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Read full article about: Claude kann jetzt Live-Dashboards aus Datenbanken bauen und animierte Erklävideos erstellen

Anthropic hat zwei neue Beta-Funktionen für seinen KI-Chatbot Claude vorgestellt: Claude Dashboards und Claude Motion. Mit Dashboards lassen sich Datenquellen wie BigQuery, Databricks, Snowflake oder Salesforce anbinden und per Texteingabe in Live-Dashboards verwandeln, die sich automatisch aktualisieren. Jede Zahl zeigt die dahinterliegende Abfrage. Die Dashboards lassen sich an Tools wie Amplitude, Grafana oder Hex weiterleiten. Das ebenfalls neue Claude Motion erstellt animierte Erklärvideos aus Text, Diagrammen und Bildern. Die Animationen sind als Code editierbar und als MP4 exportierbar.

Dashboards gibt es für zahlende Nutzer, Motion für Team- und Enterprise-Pläne. Gleichzeitig verlassen Docs, Slides und Design die Beta-Phase und stehen nun auf allen Plänen bereit, auch für kostenlose Accounts. Mehr als 45 Millionen Dokumente wurden laut Anthropic damit bereits erstellt, vielleicht auch ein Grund, weshalb Microsoft  angeblich anfängt, ein wenig bei Claude zu sparen. Das schon früher vorgestellte Claude Design wird bis zum 14. Dezember in die Haupt-App integriert. Eine Migrationsanleitung ist verfügbar.

Chatbot-Schutz: Wer Claude wiederholt beleidigt, könnte rausfliegen

Anthropic verbietet in seinen aktualisierten Nutzungsrichtlinien erstmals „anhaltendes missbräuchliches Verhalten“ gegenüber Claude: Das Modell darf solche Gespräche künftig einfach beenden. Daneben verschärft das Unternehmen Regeln zu Propaganda, Drohnenbewaffnung und Überwachung. Die Änderungen unterstreichen Anthropics Kurs, Claude als potenziell schützenswerte Entität zu behandeln.

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Read full article about: Ethereum-Forscher warnen: KI könnte Krypto-Signaturverfahren knacken

Zwei führende Ethereum-Forscher warnen, dass KI-gestützte Mathematik das Signaturverfahren von Krypto-Wallets im schlimmsten Fall schon in Monaten brechen könnte. Justin Drake rief die Blockchain-Branche in einem Post auf X auf, einen "Bunker-Modus" vorzubereiten.

Er empfiehlt, Guthaben auf Adressen zu verschieben, die noch nie eine Transaktion signiert haben. Denn beim Signieren wird der öffentliche Schlüssel sichtbar, woraus ein Angreifer theoretisch den privaten Schlüssel ableiten und das Guthaben stehlen könnte. Solange nur der Hash des öffentlichen Schlüssels sichtbar ist, also ein daraus berechneter Wert, aus dem sich der Schlüssel selbst nicht zurückgewinnen lässt, bleibt das Guthaben geschützt.

Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin stimmte in einer Antwort auf X zu, warnte aber vor übereiltem Handeln: Er habe mehr Geld durch fehlerhafte Migrationen verloren als durch Hacks. Buterin plädiert langfristig für eine Architektur, die möglichst nur auf Hash-Funktionen setzt, da auch gitterbasierte Verfahren, die oft als quantensicher gelten, durch KI-Fortschritte geschwächt werden könnten. Einen praktischen Bruch des aktuellen Signaturverfahrens ECDSA gibt es bislang nicht.

Sicherheitslücke in Amazons AgentCore: Ein Prompt reichte, um ganze KI-Flotten zu übernehmen

Ein einziger öffentlich erreichbarer KI-Agent auf Amazons Bedrock AgentCore reichte Forschern von Zenity Labs nach eigenen Angaben aus, um alle AgentCore-Agenten im selben AWS-Konto und derselben Region zu übernehmen. Möglich war das über eine interne AWS-Schnittstelle für temporäre Cloud-Zugangsdaten. AWS besserte nach und schränkte später auch die Standardrechte der Agenten deutlich ein.

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Read full article about: 16-Jähriger plant Bergwanderung mit Claude und muss per Hubschrauber gerettet werden

Ein 16-Jähriger musste per Hubschrauber von einer gefährlichen Felswand am Crown Mountain bei Vancouver gerettet werden, nachdem er seine Route mit einem KI-Chatbot geplant hatte. Bryce Vincent Gowryluk nutzte Claude von Anthropic, um einen Weg zum Gipfel zu finden, landete aber versehentlich auf dem "Widowmaker Arete", einer steilen Felswand, die Kletterausrüstung erfordert, berichtet die New York Times.

Er saß auf einem etwa 1,5 Meter breiten Vorsprung fest und rief die Polizei, die das freiwillige Rettungsteam North Shore Rescue alarmierte. Die Retter orteten ihn per Mobiltelefon und schickten einen Hubschrauber. Zwei Retter wurden oberhalb seiner Position abgesetzt, einer seilte sich zu Bryce ab und führte ihn zu einem Punkt, an dem der Hubschrauber ihn per Seilwinde aufnehmen konnte.

Bryce sagte, er gebe nicht Claude die Schuld, sondern sich selbst. Er habe auch Google Maps und AllTrails zur Planung genutzt. Rettungsmanager Paul Markey sagte, Claude habe keine eigene Orts- oder Geländekenntnis: KI sei beim Wandern kein Ersatz für praktische Erfahrung und gesunden Menschenverstand. Anthropic reagierte nicht auf eine Anfrage. Bryce will weiter klettern, aber nie wieder KI für Routenplanung nutzen.

Read full article about: KI-gestütztes Hacking-Tool ermöglicht massiven Datendiebstahl bei südkoreanischen Banken

Crowdstrike berichtet über einen Infrastrukturhack in Südkorea. Ein vermutlich chinesischsprachiger Angreifer hat Ende September bis Anfang Oktober 2026 mehrere südkoreanische Finanzorganisationen angegriffen und Daten gestohlen. Allein bei der Shinhan Bank wurden laut der koreanischen Zeitung Khan über 25.000 Datensätze mit Namen, Kontaktdaten, Einkommen und Kreditlimits entwendet. Die südkoreanische Finanzaufsicht hielt eine Notfallsitzung ab, Präsident Lee Jae Myung forderte eine gründliche Untersuchung.

Der Angreifer nutzte ARTEX, ein erst im Juli auf GitHub veröffentlichtes chinesisches Open-Source-Tool, das KI-Sprachmodelle für automatisiertes Penetration Testing einsetzt, also das maschinelle Aufspüren von Sicherheitslücken. Als KI-Modelle dienten DeepSeek v4.1-flash, GLM-5.3 und Grok 4.6. Auf offenen Verzeichnissen des Angreifers fanden sich Claude-Code-Sitzungsprotokolle, in denen er nach Telegram-Gruppen zum Verkauf gestohlener Daten suchte.

Der Fall zeigt laut Crowdstrike, wie KI-Werkzeuge es womöglich einer einzelnen Person ermöglichen, in kurzer Zeit massive Cyber-Einbrüche durchzuführen – genau die Cybersecurity-Risiken, vor denen seit Monaten gewarnt wird. Anthropic hatte erst vor wenigen Tagen dokumentiert, dass das genutzte Modell GLM-5.3 Exploits fast auf Mythos-Preview-Niveau schreiben kann, also Anthropics Frontier-Modell, das die ganze Debatte Ende März 2026 auslöste.

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Read full article about: "Intelligent UI": OpenAI bringt GPT-6 mit neuer interaktiver Oberfläche in ChatGPT

OpenAI bringt GPT-6 mit einer neuen Funktion namens "Intelligent UI" für alle ChatGPT-Nutzer. Das Modell kann Antworten jetzt als interaktive Oberflächen mit Grafiken, Buttons, Diagrammen und Formularen darstellen, statt nur Text auszugeben. Das Format passt sich dabei laut OpenAI automatisch an die Frage an. Ein Vergleich erscheint etwa nebeneinander, eine Erklärung als interaktives Diagramm. Nutzer können auch direkt im Chat kleine Tools erstellen lassen, etwa einen Sparrechner oder ein Spiel. Google hatte mit "Neural Expressive" bereits im Mai ein ähnliches Feature in den Gemini-Chatbot gebracht.

GPT-6 kann außerdem bereits antworten, während es noch "denkt", was die Wartezeit laut OpenAI um 44 Prozent verkürzt und zu besseren Antworten führen kann. In internen Tests erreichte GPT-6 bei schwierigen Websuchen mit dieser Methode höhere Trefferquoten als der Vorgänger GPT-5.6.

Bezahlkunden erhalten GPT-6 Sol, kostenlose Nutzer GPT-6 Luna. Der Rollout startet global ab sofort für Plus-, Pro-, Business- und Enterprise-Nutzer, einen Tag später folgen Free und Go.