Manus 2.0 wird zur KI-Plattform mit Videoschnitt, Spieleserver und persönlichen Agenten
Manus baut seinen KI-Agenten mit Version 2.0 zu einer Plattform um, auf der Nutzer Videos schneiden, Multiplayer-Spiele hosten und persönliche Agenten mit eigener Telefonnummer betreiben. Der neue Agent Harness "Cascade" soll in einer getesteten Konfiguration 23,2 Prozent weniger Token verbrauchen und 32 Prozent günstiger laufen als das Vorgängersystem. Automatisierungen starten jetzt auch durch Ereignisse wie neue E-Mails oder Slack-Nachrichten. Per Computer Use arbeitet Manus mit freigegebenen Dateien und Apps auf dem Rechner des Nutzers, auf Wunsch ferngesteuert per Handy.
Die Desktop-App heißt künftig Manus Studio und bekommt mit Video Editor und Game Dev zwei Umgebungen, in denen Nutzer Ergebnisse selbst nachbearbeiten. Für Spieleserver lassen sich Cloud Computer buchen. Die neue App Cue gibt jedem Agenten E-Mail-Adresse, Wallet und eigenen Rechner. Manus 2.0 ist ab sofort verfügbar, Cue im kostenlosen Early Access per Einladungscode.
Meta hatte Manus Ende 2025 übernommen, musste den Deal nach einem Verbot aus Peking aber rückabwickeln; zuletzt verhandelte Tencent über die größte Beteiligung an dem Start-up. Meta setzt inzwischen auf den eigenen Agenten Muse, der jedem Nutzer ebenfalls einen Cloud-Computer bereitstellt.
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