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Sicherheitsforscher fordert wegen KI das Ende der 90-Tage-Schonfrist für Softwarehersteller

Sprachmodelle finden Sicherheitslücken schneller und bauen aus Patches in Minuten funktionierende Angriffe. Ein erfahrener Forscher fordert ein Ende der etablierten Offenlegungspraxis.

Read full article about: ChatGPT-Erfolg zahlt sich aus: OpenAI schafft Dutzende Multimillionäre im Silicon Valley

Nicht schlecht für ein als Non-Profit gestartetes Unternehmen: Rund 75 OpenAI-Mitarbeiter sind durch einen internen Aktienverkauf zu Multimillionären geworden. Sie erhielten jeweils die maximale Obergrenze von 30 Millionen Dollar.

Insgesamt organisierte OpenAI im Oktober 2025 einen Verkauf von Unternehmensanteilen für über 600 aktuelle und ehemalige Mitarbeiter mit einem Gesamtvolumen von 6,6 Milliarden Dollar, wie das Wall Street Journal berichtet. Bei solchen "Secondary Share Sales" verkaufen Mitarbeiter ihre Anteile, ohne dass das Unternehmen selbst neues Kapital aufnimmt.

OpenAI hatte die Obergrenze laut WSJ im Herbst auf Wunsch der Investoren von zehn auf 30 Millionen Dollar verdreifacht. Mitarbeiter mussten zwei Jahre warten, bevor sie verkaufen durften. Viele konnten daher nach dem ChatGPT-Start erstmals Geld herausziehen. Wer vor sieben Jahren einstieg, sah den Wert seiner Aktien um mehr als das Hundertfache steigen. Präsident Greg Brockman besitzt nach eigener Aussage vor Gericht Anteile im Wert von rund 30 Milliarden Dollar.

Die hohe Nachfrage nach OpenAI-Anteilen spiegelt die aktuelle Bewertung des Unternehmens wider. Zuletzt sammelte OpenAI 122 Milliarden Dollar bei einer Bewertung von 852 Milliarden Dollar ein.

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KI-Agenten industrialisieren den Identitätsdiebstahl

Ein Bloomberg-Bericht zeichnet nach, wie generative KI und autonome Agenten Identitätsdiebstahl in den USA beschleunigen, von der Sozialversicherungsnummer-Suche im Darknet bis zum Deepfake-Führerschein.

Read full article about: Nvidia pumpt 2026 bisher über 40 Milliarden Dollar in KI-Partner

Nvidia hat in 2026 bereits mehr als 40 Milliarden Dollar in KI-Firmen investiert und baut damit seine Rolle als zentraler Geldgeber der KI-Branche aus. Allein in dieser Woche sicherte sich der Chiphersteller das Recht, bis zu 2,1 Milliarden Dollar in den Rechenzentrumsbetreiber IREN und bis zu 3,2 Milliarden Dollar in den Glasfaser-Spezialist Corning zu stecken, berichtet CNBC. Die größte Wette bleibt eine 30-Milliarden-Dollar-Beteiligung an OpenAI, dazu kommen Investments in Anthropic, xAI, CoreWeave, Nebius, Marvell, Lumentum und Coherent.

Nvidia-CEO Jensen Huang sagte in einem Podcast im April, sein Unternehmen wolle "alle" Foundation-Model-Firmen unterstützen und keine Gewinner auswählen. Andere sehen in den Deals ein Muster zirkulärer Investments und – insbesondere bei denen mit den sogenannten Neoclouds – eine Vorfinanzierung des Verkaufs eigener GPUs.

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Anthropic und OpenAI holen sich ethischen Rat bei religiösen Führern

Anthropic und OpenAI suchen den Rat religiöser Führer für ethische KI-Leitlinien: Beim ersten „Faith-AI Covenant“-Rundtisch in New York trafen sich Vertreter beider Firmen mit Glaubensführern verschiedener Religionen. Kritiker wie KI-Forscherin Rumman Chowdhury nennen die Gespräche „bestenfalls eine Ablenkung“ von konkreten Fragen zu Regulierung und Machtkontrolle.

Read full article about: TikTok-Konzern ByteDance plant mehr als 30 Milliarden Dollar für KI-Ausbau mit chinesischen Chips

Der TikTok-Mutterkonzern ByteDance erhöht seine geplanten Investitionen in KI-Infrastruktur für 2026 auf über 200 Milliarden Yuan (rund 30 Milliarden US-Dollar), berichtet die South China Morning Post. Das entspricht einem Anstieg von mindestens 25 Prozent gegenüber einem früheren Plan von 160 Milliarden Yuan.

Gründe sind das wachsende KI-Engagement des Unternehmens und steigende Speicherchip-Preise. ByteDance setzt dabei verstärkt auf chinesische Chips, um geopolitische Risiken zu verringern und Pekings Forderung nach heimischen Halbleitern nachzukommen. ByteDance baut zudem seine Infrastruktur im Ausland aus, darunter ein 25-Milliarden-Dollar-Projekt in Thailand und ein zusätzliches Rechenzentrum in Finnland für 1,2 Milliarden Dollar.

Im Vergleich zu US-Konzernen bleibt die Summe dennoch klein: Google, Amazon, Microsoft und Meta planen zusammen rund 725 Milliarden Dollar an KI-Investitionen für 2026 – Tendenz steigend.

METR kann Claude Mythos kaum noch messen, Palo Alto Networks warnt vor autonomen KI-Angreifern

METR kann Claude Mythos Preview mit bestehenden Tests kaum noch zuverlässig messen. Nur fünf von 228 Aufgaben decken den relevanten Fähigkeitsbereich ab. Parallel berichtet Palo Alto Networks, dass Frontier-Modelle Schwachstellen autonom verketten und die Zeit bis zur Datenexfiltration auf 25 Minuten schrumpfe. Das Problem: Die Evaluierungsmethoden wachsen langsamer als die Modelle selbst.

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Read full article about: GPT-5.5 kostet je nach Eingabelänge 49 bis 92 Prozent mehr als der Vorgänger

Der Preis von GPT-5.5 hat sich im Vergleich zu GPT-5.4 auf dem Papier verdoppelt. GPT-5.5 kostet pro Million Tokens 5 Dollar (Input) und 30 Dollar (Output), GPT-5.4 lag bei 2,50 bzw. 15 Dollar. Laut OpenAI sollen weniger generierte Tokens diese Preiserhöhung teilweise auffangen. Dass das nur im Ansatz stimmt, zeigt eine Untersuchung von OpenRouter: Die tatsächlichen Kosten sind im Vergleich zu GPT-5.4 um 49 bis 92 Prozent gestiegen.

Bei längeren Eingaben (mehr als 10.000 Tokens) erzeugt das Modell 19 bis 34 Prozent kürzere Antworten, was die Kosten etwas dämpft. Im Bereich von 2.000 bis 10.000 Tokens fallen die Antworten dagegen 52 Prozent länger aus. Bei kurzen Eingaben unter 2.000 Tokens sind sie etwa gleich lang, sodass die Kosten dort fast doppelt so hoch sind. Die Daten stammen aus OpenRouters eigenen Nutzungsprotokollen vom April 2026.

Eingabelänge Ø $/M Tokens (5.4) Ø $/M Tokens (5.5) Veränderung
< 2K Tokens 4,89 $ 9,37 $ +92 %
2K - 10K 2,25 $ 3,81 $ +69 %
10K - 25K 1,42 $ 2,15 $ +51 %
25K - 50K 1,02 $ 1,65 $ +62 %
50K - 128K 0,74 $ 1,10 $ +49 %
128K+ 0,71 $ 1,31 $ +85 %

Eine Messung von Artificial Analysis fand zuvor eine Preiserhöhung von etwa 20 Prozent; getestet wurden hier aber nur Benchmarks, keine realen Aufgaben. Auch Anthropic erhöhte mit Opus 4.7 die Preise durch höheren Tokenverbrauch um 30 bis 40 Prozent. Mit Blick auf den baldigen Börsengang der beiden Unternehmen dürften die Preise weiter steigen.