Super-Sensing-Brille: Meta will alles hören und sehen, was der Träger erlebt
Meta testet einen Prototyp von KI-Brillen mit "Super Sensing", die per Kamera und Mikrofon jeden Moment des Trägers aufzeichnen. Die Brillen sammeln laut mehreren mit der Sache vertrauten Personen dauerhaft Ton und machen alle paar Sekunden Fotos. Nutzer könnten dann per KI abfragen, was sie gesehen oder gehört haben, berichtet die Financial Times.
Intern gibt es Streit über den Datenschutz: Anders als bei den aktuellen Ray-Ban-Modellen soll die LED-Anzeige beim Super-Sensing-Modus nicht leuchten, sodass Umstehende nicht erkennen, wann sie gefilmt werden. Diese Pläne könnten sich noch ändern. Meta erwägt zudem, die gesammelten Daten zum Training eigener KI-Modelle zu nutzen.
Bereits auf der Connect 2025 stellte Meta Funktionen wie "Live AI" vor. Das Konzept sieht vor, dass die Brille während des Tages kontinuierlich Kontext aufbaut, frühere Informationen berücksichtigt und Nutzer bei Aufgaben unterstützt. Auch Metas Forschungsprogramm "Project Aria" dient seit Jahren dazu, Ich-Perspektiv-Daten für KI-Systeme zu sammeln.
Das Unternehmen wollte sich gegenüber der FT zu "internen Prototypen" nicht äußern, verwies aber auf datenschutzfreundliche Technik.
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