Neues Modell, eigene Git-Plattform und Mobile-App von Cursor angekündigt
Cursor hat neue Details zu seinem ersten komplett selbst trainierten KI-Modell genannt und zwei neue Produkte angekündigt. Dass das Startup das Modell zusammen mit SpaceX trainiert, war bereits bekannt. Das dahinterstehende Unternehmen Anysphere wurde kürzlich von SpaceX übernommen.
Neu ist nun der Zeitplan: Mitgründer Michael sagte beim Firmenevent, das Training laufe und das Modell solle in den nächsten Wochen erscheinen. Es werde von Grund auf trainiert, also ohne Open-Source-Basis wie die bisherigen Composer-Modelle, sei so groß wie Opus und GPT und nutze zehn- bis zwanzigmal mehr Rechenleistung als frühere Cursor-Modelle. Es solle auch außerhalb des Programmierens funktionieren.
Zweite Neuheit ist Origin, eine Git-Plattform für Menschen und KI-Agenten. Mitgründer Tomas, der über die Übernahme von Graphite zu Cursor kam, sagte, Origin nutze eine neue Git-Architektur auf Basis von Cloud-Anbietern. In Lasttests habe man tausende Agenten simuliert, die gleichzeitig in ein Repository schreiben und lesen. Origin löse Merge-Konflikte, behebe fehlgeschlagene CI-Tests und bearbeite Kommentare. Es läuft bereits intern und bei ausgewählten Partnern, breit verfügbar im Herbst.
Drittens startet Cursor Mobile als iOS-Beta. Damit lassen sich Agenten unterwegs steuern, blockierte Aufgaben freigeben und von Agenten erzeugte Screenshots prüfen und kommentieren. Eine Fernsteuerung erlaubt zudem den Zugriff auf lokal laufende Agenten.
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