Video-KI Kling sammelt 2 Milliarden Dollar und macht sich bereit für die Börse
Kuaishou hat für seine KI-Videoeinheit Kling rund zwei Milliarden Dollar von Investoren eingesammelt. Konkret flossen laut der vom Wall Street Journal berichteten Finanzierungsrunde 13,82 Milliarden Yuan (2,04 Milliarden Dollar) in die Sparte, deren Bewertung damit auf 18 Milliarden Dollar steigt.
CPE, Guofang Investment, BlueFive, Tencent und Citic Securities führen die Runde an. Weitere Geldgeber könnten hinzukommen und das Volumen auf bis zu drei Milliarden Dollar anheben. Kuaishous Anteil an Kling würde danach auf 68,33 Prozent sinken.
Mit der Sache vertraute Personen sagten bereits im Mai, Kuaishou plane, Kling abzuspalten und in Hongkong an die Börse zu bringen. Kling gilt als wichtiger Teil des Geschäfts, steht bei der Monetarisierung aber noch am Anfang.
Damit reiht sich Kling in eine Welle chinesischer KI-Firmen ein, die derzeit Börsengänge in Hongkong vorbereiten. Zuletzt drängten unter anderem MiniMax und Zhipu AI an die Börse, teils mit denselben strategischen Investoren wie Tencent und Alibaba im Rücken. Im Videomarkt konkurriert Kling mit Werkzeugen wie Googles Veo 3.1, Runways Gen-4.5 und ByteDances Seedance. Zuletzt stellte das Unternehmen das Videomodell Kling 3.0 vor.
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