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Microsofts Copilot Cowork wird nach Nutzung abgerechnet und könnte Deepseek nutzen

Microsoft erwägt, eine selbst gehostete und fine-getunte Version von DeepSeek V4 als günstigere Modell-Option für sein KI-Tool Copilot Cowork anzubieten. Das berichtet Axios. Gleichzeitig stellt Microsoft die Preisgestaltung von Copilot Cowork auf verbrauchsbasierte Abrechnung um. Cowork ist eine Adaption von Anthropics gleichnamiger Claude-Technologie.

Laut Charles Lamanna, Executive Vice President für Copilot bei Microsoft, sei ein Flatrate-Modell nicht tragbar, da manche Nutzer hunderte Aufgaben pro Woche erledigen und die Kosten stark steigen. Schon zuvor stellte Microsoft das Coding-Tool Copilot auf verbrauchsbasierte Abrechnung um.

Die Nutzung eines chinesischen KI-Modells könnte besonders in den USA Kritik hervorrufen. Microsoft betont, Deepseek wäre optional und vollständig auf Azure gehostet, sodass Kundendaten in Microsofts Cloud blieben. Das Modell sei zudem angepasst und mit Schutzmaßnahmen gegen Verzerrungen versehen worden. Eine Entscheidung soll in den kommenden Wochen fallen.

Die Entscheidung passt zu einem Blogpost, den Microsoft-CEO Satya Nadella diese Woche veröffentlicht hat. Darin sprach er sich für ein Ökosystem an KI-Modellen aus, die Unternehmen gezielt für ihre Einsätze und Kosten optimieren können. Zuvor sagte Nadella, KI sei ein Verbrauchsgeschäft, und er wünsche sich "intensive Nutzung durch intensive Anwender".

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Quelle: Axios