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US-Regierung lässt OpenAI GPT 5.6 nur mit Genehmigung "Kunde für Kunde" veröffentlichen

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Nano Banana Pro prompted by THE DECODER

OpenAI wird sein neuestes KI-Modell GPT 5.6 zunächst nur einer kleinen Gruppe von Partnern zugänglich machen.

Das teilte CEO Sam Altman laut einem Bericht von The Information am Mittwoch in einer internen Fragerunde mit. Die US-Bundesregierung habe OpenAI darum "gebeten". Grundlage dürfte die kürzlich veröffentlichte Executive Order der Trump-Regierung sein, die eine freiwillige Prüfung neuer KI-Modelle vor allem mit Blick auf Cybersicherheit fordert.

Wie freiwillig diese Prüfung tatsächlich ist, zeigt das OpenAI-Beispiel jetzt. In dem Memo erklärte Altman, die Regierung werde den Zugang während der Preview-Phase "Kunde für Kunde" genehmigen. Er hoffe auf eine breitere Veröffentlichung "ein paar Wochen später", sofern alles gut laufe.

Die Anfrage für den gestaffelten Release kam laut The Information aus Gesprächen mit zwei Regierungsbehörden, dem Office of the National Cyber Director und dem Office of Science and Technology Policy.

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"Wir haben der US-Regierung klargemacht, dass dies nicht unser bevorzugtes Langzeitmodell ist, und werden mit ihr und anderen in der Branche an einem nachhaltigeren Ansatz für künftige Veröffentlichungen arbeiten", schrieb Altman in dem Memo.

Selbst nachdem OpenAI seine Pläne für die limitierte Veröffentlichung mit hochrangigen Regierungsvertretern geteilt hatte, erhielt Altman laut The Information einen Anruf von Handelsminister Howard Lutnick. Er warnte das Unternehmen davor, ohne Genehmigungen weiterer Behörden zu starten.

Anthropic-Krise schürt Angst vor De-facto-Lizenzregime

Die aktuelle Situation geht auf Anthropics Mythos-Vorstellung Anfang April zurück. Die KI-Firma hatte bei der Vorstellung Cybersecurity-Risiken besonders betont und selbst angekündigt, das Modell nur gestaffelt zu veröffentlichen. Auch unabhängige Institutionen und Firmen bestätigten teils Cybersecurity-Risiken. Das weckte die Aufmerksamkeit der US-Regierung, die darin Chancen und Risiken für die eigene Cybersicherheit sah.

Als Anthropic dann das erste öffentliche Modell der Mythos-Klasse, Fable, mit speziellen Sicherheitsrichtlinien veröffentlichte, schritt die US-Regierung ein und zwang Anthropic, das Modell offline zu nehmen. Kurios dabei: Anthropic hatte zuvor angeblich mit der US-Regierung zusammengearbeitet, um Sicherheitslücken in Fable zu identifizieren. Die Behörden hatten laut The Information keine Einwände erhoben, als das Unternehmen die geplante Veröffentlichung ankündigte.

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Dennoch eskalierte die Situation nach dem Launch. Ein Grund dafür dürfte auch die angespannte Beziehung zwischen Anthropic und dem Pentagon sein. Das Unternehmen wurde als Lieferkettenrisiko eingestuft, nachdem es dem Pentagon den Zugriff für inländische Massenüberwachung und autonome Kriegführung verweigert hatte.

Gespräche über eine Wiederveröffentlichung von Fable 5 laufen. Ein Sprecher des Weißen Hauses erklärte gegenüber The Information: "Das Weiße Haus arbeitet weiterhin mit führenden KI-Laboren zusammen, um gemeinsame Ansätze für die Herausforderungen bei der Skalierung dieser Technologie zu entwickeln."

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Quelle: The Information