Roboter mit integriertem GPT-6 Astra räumt eigenständig eine Küche auf
Ein weiterer Test zeigt, dass GPT-6 Astra gut mit Robotern kann: Forscher von Stanford und Caltech haben mit HomeBody ein System vorgestellt, das einen Unitree-G1-Roboter eigenständig durch eine unbekannte Küche navigieren, aufräumen und Gegenstände aus Schubladen holen lässt.
HomeBody verzichtet auf eine trainierte Steuerungsschicht zwischen Sprachmodell und Roboter. Stattdessen ruft ein austauschbares Vision-Language-Model (VLM) – hier GPT Astra – direkt eine erweiterbare Bibliothek von Fähigkeiten wie Greifen, Navigieren oder Schubladen-Öffnen auf. Der Roboter erkundet zunächst den Raum, baut einen digitalen Zwilling in Nvidias Isaac Sim und speichert Objekte und Orte in einem räumlichen Gedächtnis. So findet er auch Gegenstände, die nicht mehr im Sichtfeld sind. Bei Aufgaben wie "Räum die Küche auf" plant das Sprachmodell die nächsten Schritte und korrigiert sich bei Fehlern selbst.
Einschränkungen sind laut den Forschern die Latenz von Astra, Überhitzung der Fingerservos und hohe Rechenkosten. Der Code ist auf GitHub verfügbar.
Schon zuvor bescheinigte ein Benchmark Astra stark verbessertes räumliches Verständnis, ein anderer zeigte mögliche Defizite bei der Sicherheit eines Astra-Roboters. OpenAI hat bereits angekündigt, wieder in Robotik einsteigen zu wollen, auch für die persönliche Nutzung.
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