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OpenAI schafft separates Coding-Modell Codex wieder ab – GPT-5.5 übernimmt

OpenAI hat mit GPT-5.4 das separate Codex-Modell für Programmieraufgaben mit dem Hauptmodell zusammengeführt. Es gibt also keine eigene Coding-Linie mehr, erklärt Romain Huet, Head of Developer Experience bei OpenAI. Das letzte Codex-Modell war demnach 5.3 von Anfang Februar.

GPT-5.5 baut auf dieser Vereinheitlichung auf und zeigt laut Huet starke Verbesserungen beim sogenannten agentic coding, also bei KI-gestütztem, eigenständigem Programmieren, bei der Computernutzung und bei allgemeinen Aufgaben am Rechner.

Screenshot eines X-Posts von Romain Huet, in dem er erklärt, dass OpenAI seit GPT-5.4 Codex und das Hauptmodell in einem System vereint hat und GPT-5.5 Verbesserungen bei agentic coding und Computernutzung bringt.
Seit GPT-5.4 gibt es kein separates Codex-Modell mehr, schreibt Romain Huet von OpenAI. | Screenshot: via X

Zudem verbraucht GPT-5.5 deutlich weniger Tokens, also Textbausteine, die das Modell verarbeitet, als GPT-5.4 bei gleichen Codex-Aufgaben. Nutzer können also bessere Ergebnisse bei geringerem Ressourcenverbrauch erwarten, so Huet. Via API wird’s wegen einer Preiserhöhung dennoch rund 20 Prozent teurer.

Wer OpenAI bereits länger verfolgt, weiß, dass sich hier Geschichte wiederholt: OpenAI hatte schon früher ein Code-Modell Codex, das es 2023 zugunsten von generellen Sprachmodellen absetzte. Der Relaunch des Modells kam dann im Mai 2025 als Codex-1 zusammen mit der KI-Agent-Software Codex. Die Codex-Software wird dennoch weiterentwickelt und ist zusammen mit ChatGPT ein Fokusthema von OpenAI.

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Quelle: Huet via X