Anzeige
Skip to content
Read full article about: "Claude Code"-Leak: Anthropic veröffentlicht aus Versehen 500.000 Zeilen Code für KI-Tool

Anthropic hat versehentlich Teile des Quellcodes seiner Coding-Anwendung Claude Code veröffentlicht. Entwickler entdeckten am Dienstag mehr als 500.000 Zeilen Quellcode und über 1.000 zugehörige Dateien auf Anthropics NPM-Registry, einer Plattform für Entwickler-Dokumentation. Das Leak enthielt Details zur Funktionsweise des KI-Coding-Tools sowie Hinweise auf möglicherweise noch nicht veröffentlichte Modelle und Funktionen.

Laut Anthropic wurde das Leak "durch menschliches Versagen" verursacht. Es handle sich nicht um eine Sicherheitslücke, sensible Kundendaten seien nicht betroffen. Anthropic arbeite an Maßnahmen, um solche Vorfälle künftig zu verhindern.

Es ist bereits der zweite zumindest inhaltlich relevante Leak bei Anthropic innerhalb weniger Tage: Erst kürzlich wurden intern vorbereitete Blog-Posts öffentlich, die erste Details zum neuen KI-Modell Mythos enthielten.

Read full article about: Googles neues Videmodell Veo 3.1 Lite ist besonders günstig und schnell

Google Deepmind stellt mit Veo 3.1 Lite sein günstigstes Modell zur Videoerzeugung vor. Es kostet weniger als die Hälfte von Veo 3.1 Fast, arbeitet aber laut Google genauso schnell. Zu den qualitativen Unterschieden zwischen Veo 3.1, Fast und Lite macht Google keine Angabe.

Veo 3.1 Lite unterstützt Text-zu-Video und Bild-zu-Video, bietet 720p und 1080p Auflösung sowie Hoch- und Querformat. Videos lassen sich in Längen von 4, 6 oder 8 Sekunden erstellen. Die Preise beginnen bei 0,05 Dollar pro Sekunde für 720p. Ab dem 7. April senkt Google zudem die Preise für Veo 3.1 Fast.

Pricing (pro Sekunde in USD) Veo 3.1 Lite Veo 3.1 Fast Veo 3.1
720p $0.05 $0.15 ($0.10 ab 4/7) $0.40
1080p $0.08 $0.15 ($0.12 ab 4/7) $0.40
4K $0.35 ($0.30 ab 4/7) $0.60

Veo 3.1 Lite ist ab sofort über die Gemini-API und Google AI Studio verfügbar und Google stellt mehr Video-Neuigkeiten für Entwickler in Aussicht. Weitere Details finden sich in der Entwicklerdokumentation.

Googles Veo-Ankündigung folgt just auf OpenAIs Nachricht, dass das eigene Videmodell Sora eingestellt wird. Ernsthafte Konkurrenz bei Videmodellen hat Google daher derzeit nur aus China, hier insbesondere Alibabas Videmodell Seedance 2.0, das qualitativ noch eine Schippe drauflegt, aber Probleme mit dem Copyright hat.

Read full article about: Eines der größten KI-Rechenzentren Europas entsteht nahe der russischen Grenze

Das KI-Infrastrukturunternehmen Nebius Group baut ein Rechenzentrum mit 310 Megawatt Leistung in Lappeenranta, Finnland, nahe der russischen Grenze. Der geschätzte Wert des Projekts liegt bei über 10 Milliarden Dollar. Es wäre eines der größten KI-Rechenzentren in Europa. Der finnische Entwickler Polarnode baut die Anlage bereits, die ab 2027 schrittweise in Betrieb gehen soll.

Nebius hat kürzlich Verträge über insgesamt mehr als 40 Milliarden Dollar mit Microsoft und Meta abgeschlossen. Das neue Rechenzentrum soll KI-Modelle trainieren und KI-Anwendungen betreiben, ist aber nicht an einen einzelnen Kunden gebunden. Finnland wurde wegen niedriger Energiepreise, erneuerbarer Energie und des kühlen Klimas gewählt, was die Kühlkosten senkt. Die Anlage wäre der größte Nebius-Standort außerhalb der USA und soll rund 10 Prozent der geplanten Gesamtkapazität des Unternehmens abdecken, so CEO Arkady Volozh.

Anzeige
Read full article about: Kalifornien geht eigenen Weg bei KI-Regulierung und prüft Bundesvorgaben selbst

Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom hat am Montag eine Verfügung unterzeichnet, die Unternehmen mit staatlichen Aufträgen verpflichtet, Schutzmaßnahmen gegen KI-Missbrauch einzuführen. Konkret müssen Firmen sicherstellen, dass ihre KI-Systeme keine illegalen Inhalte erzeugen, keine schädlichen Vorurteile verstärken und keine Bürgerrechte verletzen. Um Falschinformationen vorzubeugen, müssen staatliche Behörden KI-generierte Bilder oder Videos künftig mit Wasserzeichen kennzeichnen.

Die Verfügung enthält auch eine eigene Regelung zum Umgang mit Bundesvorgaben: Falls die US-Bundesregierung ein Unternehmen als Lieferkettenrisiko einstuft, will Kalifornien eine eigene Prüfung durchführen und den Anbieter gegebenenfalls weiter als Auftragnehmer zulassen. Hintergrund ist unter anderem die Einstufung von Anthropic als Lieferkettenrisiko durch das Pentagon, die es Regierungsauftragnehmern untersagt, Anthropics Technologie für Arbeiten des US-Militärs zu nutzen.

Innerhalb von 120 Tagen sollen Kaliforniens Beschaffungs- und Technologiebehörden Empfehlungen für neue KI-Zertifizierungen erarbeiten. Damit könnten Unternehmen künftig nachweisen, dass sie verantwortungsvolle KI-Regeln und Schutzmaßnahmen für die öffentliche Sicherheit einhalten.

Mit der Verfügung stärkt Newsom Kaliforniens Anspruch auf einen eigenen Kurs in der KI-Regulierung, unabhängig von der Bundesregierung unter US-Präsident Trump, die schon mehrfach versucht hat, solche unabhängigen KI-Regulierungen zu verhindern.

Anzeige

Das "Ozempic" der Musikindustrie: KI ist überall, aber niemand spricht darüber

Laut einer umfassenden Recherche des Rolling Stone sind KI-Generatoren längst fester Bestandteil professioneller Musikproduktion. Top-Produzenten und Songwriter nutzen die Technologie im Verborgenen. Während sie für etablierte Kreative neue Möglichkeiten eröffnet, fürchtet eine ganze Berufsschicht um ihre Existenz.

Read full article about: Microsoft rollt Copilot Cowork breiter aus und lässt KI-Modelle sich gegenseitig kontrollieren

Microsoft macht "Copilot Cowork" breiter verfügbar und bringt einen neuen KI-Research-Agenten. Das schon zuvor angekündigte Feature basiert auf Claude Cowork und ermöglicht es dem System, mehrstufige Aufgaben mit Werkzeuggebrauch durchzuführen, dabei auf Dateien zuzugreifen und Dateien auszugeben. Zusätzliche Fähigkeiten umfassen Kalenderplanung und tägliche Briefings. Die Funktion ist im Rahmen des Frontier-Programms verfügbar.

Zusätzlich erhält Microsofts "Researcher"-Tool eine neue "Critique"-Funktion: Ein KI-Modell erstellt einen Entwurf, ein zweites prüft ihn. Dabei kommen Modelle von Anthropic und OpenAI zum Einsatz. Laut Microsoft erreicht der neue Agent im DRACO (Deep Research Accuracy, Completeness, and Objectivity) einen neuen Bestwert. In dem Benchmark fehlt allerdings der Vergleich zu OpenAIs neuem GPT-5-basierten Deep Research.

Eine weitere Neuerung ist "Model Council": Nutzer können Antworten verschiedener KI-Modelle nebeneinander vergleichen und sehen, wo sie übereinstimmen oder sich unterscheiden. Alle Neuerungen sind Teil von Wave 3 von Microsoft 365 Copilot.

Anzeige
Read full article about: OpenAIs Sora-App war ein Flop und bremste die Entwicklung anderer KI-Innovationen

OpenAIs Sora-App wurde immer weniger genutzt, kostete das Unternehmen laut dem Wall Street Journal aber rund eine Million US-Dollar pro Tag. Nach einem gehypten Start wuchs die App zwar zunächst auf rund eine Million Nutzer, fiel anschließend jedoch auf etwa 500.000 zurück und erreichte dieses Niveau nicht wieder.

Hinzu kamen Ärger um Copyright-Fragen sowie das Risiko, dass die billigen Engagement-Slop-Videos der Marke OpenAI schadeten. Sora erwies sich damit als teures Produkt, das OpenAI mehr belastete als nutzte. Auch die Weiterentwicklung war kostspielig; das Training neuer Videomodelle wurde dem Bericht zufolge gestrichen.

Ausschlaggebend für Soras Ende war dann der zunehmende Konkurrenzdruck durch Anthropic. OpenAI wollte seine knappen Rechenressourcen deshalb lieber in Coding-, Enterprise- und agentische KI-Produkte mit höherem langfristigem Geschäftswert stecken. Letztlich fiel Sora damit einem Strategiewechsel zum Opfer: weg von aufwendiger Videogenerierung, hin zu den ökonomisch wertvollsten Bereichen. Das Sora-Team soll sich zukünftig auf Weltmodelle für Robotik fokussieren. Die Sora-App wird im April eingestellt, die API folgt im September.