So viel zum Narrativ, Open Source senke den Compute-Bedarf: Moonshot, das KI-Startup hinter dem Modell Kimi K3, hat den Verkauf neuer Abonnements vorübergehend gestoppt. Der Grund: Die Nachfrage nach dem kürzlich veröffentlichten Kimi K3-Modell hat die verfügbare Rechenkapazität nahezu ausgeschöpft. In den vergangenen 48 Stunden sei die Nutzung an die Grenzen der GPU-Kapazitäten gestoßen, teilte das Unternehmen auf X mit.
Bestehende Abonnenten seien nicht betroffen, neue Plätze sollen schrittweise wieder freigegeben werden. Zusätzlich kündigte Moonshot eine Aufspaltung des Abo-Modells an: Künftig soll es eine "Kimi Membership" für Web, App und Arbeitsfunktionen geben sowie eine separate "Kimi Code Membership" für Programmier-Workflows. Damit will das Unternehmen laut eigenen Angaben Rechenleistung gezielter verteilen und die Nutzererfahrung stabil halten.
Derweil hat sich Konkurrent Alibaba schon mal mit seinem Konkurrenzmodell Qwen 3.8 in Stellung gebracht, das nach längerer Zeit erstmals wieder Open Weight sein wird. Eine bezahlte, aber stark vergünstigte Preview-Version ist bereits verfügbar.


