Das KI-Startup Manus hat eine neue Funktion namens "Manus Agents" vorgestellt, mit der Nutzer den KI-Agenten direkt in Messenger-Apps verwenden können. Telegram ist die erste unterstützte Plattform, weitere sollen folgen. Der Agent lässt sich per QR-Code verbinden und steht allen Nutzern unabhängig vom Abo-Modell zur Verfügung.
Manus Agents bietet die gleichen Funktionen wie die Web-Version: mehrstufige Aufgaben, Recherche, Datenverarbeitung und Dokumentenerstellung – alles direkt im Chat. Nutzer können Sprachnachrichten, Bilder und Dateien senden. Zur Auswahl stehen zwei Modelle: Manus 1.6 Max für komplexe Aufgaben und Manus 1.6 Lite für schnelle Anfragen. Der Agent hat laut Manus keinen Zugriff auf andere Telegram-Chats. Weitere Details auf der Manus-Website.
Interessant ist, dass Manus Agents zuerst bei Telegram startet, obwohl Meta das Start-up Ende 2025 übernommen hat. Womöglich steht der Deal, der von chinesischen Behörden geprüft wird, doch noch auf der Kippe. Oder Meta will Manus die Funktion in einem Umfeld testen lassen, das bei Problemen erst einmal nicht mit Meta assoziiert wird. Agenten-Technologie ist gerade bei der Cybersecurity noch anfällig, wie zuletzt die gehypte KI-Agenten-Software OpenClawd zeigte.