New York City verbannt KI-Tools aus öffentlichen Schulen bis zur achten Klasse
New York City verbietet KI-Nutzung an öffentlichen Schulen bis zur High School. Rund 600.000 Schüler bis zur achten Klasse dürfen ab dem neuen Schuljahr keine KI-Tools mehr verwenden, wie das Department of Education ankündigte.
Individuelle Bildschirme sind bis zur dritten Klasse untersagt, sogenannte Companion-Chatbots in allen Klassenstufen verboten. Für Mittelstufenschüler empfiehlt die Behörde maximal 45 Minuten Bildschirmzeit pro Tag. Lehrer dürfen KI weiterhin für Unterrichtsvorbereitung nutzen, aber nicht zur Benotung.
Bürgermeister Zohran Mamdani erklärte laut der New York Times, die Technologiebranche wolle KI-Bildung als unvermeidlich darstellen. Dem folge man nicht. Elterngruppen wie Parents for AI Caution kritisieren die Regeln als nicht weitreichend genug und fordern ein vollständiges zweijähriges Moratorium für KI im Unterricht. Die Befürchtung: Kinder könnten das eigenständige Denken nie ausbilden, weil sie das logische Schlussfolgern an Software abgeben. Britische Forscher bezeichneten das kürzlich als "kognitive Kapitulation".
Eine Taskforce aus Lehrern, Politikern, Experten und Gewerkschaftsvertretern soll nun bis April 2027 einen Bericht erarbeiten, der als Grundlage für die künftige KI-Politik an New Yorker Schulen dienen soll.
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