Microsoft-Chef Nadella zu KI-Sucht-Plan: "Wer diesen Unsinn schreibt, sollte woanders arbeiten"
Microsoft-CEO Satya Nadella hat ein internes Memo eines Managers scharf kritisiert, das vorschlug, Nutzer "süchtig" nach dem neuen KI-Agenten Scout zu machen. Nadella schrieb laut The Information an rund 50 Top-Ingenieure, dies sei "absolut kein Ziel". KI solle Menschen stärken und echten Mehrwert schaffen.
Ich bin mir nicht sicher, was dieses Dokument ist oder wer diesen Unsinn schreibt und durchsickern lässt! Diejenigen sollten vielleicht woanders arbeiten gehen.
Satya Nadella, Microsoft
Das ursprüngliche Memo stammte von Corporate Vice President Omar Shahine und beschrieb einen Dreiphasenplan "von süchtig machender App zur agentischen Plattform", wie 404 Media zuerst berichtete. Scout basiert auf der Open-Source-Software OpenClaw und wurde auf Microsofts Build-Konferenz vorgestellt.
Microsoft-Sprecher Frank Shaw betont gegenüber The Information, Scout solle Menschen helfen, Aufgaben effektiver zu erledigen und so zu weniger Screentime führen. Nutzer sollten die Wahl und Kontrolle haben, wie sie mit dem Agenten interagieren. Nadellas Aussagen fallen in eine Zeit, in der insbesondere Social-Media-Plattformen in der Kritik stehen, gezielt süchtig machende Mechanismen einzusetzen, um Nutzern mehr Nutzungszeit abzutrotzen.
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