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Microsofts KI-Umsatz hängt angeblich zu 70 Prozent von OpenAI ab

Microsofts KI-Umsatz stammt größtenteils von OpenAI, wie neue Offenlegungen des Unternehmens zeigen. Laut einem Bloomberg-Bericht verbuchte Microsoft im Geschäftsjahr bis Juni 24,1 Milliarden Dollar an Verkäufen über die KI-Firma. Das entspricht laut Bloomberg-Analyse vermutlich rund 70 Prozent von Microsofts tatsächlichem KI-Umsatz in diesem Zeitraum. CEO Satya Nadella hatte Ende März erklärt, das KI-Geschäft sei auf Kurs, jährlich über 37 Milliarden Dollar zu erzielen. OpenAI zahlt Microsoft im Rahmen einer Vereinbarung für Rechenleistung, Modellentwicklungskosten und einen Anteil an seinen Einnahmen.

Die starke Abhängigkeit von OpenAI erklärt Microsofts Rhetorik der letzten Monate: So hat sich ausgerechnet der für seine Lock-in-Effekte bekannte Konzern auf die Seite von Open-Weight-Modellen geschlagen und warnte gar vor wenigen KI-Modellen, die den Wert ganzer Branchen aufsaugen würden. Nadella kritisierte zudem, dass sich KI-Labore wie OpenAI und Anthropic gegen Destillation wehren, also das Training von KI-Modellen auf Basis der Ausgaben proprietärer KI-Modelle, um mit weniger Aufwand ein konkurrenzfähiges Modell zu schaffen; angeblich besonders gerne von chinesischen Herstellern genutzt. Zudem setzt Microsoft vermehrt auf eigene KI-Modelle in Office-Produkten.

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Quelle: Bloomberg