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OpenAIs nächster Schritt: KI-Agenten, die proaktiv arbeiten und nie pausieren

OpenAI arbeitet an einem "Persistent Mode" für seinen KI-Agenten Codex, wie WIRED aus öffentlich einsehbarem Code herausgefunden hat. Im Gegensatz zu bisherigen Modi, die nach Minuten oder Stunden stoppen, soll der Agent "weiterarbeiten, bis er schlafen gelegt wird". Zuvor berichtete TIME über "persistente Agenten", virtuelle Kollegen, die über längere Zeiträume eigenständig an Aufgaben arbeiten.

Zusätzlich enthält der Code eine "Proaktivitäts"-Funktion: Der Agent erstellt sich selbst Folgeaufgaben, arbeitet sitzungsübergreifend und kann Nutzer von sich aus kontaktieren. Änderungen außerhalb des Nutzersystems erfordern jedoch eine Freigabe. OpenAI bestätigte die Tests gegenüber WIRED, sagte aber, es gebe keine sofortigen Startpläne. Es passt jedenfalls zu Sam Altmans wiederholt geäußerten Plänen, ChatGPT zu einem persönlichen Assistenten weiterzuentwickeln.

Persistenz kann auch ein Sicherheitsthema sein: Als GPT-5.6 Sol veröffentlicht wurde, beschrieb OpenAI, dass das Modell mit Prompts, die besonders auf Persistenz aus waren, auch Aktionen durchführte, die nicht im Nutzersinne waren, etwa Daten löschen.

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Quelle: WIRED