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Meta will mit KI das Alter von Nutzern schätzen – anhand von Körpergröße und Knochenstruktur

Meta setzt verstärkt auf KI, um Minderjährige auf Instagram und Facebook zu erkennen und automatisch in altersgerechte Schutzeinstellungen einzuordnen. Dazu nutzt das Unternehmen nun auch eine KI-gestützte Bildanalyse, die anhand visueller Hinweise wie Körpergröße oder Knochenstruktur das ungefähre Alter schätzt. Meta betont, dass dies keine Gesichtserkennung ist.

Zusätzlich wertet die KI Profile auf Hinweise wie Geburtstagsfeiern oder Angaben zur Klassenstufe aus. Konten, die als mutmaßlich minderjährig eingestuft werden, deaktiviert Meta zunächst. Die Technik, die solche Nutzer automatisch in Teen-Accounts einordnet, wird jetzt auf die EU, Brasilien und Facebook in den USA ausgeweitet.

Die Ankündigung ist Teil eines größeren Trends: Plattformen sollen das Alter ihrer Nutzer strenger prüfen und Minderjährige standardmäßig stärker schützen. Meta reagiert damit auf den Ausbau der eigenen Jugendschutz-Produkte, auf wachsenden Druck von Politik und Aufsicht sowie auf die offene Frage, wer diese Altersprüfung übernehmen soll. Zugleich wirbt das Unternehmen dafür, die Altersverifikation zentral bei den App-Stores anzusiedeln.

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Quelle: Meta