OpenAI-Forscher: 80 bis 90 Prozent der Forschung fließen bereits in GPT 7, GPT 8 und darüber hinaus
Laut Boris Power, Head of Applied Research bei OpenAI, fließen 80 bis 90 Prozent der Forschung bei OpenAI in GPT 7, GPT 8 und darüber hinaus, weil dort der eigentliche Wert liege. Verbesserungen innerhalb einer Generation, etwa von GPT 5.1 auf 5.2, entstehen durch spezialisierte Trainingsdaten, seien aber bewusst kurzfristig gedacht. Der eigentliche Sprung komme erst mit einer neuen Modellgeneration, bei der vieles automatisch besser funktioniere, und die Firma müsse dann neu lernen, wo man für kurzfristige Verbesserungen investieren müsse.
Gleichzeitig sieht Power das größte Problem aktueller KI-Assistenten nicht in der Modellleistung, sondern im Onboarding. Die meisten ChatGPT-Nutzer wüssten nicht, was sie alles mit KI machen könnten, sagt Power. Künftige Modelle sollen besser darin sein, Möglichkeiten zu zeigen und Bedürfnisse vorherzusagen. GPT-4 etwa erfordere extrem sorgfältiges Prompting, GPT-5 sei leichter nutzbar, aber anstrengend im Feedback und GPT-6 funktioniere schon eher wie ein fähiger Mitarbeiter, dem man ein Ziel gibt.
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