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Microsoft stellt Cybersecurity-Modell MAI-Cyber-1-Flash vor und nutzt OpenAI nur noch für die schwierigen Fälle

Microsoft hat laut eigenen Angaben bei KI-Cybersecurity mit den Frontier-Modellen aufgeschlossen. Das Unternehmen stellt MAI-Cyber-1-Flash vor, ein kompaktes Sicherheitsmodell, das in das schon früher vorgestellte Multi-Agenten-System MDASH eingebettet ist. Laut Microsoft erreicht diese Kombination 96 Prozent auf CyberGym, einem Benchmark, der misst, wie gut KI-Systeme echte Sicherheitslücken in großen Codebasen aufspüren, und liegt damit 12 Punkte über Mythos sowie vor Gemini und GPT. Gleichzeitig sollen die Kosten um 50 Prozent sinken, da MAI-Cyber-1-Flash 90 Prozent der Aufgaben übernimmt und nur schwierige Fälle an GPT-5.4 weitergibt. Das Modell basiert auf der MAI-Thinking-1-Linie.

Microsoft

Heißt aber auch: Für komplexes Reasoning muss Microsoft noch immer an OpenAI weiterleiten. Dennoch passt das zu Microsofts neuer Rolle als Orchestrator von KI-Modellen, was den Redmonder Konzern auch zum Fürsprecher von Open Weight gemacht hat, nachdem er zuvor jahrelang sein Azure-Wachstum durch den exklusiven Vertrieb von OpenAI befeuert hat.

Zusätzlich startet Microsoft Perception, ein agentenbasiertes Sicherheitssystem, das Bedrohungen kontinuierlich überwacht und behebt. Microsoft betont hier seinen Datenvorteil: über 100 Billionen Sicherheitssignale täglich und 1,6 Millionen Kunden.

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Quelle: Microsoft