Verdreifachter Umsatz, verdreifachter Cashburn: OpenAIs verliert 9,3 Milliarden US-Dollar im ersten Quartal
OpenAI hat im ersten Quartal 2026 rund 3,7 Milliarden Dollar verbrannt, mehr als die Hälfte seiner Einnahmen von 5,7 Milliarden Dollar. Sowohl der Cashburn als auch der Umsatz haben sich im Vergleich zum Vorjahresquartal verdreifacht, berichtet The Information auf Basis von Dokumenten, die OpenAI mit Aktionären geteilt hat. Allein die aktienbasierte Vergütung für Mitarbeiter belief sich auf mehr als 2,3 Milliarden Dollar im ersten Quartal – mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Positiv: Die Bruttomarge stieg von 33 auf 39 Prozent.
Der operative Verlust lag bei 9,3 Milliarden Dollar. Der Nettoverlust betrug mehr als 21,3 Milliarden, wobei 12,4 Milliarden davon rein buchhalterischer Natur sind, entstanden durch die Neubewertung von Investorenrechten. OpenAI verfügt derzeit über mehr als 73 Milliarden Dollar an Bargeld und Wertpapieren und benötigt daher kurzfristig kein frisches Kapital; es sei denn, OpenAI tritt in einen Preiskampf mit Anthropic und chinesischen Modellen ein. Das ist kein unwahrscheinliches Szenario.
OpenAI hat bereits Papiere für einen Börsengang eingereicht, sich aber noch nicht auf einen Zeitraum festgelegt. Laut OpenAI-CEO Sam Altman sei der Vorgang komplex, es gäbe Gründe dafür und dagegen. Ein Grund dagegen ist sicher Anthropics anstehender Börsengang, basierend auf einem Siegeszug im B2B-Geschäft, speziell im Code-Segment.
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