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Microsoft und Mistral schließen milliardenschwere Partnerschaft für KI-Infrastruktur in Europa

Microsoft und Mistral bauen ihre strategische Partnerschaft mit einer milliardenschweren Vereinbarung zum Ausbau der KI-Infrastruktur in Europa deutlich aus. Mistral erweitert dafür seine GPU-Kapazitäten mit tausenden Nvidia-Vera-Rubin-GPUs, Microsoft nutzt diese Kapazitäten für seine Cloud- und KI-Dienste. Mistrals Modelle Medium 3.5 und OCR 4 sind ab sofort in Microsoft Foundry verfügbar, Medium 3.5 zudem in Copilot Studio. Unternehmen können Mistral-Modelle über Azure Local in der Cloud, in kundeneigenen Umgebungen oder komplett ohne Internetverbindung betreiben. Das Angebot richtet sich besonders an regulierte Branchen wie Finanzwesen, Gesundheit und Fertigung. Microsoft-Präsident Brad Smith betonte, Europa solle leistungsfähige KI nutzen können, ohne die Kontrolle über Daten abzugeben.

Mistral-CEO Arthur Mensch sieht in der Partnerschaft den Weg, Unternehmen und öffentliche Institutionen weltweit zu erreichen. Mensch warnte kürzlich auch davor, dass Firmen bei geschlossenen KI-Modellen ihre Geschäftsgeheimnisse riskierten. Das 2023 gegründete Unternehmen verzwanzigfachte seinen Umsatz zuletzt auf eine Run-Rate von über 400 Millionen Dollar, investierte 1,2 Milliarden Euro in Rechenzentren in Schweden und verhandelt laut Bloomberg über eine neue Finanzierungsrunde von rund 3 Milliarden Euro bei einer Bewertung von etwa 20 Milliarden Euro. Seinen Chatbot Le Chat hat Mistral kürzlich in Vibe umbenannt und als KI-Arbeitswerkzeug mit Work Mode und Code Mode positioniert.

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Quelle: Microsoft