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Samsung und SK Hynix investieren 590 Milliarden Dollar in den Ausbau der Chipproduktion für KI

Samsung und SK Hynix wollen zusammen mit der südkoreanischen Regierung 590 Milliarden Dollar in den Ausbau der Chipproduktion investieren. 800 Billionen Won fließen in vier neue Fabriken im Südwesten, 81 Billionen Won in ein Packaging-Zentrum, 30 Billionen Won über 15 Jahre in nächste Chipgenerationen. Die Initiative ist Teil von Präsident Lee Jae Myungs Plan zur regionalen Wirtschaftsförderung. Hintergrund ist die stark wachsende Nachfrage durch KI-Rechenzentren.

Die Investitionen sind dringend nötig: Laut Jefferies Equity Research (via wccftech) steigen die Speicherpreise im dritten Quartal 2026 um 40 bis 50 Prozent, im vierten Quartal nochmals um 30 bis 40 Prozent. Für 2027 wird ein Anstieg von 40 bis 45 Prozent erwartet. Erst 2028 könnte Entspannung eintreten, wenn 15 bis 20 Prozent neue Kapazitäten verfügbar werden. Samsung und SK Hynix kontrollieren zusammen fast 80 Prozent des Weltmarkts für High-Bandwidth-Memory-Chips (HBM), die für KI-Anwendungen nötig sind.

Die hohen Speicherpreise sorgen bei vielen elektronischen Gütern für starke Preissprünge. Unter anderem hat Apple die Preise für Mac und MacBooks erhöht.

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