OpenClaw-RL: Forscher wollen KI-Agenten allein durch Nutzung verbessern
KI-Agenten verwerfen wertvolles Feedback aus alltäglichen Interaktionen meist ungenutzt. Das neue Framework OpenClaw-RL von Princeton-Forschern ändert das: Es nutzt Live-Signale aus Chats, Terminal-Befehlen und GUI-Aktionen für das kontinuierliche Training im laufenden Betrieb. Schon wenige Dutzend Interaktionen reichen angeblich aus, um die Interaktionen zu verbessern.
Wegen Hollywood-Beschwerden: Bytedance stoppt weltweiten Start von KI-Videogenerator Seedance 2.0
ByteDance wollte sein KI-Videomodell Seedance 2.0 Mitte März weltweit starten. Daraus wird vorerst nichts: Hollywood hat dem Unternehmen gemeinschaftlich einen Strich durch die Rechnung gemacht.
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KI-Agent soll sich in nur einer Stunde in Recruiting-Plattform gehackt haben
Ein KI-Agent hackt eine KI-Recruiting-Plattform: Codewalls autonomer Agent verkettet vier Schwachstellen bei Jack & Jill zur vollständigen Kontoübernahme – und gibt sich dabei eigenständig als Donald Trump aus. Dieselbe Firma knackte kurz zuvor McKinseys KI-Plattform Lilli. KI-Agenten und Cybersecurity: Da wartet noch viel Arbeit.
Read full article about: KI-Agenten-Hype durch OpenClaw: China fördert Ein-Personen-Unternehmen mit Millionen-Subventionen
Der KI-Agenten-Hype rund um OpenClaw hat auch in China voll eingeschlagen. Mindestens sieben chinesische Lokalregierungen haben innerhalb weniger Tage Förderprogramme rund um OpenClaw aufgelegt, berichtet die SCMP. Die Maßnahmen zeigen: Peking betrachtet KI-Agenten als industriepolitisches Werkzeug.
Der Technologiebezirk Hefei in der Provinz Anhui bietet bis zu 1,4 Millionen Dollar an Subventionen für Wohnraum, Büros und Rechenleistung. unter anderem zur Förderung sogenannter "Ein-Personen-Unternehmen", bei denen ein einzelner Gründer mit KI-Agenten als Belegschaft arbeitet. Shenzhen zog mit ebenfalls bis zu 1,4 Millionen Dollar nach, Wuxi mit rund 700.000 Dollar plus Rechenressourcen, Changshu mit etwa 830.000 Dollar. Changzhou bietet rund 700.000 Dollar Förderung und zusätzlich 280.000 Dollar für Rechenleistung, Nanjing lockt mit kostenlosen Büroflächen und Rechenressourcen.
"KI für [die Nutzer] arbeiten zu lassen, Aufgaben in ihrem Namen zu erledigen, bietet ein Erlebnis, das über das bloße Gerede rund um die Technologie hinausgeht", sagt Li Zhi, Leiterin des Intelligent Institute bei Analysys International. "Es hat ein gesellschaftliches Gefühl und eine Vision von Produktivität getroffen und letztlich einen landesweiten Hype ausgelöst, der alle mitgerissen hat – von Tech-Geeks bis zu gewöhnlichen Nutzern."
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Quelle: SCMP
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Read full article about: TADA: Hume AI veröffentlicht schnelles Open-Source-Modell für Sprachgenerierung ohne Halluzinationen
Hume AI veröffentlicht TADA als Open Source, ein KI-System zur Sprachgenerierung, das Text und Audio synchron verarbeitet. TADA ordnet jedem Text-Token genau ein Audio-Signal zu, statt wie bisherige Systeme deutlich mehr Audio-Frames pro Text-Token zu erzeugen. Das Ergebnis laut Hume AI: TADA ist über fünfmal schneller als vergleichbare Systeme und produzierte in Tests mit über 1.000 Samples keine Transkriptions-Halluzinationen, also keine erfundenen oder übersprungenen Wörter im Vergleich zum Ausgangstext. Bei menschlichen Bewertungen erreichte das System 3,78 von 5 Punkten für Natürlichkeit.
TADA soll kompakt genug sein für den Einsatz auf Smartphones. Einschränkungen gibt es bei langen Texten, wo die Stimme gelegentlich abdriftet. Verfügbar sind Modelle mit 1B und 3B Parametern auf Llama-Basis, für Englisch und sieben weitere Sprachen (nur 3B). Code und Modelle stehen auf GitHub und Hugging Face unter der MIT-Lizenz bereit, technische Details gibt es im Paper.
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Quelle: Hume AI Blog | Blog
Read full article about: KI-Institut Ai2 stellt Robotik-Modelle vor, die ohne echte Trainingsdaten funktionieren
Das KI-Forschungsinstitut Ai2 hat Robotik-Modelle vorgestellt. Sie wurden ausschließlich in Simulationen trainiert und sollen ohne zusätzliche manuell erhobene Daten oder Feinabstimmung direkt auf echten Robotern funktionieren – ein sogenannter Zero-Shot-Sim-to-Real-Transfer. Das soll die Entwicklung effizienter machen: Bei herkömmlichem Training benötigten Forscher monatelang teleoperierte reale Demonstrationen, um simulationstrainierte Roboter zuverlässig zu machen.
Die zwei neuen Open-Source-Systeme heißen MolmoSpaces und MolmoBot. MolmoSpaces umfasst über 230.000 Innenraum-Szenen, mehr als 130.000 kuratierte Objekte und über 42 Millionen physikbasierte robotische Greif-Annotationen. MolmoBot, darauf aufbauend, kann Objekte greifen und ablegen sowie Schubladen und Türen bedienen, ohne je reale Trainingsdaten für diese Aufgaben gesehen zu haben.
Laut Ranjay Krishna, Direktor des PRIOR-Teams bei Ai2, schrumpft die Lücke zwischen Simulation und Realität, wenn man die Vielfalt der simulierten Umgebungen, Objekte und Kamerabedingungen stark erhöht. Alle Modelle und Werkzeuge sind offen verfügbar, technische Details gibt es im Paper.
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Quelle: Ai2 | Paper
Read full article about: Hohe Kosten für KI-Infrastruktur: Meta will angeblich 20 Prozent der Belegschaft entlassen
KI führt bei Meta wohl zu Massenentlassungen, aber anders als gedacht: Primär möchte Meta so wohl die hohen Kosten für KI-Infrastruktur absichern. Zudem wolle sich der Konzern auf die erwarteten Effizienzgewinne durch KI-gestützte Arbeit "vorbereiten", so Reuters. Führungskräfte planen demnach, bis zu 20 Prozent der Belegschaft abzubauen – das wären rund 16.000 der knapp 79.000 Beschäftigten. Ein genaues Datum und die endgültige Zahl stehen bisher nicht fest. Meta-Sprecher Andy Stone nannte die Berichte "spekulative Berichterstattung über theoretische Ansätze".
CEO Mark Zuckerberg investiert massiv in generative KI: 600 Milliarden Dollar für KI-Technologie, Infrastruktur und den Ausbau der Belegschaft bis 2028, teure Abwerbungen von KI-Forschern und Zukäufe wie das chinesische Start-up Manus. Zuckerberg sagte im Januar, dass Projekte, die früher große Teams erforderten, nun von Einzelpersonen erledigt werden könnten.
Auch Amazon und Block haben zuletzt ähnliche, angeblich KI-bedingte Kürzungen vorgenommen. Zumindest Amazon tritt beim Thema KI-Code aber wieder auf die Bremse, da sich angeblich zu viele Fehler eingeschlichen haben; und die Massenentlassungen bei Block mögen auch mit KI zusammenhängen, aber sicher nicht nur.
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Quelle: Reuters
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