Nvidia-CEO Huang warnt vor CEOs mit Gottkomplex, die massive Jobverluste durch KI prophezeien
Nvidia-CEO Jensen Huang warnt davor, auf CEOs mit Gottkomplex zu hören, die weitreichende Jobverluste durch KI vorhersagen. Solche Aussagen könnten der Gesellschaft schaden. "Nur weil jemand CEO geworden ist, entwickelt er einen Gottkomplex und glaubt plötzlich, alles zu wissen", so Huang.
Als Beispiel nennt Huang die Radiologie: Vor zehn Jahren habe Geoffrey Hinton vorhergesagt, dass KI Radiologen überflüssig mache. Die Vorhersage zur Technik sei richtig gewesen, KI durchdringe heute jeden Bereich der Radiologie. Trotzdem herrsche heute Mangel an Radiologen. Hinton räumte später ein, er habe sich bei seiner Prognose zu sehr auf den Bereich der Bildanalyse gestützt.
Man müsse zwischen Aufgabe und Berufszweck unterscheiden, so Huang. Programmieren sei eine Aufgabe, nicht der Zweck von Software-Ingenieuren. Deren eigentlicher Zweck sei Innovation und Problemlösung. Dasselbe gelte für Radiologen: Ihr Zweck sei die Diagnose von Krankheiten, das Lesen von Scans nur eine Teilaufgabe.
Laut Huang hat KI in den vergangenen Jahren mehr als eine halbe Million Jobs geschaffen. Nvidia selbst stelle mehr Ingenieure ein als je zuvor.
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