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SoftBank will mit riskanten Anleihen mehr als elf Milliarden Dollar für OpenAI aufnehmen

SoftBank will sich mit riskanten Anleihen mehr als elf Milliarden Dollar von Anlegern leihen, um eine weitere Zahlung für seine Beteiligung an OpenAI zu finanzieren. Das berichtet die Financial Times unter Berufung auf Unterlagen für Anleger.

Solche Anleihen werden auch "Junk Bonds" genannt: Sie bieten hohe Zinsen, bergen aber ein höheres Risiko, dass Anleger ihr Geld nicht zurückbekommen. Andere große Tech-Konzerne haben laut FT zuletzt überwiegend sicherere Anleihen ausgegeben. Der japanische Konzern plant Anleihen über zehn Milliarden Dollar und eine Milliarde Euro. Die Bedingungen sollen am Donnerstag feststehen, die Zahlung an OpenAI im Oktober erfolgen.

SoftBank hatte bereits kurzfristige Kredite über bis zu 40 Milliarden Dollar für OpenAI vereinbart und will diese durch länger laufende Schulden ersetzen. Dabei könnte der Konzern seine selbst gesetzte Schuldengrenze zeitweise überschreiten. OpenAI rechnet laut FT bis Ende 2030 mit einem Geldverbrauch von fast 280 Milliarden Dollar. Auch SoftBanks Geschäft mit Rechenzentren ist für künftige Einnahmen auf Verträge mit OpenAI angewiesen.

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Quelle: FT