Read full article about: OpenAI eröffnet die KI-Preiskämpfe mit flexiblen Rate-Limit-Resets für Codex
OpenAI führt eine neue Funktion für seinen KI-Coding-Agenten Codex ein: Nutzer können ab sofort ihre Rate-Limit-Resets aufsparen und zu einem selbst gewählten Zeitpunkt einlösen. Rate Limits begrenzen, wie oft ein Dienst in einem bestimmten Zeitraum genutzt werden kann. Bisher wurden diese Limits automatisch zurückgesetzt.
Nutzer der Tarife Go, Plus, Pro und Business erhalten zum Start jeweils einen kostenlosen Reset. Zusätzlich können Plus- und Pro-Nutzer in den nächsten zwei Wochen bis zu drei Freunde einladen, Codex auszuprobieren. Sobald ein eingeladener Freund seine erste Codex-Nachricht sendet, erhalten beide Seiten einen weiteren gespeicherten Reset.
OpenAI reagiert damit laut eigener Aussage auf Nutzerwünsche nach mehr Flexibilität. Tatsächlich darf man es als Indiz für die wohl anstehenden KI-Preiskämpfe mit Anthropic sehen: Nach zuletzt rasant gestiegenen KI-Kosten erwägt OpenAI angeblich Preissenkungen bei Token-Preisen, um Kunden von Anthropic abzuwerben. CEO Sam Altman sagte kürzlich bei einer Veranstaltung, KI-Kosten seien für Unternehmen ein wichtiges Thema geworden.
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Quelle: OpenAI
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Read full article about: Mistral AI verhandelt über 3 Milliarden Euro bei 20-Milliarden-Bewertung
Das französische KI-Startup Mistral AI verhandelt über eine neue Finanzierungsrunde von rund 3 Milliarden Euro bei einer Bewertung von etwa 20 Milliarden Euro. Die von Bloomberg berichteten Gespräche mit Investoren befinden sich noch in einem frühen Stadium, die Bewertung könnte je nach Nachfrage steigen. Im September wurde Mistral noch mit 11,7 Milliarden Euro bewertet, größter Anteilseigner ist seitdem der Chiphersteller ASML mit 11 Prozent.
Mistral positioniert sich als europäische Alternative zu US-Anbietern wie OpenAI und Anthropic, liegt bei den Nutzerzahlen aber deutlich hinter diesen. Zuletzt stellte das Unternehmen mit Mistral Medium 3.5 sein jüngstes Flaggschiff-Modell vor, das Chat, Reasoning und Programmierung in einem Modell zusammenführt, und benannte seinen Chatbot Le Chat in Vibe um, um ihn stärker auf eigenständige Arbeitsabläufe auszurichten.
Sein Geschäft baut Mistral vor allem auf KI-Infrastruktur für europäische Regierungen und Industriekunden wie Airbus und BMW auf. Dafür betreibt das Unternehmen eigene Cloud-Rechenzentren in Frankreich und Schweden und sicherte sich zuletzt einen 830-Millionen-Dollar-Kredit für ein neues Rechenzentrum bei Paris.
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Quelle: Bloomberg
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Read full article about: OpenAI kauft deutsches KI-Startup Ona, damit Codex-Agenten auch bei geschlossenem Laptop weitercoden
OpenAI übernimmt Ona, vormals Gitpod, ein 2020 in Kiel gegründetes Startup für KI-Agenten und sichere Cloud-Entwicklungsumgebungen in der Softwareentwicklung. Damit will OpenAI sein Codex-Produkt um dauerhafte, vom Kunden kontrollierte Arbeitsumgebungen erweitern. Codex wird laut OpenAI von mehr als 5 Millionen Menschen pro Woche genutzt, 400 Prozent mehr als Anfang des Jahres.
Nach der Integration soll Codex Aufgaben über Stunden oder Tage fortsetzen können, auch wenn der Laptop des Nutzers geschlossen ist. Die Agenten laufen in der Cloud des jeweiligen Unternehmens, während OpenAI Modelle und Orchestrierung liefert. Agenten bräuchten "mehr als Intelligenz", nämlich einen "vertrauenswürdigen Arbeitsplatz", sagte Ona-CEO Johannes Landgraf. Die Übernahme steht unter dem Vorbehalt regulatorischer Genehmigungen.
Der Zukauf zielt auf den Wettbewerb mit Anthropic, dessen Claude Code bei agentischen, lang laufenden Coding-Aufgaben als führend gilt. Erst im März hatte OpenAI mit Astral die Python-Werkzeuge uv und Ruff ins Codex-Ökosystem geholt, während es ebenso wie Anthropic erste Schritte Richtung Börsengang unternimmt.
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Quelle: OpenAI
Deutsches Gericht rasiert Googles "AI Overviews": Google haftet für unwahre KI-Antworten
Das Landgericht München I stuft Google als unmittelbaren Störer für Inhalte seiner KI-Suchübersichten ein: Die bisherige eingeschränkte Haftung für Suchmaschinenbetreiber sei nicht übertragbar. Die KI hatte zwei Verlage fälschlich mit Betrugsmaschen verknüpft und dabei Aussagen getroffen, die in keiner der verlinkten Quellen standen. Das Urteil könnte zum Präzedenzfall für die Haftung KI-generierter Inhalte werden.
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Read full article about: Jeff Bezos' KI-Startup Prometheus sammelt 12 Milliarden Dollar ein
Jeff Bezos’ KI-Startup Prometheus hat eine Finanzierungsrunde über 12 Milliarden Dollar abgeschlossen. Das Unternehmen wird dabei mit 41 Milliarden Dollar bewertet, wie CNBC berichtet. Prometheus war im November mit 6,2 Milliarden Dollar Startkapital gegründet worden. Bezos, der 2021 als Amazon-CEO zurücktrat, leitet das Unternehmen gemeinsam mit Vik Bajaj, Stanford-Professor und Mitgründer von Alphabets Forschungslabor Verily. Das Startup hat zudem Mitarbeiter von OpenAI, Google Deepmind und Nvidia abgeworben.
Ein Großteil der Mittel fließe in Rechenleistung, da die Arbeit "sehr rechenintensiv" sei, speziell die Datengenerierung. Konkrete Produkte hat das Startup bisher nicht vorgestellt. Für Details zu Produkten sei es "noch zu früh". Laut Bezos könnte Prometheus auch mit Amazon oder anderen Hyperscalern zusammenarbeiten.
Bekannt ist, dass Prometheus KI-Modelle für physische Aufgaben entwickelt: Engineering, Fertigung und Medikamentendesign. Die Werkzeuge sollen Ingenieuren helfen, Produkte schneller zu entwerfen und herzustellen. Laut der ursprünglichen Ankündigung liegt der Fokus auf Ingenieursarbeiten in der Technik-, Auto- und Raumfahrtindustrie.
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Quelle: CNBC