Stability AI war mit dem Bildmodell Stable Diffusion mal eine große Nummer bei Open-Source-KI. Mittlerweile setzt das Unternehmen auf kommerzielle Produkte und hat mit "Brand Studio" eine neue Plattform für professionelle Kreativteams vorgestellt. Die Plattform richtet sich an Unternehmen, die KI-generierte Inhalte an ihre Markenidentität anpassen wollen.
Im Zentrum steht "Brand Central", wo Teams eigene Markenmodelle trainieren und Kampagnenvorlagen anlegen können. Ein "Producer Mode" erstellt aus Textbeschreibungen automatisch Produktionspläne und führt diese Schritt für Schritt aus. Das sogenannte "Curated Model Routing" wählt dabei automatisch das beste KI-Modell für den jeweiligen Anwendungsfall aus, darunter Stable Diffusion und Drittanbieter-Modelle. Neue Werkzeuge wie "Precision Inpainting" ermöglichen gezielte Bildbearbeitung. Brand Studio gibt es als kostenlose Core-Version und als Enterprise-Plan.
Ein Viertel aller KI-Zitate basiert auf journalistischen Inhalten. Das zeigt eine Analyse der PR-Datenbank Muckrack, die 15 Millionen Zitate aus KI-Antworten von Gemini, Perplexity, Claude und ChatGPT ausgewertet hat, wie Press Gazette berichtet. Besonders häufig zitiert werden Fachmedien und Spezialjournalisten. Unter den weltweit am häufigsten zitierten Journalisten liegt der ehemalige Business-Insider-Chef Henry Blodget auf Platz eins. Unter den meistzitierten Publikationen weltweit führt Reuters, gefolgt von Forbes. In Großbritannien liegt The Guardian vorn, gefolgt vom Fachmagazin Homes and Gardens.
Rang
Publikation
Themenbereich
1
reuters.com
Nachrichten
2
forbes.com
Wirtschaft
3
theguardian.com
Nachrichten
4
ft.com
Wirtschaft
5
cnbc.com
Wirtschaft
Für die Analyse hat Muckrack Millionen von Anfragen an die vier großen KI-Dienste Gemini, Perplexity, Claude und ChatGPT gestellt und erfasst, wie oft bestimmte Journalisten und Medien in den Antworten als Quelle verlinkt wurden. Muckrack hat auf Basis der Daten ein neues Feature eingeführt, das die "KI-Sichtbarkeit" von Journalisten und Medien in drei Stufen anzeigt.
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Nudifying-Bots, Deepfakes und automatisierte Archive: Eine Analyse von 2,8 Millionen Telegram-Nachrichten in Italien und Spanien dokumentiert, wie KI-Werkzeuge ein monetarisiertes Missbrauchsökosystem antreiben.
Anthropic hat Eric Boyd, einen hochrangigen Microsoft-Manager, als neuen Leiter für Infrastruktur eingestellt, berichtet Bloomberg. Boyd war zuvor bei Microsoft für die "AI Platform" des Unternehmens zuständig, die den Einsatz großer Sprachmodelle durch Kunden und interne Teams ermöglicht. Zuvor hatte er Führungsrollen bei Yahoo inne.
Anthropic braucht dringend Verstärkung im Infrastrukturbereich: Das Unternehmen hatte zuletzt Schwierigkeiten, seine Dienste stabil zu halten, weil die Nachfrage nach Produkten wie Claude Code stark gestiegen ist. Anthropic plant Investitionen von 50 Milliarden Dollar in KI-Rechenzentren in den USA. Anthropics CTO Rahul Patil sagte, Boyds Erfahrung solle helfen, die Rekordnachfrage weltweit zu bedienen.
Elon Musk hat seine Klage gegen OpenAI und Microsoft geändert. Er fordert nun, dass mögliche Schadensersatzzahlungen von mehr als 150 Milliarden Dollar nicht an ihn, sondern an die gemeinnützige Stiftung von OpenAI gehen sollen. Zudem verlangt er die Absetzung von OpenAI-Chef Sam Altman aus dem Vorstand der Stiftung, berichtet das Wall Street Journal. Musks Anwalt Marc Toberoff sagte, Musk wolle "keinen einzigen Dollar für sich selbst".
Musk wirft OpenAI vor, sich von seiner gemeinnützigen Mission entfernt zu haben und ihn als Spender betrogen zu haben. Er fordert, dass Altman und OpenAI-Präsident Greg Brockman ihre Anteile und finanziellen Vorteile an die gemeinnützige Stiftung abgeben. Der Prozess soll noch im April in Oakland, Kalifornien, beginnen.
Microsofts Bing-Team (ja, genau!) stellt das Embedding-Modell "Harrier" als Open Source bereit. Harrier unterstützt mehr als 100 Sprachen, bietet ein Kontextfenster von 32.000 Tokens und wurde mit mehr als zwei Milliarden Trainingsbeispielen sowie synthetischen Daten von GPT-5 trainiert. Laut des Teams belegt Harrier Platz 1 auf dem mehrsprachigen MTEB-v2-Benchmark und übertrifft laut Microsoft auch proprietäre Modelle von OpenAI und Amazon.
Embedding-Modelle sind dafür zuständig, Informationen zu suchen, abzurufen und zu ordnen, damit KI-Systeme korrekte Antworten liefern können. Laut Microsoft gewinnen sie im Zeitalter von KI-Agenten stark an Bedeutung, da diese eigenständig Informationen suchen, Kontext über mehrere Schritte aktualisieren und sich Dinge merken müssen.