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Schluss mit Tokenmaxxing: Meta bewertet Ingenieure nicht mehr nach KI-Nutzung

Manuel Uth
8. September 2026

Meta misst die Leistung seiner Ingenieure ab sofort nicht mehr an der Nutzung von KI-Tools. KI-Dashboards und Token-Zähler fließen nicht mehr in Leistungsbewertungen ein, wie die Führungskräfte Maher Saba und Santosh Janardhan in einem internen Memo mitteilten, das The Information einsehen konnte. Stattdessen sollen Qualität, Geschwindigkeit und Komplexität der Arbeit zählen.

Zuvor hatte Meta die KI-Nutzung als Bewertungskriterium eingeführt, was zum sogenannten "Tokenmaxxing" führte: Beschäftigte verbrauchten massenhaft KI-Tokens, nur um bei internen Ranglisten gut dazustehen. Der exzessive Verbrauch hatte auch finanzielle Folgen, denn allein die interne KI-Nutzung steuert 2026 auf Milliardenkosten zu, weshalb Meta ab 2027 Budgets und ein zentrales Dashboard einführen will.

Parallel testet Meta laut WIRED sein neues KI-Agenten-Tool Hatch, das eigenständig Aufgaben am Computer erledigen können soll. Laut dem Bericht stoßen die Tests jedoch intern auf Widerstände: Manche Mitarbeiter zögern aus Datenschutzgründen, es mit privaten Konten zu verbinden.

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