheit. Sie sei optimistisch, dass KI der Menschheit nutzen könne – aber nur, wenn die Risiken beherrscht würden.

Von der Leyen greift die beiden derzeit marktprägenden Narrative auf. Mit Verweis auf den Vorfall bei Hugging Face warnt sie: "Modelle, die derzeit entwickelt werden, ermöglichen Hacking auf einem Niveau, das wir nie für möglich gehalten hätten." KI-Agenten, die "ihrer Umgebung entkommen" (sic!) oder schädlichen Code einschleusen, seien erst ein Vorgeschmack. Gleichzeitig würden die Gefahren selbstverbessernder Modelle immer offensichtlicher. "Wenn sich diejenigen, die die Technologie entwickeln, darüber im Klaren sind, dann sollten wir es auch sein", so von der Leyen.

Von der Leyen will mit Kanada, Großbritannien und anderen Partnern bei Modellbewertung, Verifizierung und KI-Sicherheit zusammenarbeiten. Sie werde die großen Frontier-Labore zu Gesprächen einladen. Der AI‑Act sei ein zentrales Instrument, um Leitplanken zu setzen und Europa in die Lage zu versetzen, globale Bemühungen mitzugestalten. Bislang hat die EU wohl nicht einmal verlässlich Zugriff auf die stärksten Cybersecurity-Modelle der großen KI-Labore.

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Quelle: EU