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OpenAI stoppt Pläne für direkte Bezahlfunktion in ChatGPT vorerst

OpenAI wollte Millionen von Produkten direkt in ChatGPT verkaufen, doch nur rund ein Dutzend Händler machten mit. Nutzer recherchierten zwar Produkte im Chatbot, kauften dort aber nicht. Jetzt verlagert das Unternehmen seine Shopping-Pläne auf Apps von Partnern wie Instacart und Target.

Read full article about: Google erweitert KI-Suche mit "Canvas" um einen eigenen Arbeitsplatz

Google baut die KI-Chat-Suche zum Arbeitsplatz aus. Das Unternehmen hat die Funktion „Canvas" im sogenannten AI-Mode seiner Suche für alle Nutzer in den USA auf Englisch freigeschaltet. Canvas ist ein Arbeitsbereich innerhalb der Google-Chat-Systeme, in dem Nutzer Projekte und Pläne über längere Zeit organisieren können. ChatGPT und Claude bieten eine ähnliche Funktion.

Neu hinzugekommen ist die Unterstützung für kreatives Schreiben und Programmieraufgaben. Nutzer können Dokumente erstellen oder eigene interaktive Werkzeuge und Dashboards direkt in der Suche bauen. Dazu beschreibt man im AI-Mode einfach, was man braucht. Google liefert dann einen funktionierenden Prototyp, der aktuelle Informationen aus dem Web und Googles Knowledge Graph zusammenführt. Ergebnisse lassen sich testen, der Code einsehen und per Chat verfeinern. Die Funktion ist unter google.com/ai in den USA erreichbar.

Mit Canvas ähnelt der AI-Mode immer stärker der Gemini-App. Google scheint seine Chat-Angebote schrittweise zusammenzuführen und verwischt dabei die Grenze zwischen Suche und vollwertigem KI-Assistenten. Perspektivisch könnten AI-Mode und Gemini zu einem einzigen Produkt verschmelzen: Googles direkte Antwort auf ChatGPT.

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Read full article about: Tech-Giganten versprechen im Weißen Haus, Stromkosten für KI-Rechenzentren selbst zu tragen

Google, Microsoft, Meta, Amazon, Oracle, xAI und OpenAI haben im Weißen Haus eine freiwillige Selbstverpflichtung unterzeichnet, die Stromkosten für ihre Rechenzentren selbst zu tragen. Die Zusage ist nicht rechtlich bindend. Damit soll verhindert werden, dass der hohe Energiebedarf von KI-Rechenzentren die Stromrechnungen von Haushalten und kleinen Unternehmen in die Höhe treibt, berichtet Reuters.

Präsident Trump hatte die sogenannte "Ratepayer Protection Pledge" erstmals in seiner Rede zur Lage der Nation angekündigt. Die Unternehmen verpflichten sich, eigene Stromquellen zu beschaffen oder bestehende Kraftwerke auszubauen und Netzausbaukosten zu übernehmen.

Kritiker wie Jon Gordon von Advanced Energy United bezweifeln laut Reuters, dass neue Kraftwerke schnell genug gebaut werden können, um die Netze zu entlasten – zumal die Regierung auf Erdgas statt auf schneller realisierbare Solar- und Windenergie setze. Die Initiative fällt in die Vorwahlzeit der US-Zwischenwahlen im November, in der steigende Energiekosten ein zentrales Wählerthema sind.

Read full article about: Apple Music kennzeichnet KI-Musik, verlässt sich aber auf die Labels

Apple Music führt Transparency Tags ein, mit denen Labels und Distributoren KI-generierte Inhalte in vier Bereichen kennzeichnen sollen: Artwork, Tracks, Kompositionen und Musikvideos. Das berichtet Music Business Worldwide unter Berufung auf einen Newsletter an Industriepartner. Die Tags sind aktuell optional, sollen künftig aber verpflichtend werden. Apple sieht die Verantwortung demnach bei den Zulieferern, nicht bei der Plattform selbst. Laut Spezifikation greift die Kennzeichnungspflicht, wenn KI einen "wesentlichen Anteil" des Inhalts erzeugt hat – beim Tag "Composition" etwa auch für Songtexte, nicht nur für Melodie oder Instrumentierung. "Artwork" wird dabei auf Album-Ebene gesetzt (inklusive animierter Cover), während "Track", "Composition" und "Music Video" pro Song definiert werden.

KI-Musik ist ein wachsendes Streitthema: Suno erreichte kürzlich 300 Millionen Dollar Jahresumsatz, steht aber im Rechtsstreit mit der Musikindustrie. Universal Music hat sich indes mit Udio geeinigt und setzt auf lizenzierte KI-Partnerschaften. Gleichzeitig werden KI-Songs immer zugänglicher für Endnutzer: Google hat mit Lyria 3 einen eigenen KI-Musikgenerator in die Gemini-App integriert.

Yann LeCun will den AGI-Begriff abschaffen und durch "Superhuman Adaptable Intelligence" ersetzen

Ein neues Paper von Forschern der Columbia University und NYU, darunter Yann LeCun, argumentiert, dass AGI ein fehlerhaftes Konzept ist. Menschliche Intelligenz sei nicht allgemein, sondern spezialisiert. Stattdessen schlagen sie den Begriff der „Superhuman Adaptable Intelligence“ vor.

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Read full article about: Massenkündigung bei Alibaba: Kernteam hinter Qwen verlässt das Unternehmen

Alibabas KI-Chefentwickler Junyang Lin hat überraschend seinen Rücktritt erklärt. Lin war der leitende Forscher hinter Alibabas Qwen-Modellreihe und trieb die Open-Source-Strategie des Unternehmens voran. Laut dem chinesischen Technikportal 36Kr folgten weitere Kernmitglieder des Teams, darunter Binyuan Hui (Qwen-Coder), Bowen Yu (Post-Training) und Kaixin Li (Qwen 3.5/VL). Auch viele junge Forscher hätten am selben Tag gekündigt. Auslöser soll eine interne Umstrukturierung gewesen sein, bei der ein von Googles Gemini-Team abgeworbener Forscher die Leitung über Qwen übernehmen sollte.

Alibaba-CEO Eddie Wu akzeptierte Lins Rücktritt und kündigte eine neue "Foundation Model Task Force" an, die er gemeinsam mit CTO Zeming Wu und Jingren Zhou leiten wird, berichtet The Information. Alibaba wolle weiter auf Open Source setzen und die KI-Investitionen erhöhen. Wu schrieb in einem Memo an das Team: "Stillstand bedeutet Rückschritt. Die Weiterentwicklung von Grundlagenmodellen ist eine zentrale strategische Priorität für unsere Zukunft."

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Read full article about: Codex für Windows: OpenAI bringt sein KI-Coding-Tool nativ auf den PC

OpenAI hat seine Codex-App für Windows veröffentlicht. Codex ist ein KI-gestütztes Coding-Tool, das Entwicklern beim Erstellen von Software hilft. Für die Windows-Version hat OpenAI eine eigene Sandbox gebaut, die auf Betriebssystemebene mit eingeschränkten Tokens, Dateisystem-Zugriffsrechten und eigenen Sandbox-Benutzerkonten arbeitet. So können die KI-Agenten direkt in Windows-Umgebungen wie PowerShell laufen, ohne dass Entwickler auf WSL oder virtuelle Maschinen ausweichen müssen. Den Code der Sandbox hat OpenAI als Open Source auf GitHub veröffentlicht.

Die Windows-App erscheint wenige Wochen nach der Mac-Version, die laut OpenAI in der ersten Woche über eine Million Mal heruntergeladen wurde. Für die Windows-Version hatten sich vorab mehr als 500.000 Entwickler auf eine Warteliste eingetragen. Insgesamt hat Codex laut OpenAI inzwischen über 1,6 Millionen wöchentlich aktive Nutzer. Die App ist in allen ChatGPT-Tarifen verfügbar.