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Seit KI-Modelle Schwachstellen aufspüren, explodiert die Zahl gemeldeter Sicherheitslücken

Epoch AI hat den brutalen Anstieg bei gemeldeten Sicherheitslücken in einem Chart festgehalten. Im Juni 2026 meldeten 21 Organisationen rund 1.500 schwere und kritische Sicherheitslücken (CVEs), mehr als 3,5-mal so viele wie der bisherige Monatsrekord.

Die Grafik von Epoch AI zeigt die monatlich gemeldeten CVEs mit hohem und kritischem Schweregrad. Ab April 2026 steigt die Kurve steil an und erreicht im Juni 2026 mit rund 1.500 gemeldeten Schwachstellen einen neuen Höchststand.
Anzahl der monatlich gemeldeten schweren und kritischen Sicherheitslücken (CVEs). Der Anstieg ab April 2026 fällt mit der Veröffentlichung von Anthropics Claude Mythos Preview zusammen. | Bild: Epoch AI

Der Anstieg folgt auf Anthropics Ankündigung im April, dass sein Modell Claude Mythos Preview eigenständig Software-Schwachstellen aufspüren kann. Vertrauenswürdige Partner hatten das Modell laut Anthropic bereits vor der Veröffentlichung genutzt, um Fehler zu finden und zu beheben. Anthropics Programm "Glasswing" hat bislang angeblich mehr 10.000 schwere oder kritische Sicherheitslücken aufgedeckt, von denen einige noch nicht veröffentlicht sind. Auch OpenAIs Programm "Daybreak" trägt vermutlich zu dem Anstieg bei. Der sprunghafte Zuwachs an gemeldeten Schwachstellen spiegle damit eine Welle KI-gestützter Entdeckungen wider, so Epoch AI.

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Quelle: Epoch AI