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Meta will KI-Rechenzentren mit Solarstrom aus dem Weltraum betreiben

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Kurz & Knapp

  • Meta sichert sich beim Startup Overview Energy bis zu ein Gigawatt weltraumbasierte Solarenergie, um den Strombedarf seiner KI-Rechenzentren zu decken.
  • Satelliten sollen das Sonnenlicht im Orbit sammeln und als ununterbrochenen Strom zur Erde senden, unabhängig von Wetter oder Tageszeit.
  • Da die Technologie noch hypothetisch ist und kommerzielle Lieferungen frühestens 2030 starten, investiert Meta parallel weiter in Erdgas und Atomkraft.

Meta hat sich bis zu 1 Gigawatt weltraumbasierte Solarenergie beim Startup Overview Energy gesichert. Die Technologie existiert allerdings noch nicht.

Meta Platforms hat laut einem Bericht von Bloomberg einen Vertrag mit dem Startup Overview Energy über bis zu 1 Gigawatt Solarenergie geschlossen, die im Weltraum eingesammelt und zur Erde gefunkt werden soll. Damit will der Konzern den enormen Strombedarf seiner KI-Rechenzentren decken. Ein Gigawatt entspricht in etwa der Leistung eines Kernreaktors.

Overview Energy mit Sitz in Nord-Virginia plant, Sonnenlicht in erdnahen Satelliten zu sammeln, in Strom umzuwandeln und an Empfänger auf der Erde zurückzustrahlen. Der entscheidende Vorteil gegenüber terrestrischen Solaranlagen: Im Orbit geht die Sonne nie unter, Wetter, Tageszeit und Jahreszeit spielen keine Rolle. Nat Sahlstrom, bei Meta zuständig für Energie und Nachhaltigkeit, verspricht sich davon Zugang zu sauberer und "ununterbrochener Energie".

Eine Wette auf eine Technologie, die es noch nicht gibt

Die Technologie von Overview Energy bleibt jedoch bislang hypothetisch. Das Startup entwickelt und testet seine Komponenten weiter und plant laut Bloomberg eine erste Demonstration im Orbit für 2028. Kommerziell sollen Stromlieferungen dann ab 2030 anlaufen. Meta wollte die finanziellen Bedingungen nicht offenlegen, bekommt im Gegenzug aber bevorzugten Zugriff auf künftige Kapazitäten von Overview Energy.

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Der Deal ist Teil einer Ausgabenoffensive, mit der Meta dreistellige Milliardenbeträge in Energie, Infrastruktur und Rechenkapazität für seine KI-Pläne steckt. Bisher setzt der Konzern dabei primär auf Erdgas, etwa beim Bau von zehn neuen Gaskraftwerken, die den größten KI-Rechenzentrums-Campus des Konzerns im ländlichen Louisiana versorgen sollen. Zudem hat Meta Milliarden in Atomkraft investiert, darunter in experimentelle kleine Atomreaktoren.

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Quelle: Bloomberg