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Read full article about: Anthropic sucht Rechenzentrumskapazitäten in Europa und Australien

Anthropic sucht laut Stellenausschreibungen nach Fachleuten für Rechenzentrumsverträge in Europa und Australien, wie Data Center Dynamics berichtet. Das KI-Unternehmen baut damit erstmals ein eigenes Rechenzentrum-Team für Standorte außerhalb der USA auf. Bisher hatte Anthropic ausschließlich mit Cloud-Anbietern zusammengearbeitet.

Die europäische Stelle ist in London angesiedelt und umfasst mehrere Länder, darunter große europäische Rechenzentrumsstandorte wie Frankfurt, London, Amsterdam, Paris und Dublin sowie aufkommende Märkte in Nordeuropa und Südeuropa. Die australische Rolle ist auf Sydney beschränkt.

Gleichzeitig hat Konkurrent OpenAI seine Stargate-Projekte in Großbritannien und Norwegen auf Eis gelegt hat. Anthropic hat weiterhin große Cloud-Verträge mit Google, AWS und Microsoft, die alle drei auch Investoren des Unternehmens sind. Daneben plant das Unternehmen eigene US-Rechenzentren im Wert von 50 Milliarden Dollar.

Read full article about: Jeff Bezos KI-Labor "Project Prometheus" steht vor Finanzierungsrunde mit 38 Milliarden Dollar Bewertung

Jeff Bezos steht kurz vor dem Abschluss einer Finanzierungsrunde über 10 Milliarden Dollar für sein KI-Labor mit dem Codenamen "Project Prometheus", berichtet die Financial Times. Die Bewertung des Unternehmens liegt bei 38 Milliarden Dollar. JPMorgan und BlackRock gehören zu den Investoren.

Prometheus mit Sitz in San Francisco und Büros in London und Zürich arbeitet an KI-Systemen, die physikalische Gesetze verstehen und in Industrie, Ingenieurwesen und Fertigung eingesetzt werden sollen. Bezos und Co-Chef Vikram Bajaj leiten die Kapitalbeschaffung. Für Bezos ist es die erste operative Rolle seit seinem Rücktritt als Amazon-Chef 2021.

Zusätzlich plant Prometheus eine Holdinggesellschaft, die Firmen aufkaufen soll, die durch die eigene KI-Technologie verändert werden könnten. Kürzlich wurde Kyle Kosic, Mitgründer von xAI, abgeworben. Die Runde begann im November mit 6,2 Milliarden Dollar und wurde laut der FT wegen hoher Nachfrage erweitert.

Amazon steckt bis zu 25 Milliarden Dollar zusätzlich in Anthropic

Amazon investiert bis zu 25 Milliarden Dollar zusätzlich in Anthropic. Im Gegenzug verpflichtet sich das KI-Unternehmen, über zehn Jahre mehr als 100 Milliarden Dollar für AWS-Infrastruktur auszugeben. Der Deal soll Anthropics akute Kapazitätsprobleme lösen, hat aber eine für die KI-Branche typische Zirkularität.

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Read full article about: Chronicle für Codex: OpenAI gibt seinem KI-Assistenten ein Gedächtnis durch Screenshots

OpenAI hat Chronicle für seine Codex-App vorgestellt. Die neue Funktion nutzt Bildschirmaufnahmen, um automatisch Erinnerungen zu erstellen, die Codex als Kontext für zukünftige Aufgaben verwendet. So versteht Codex, worauf sich Nutzer beziehen, welche Tools sie verwenden und an welchen Projekten sie arbeiten, ohne erneute Erklärung.

Chronicle läuft im Hintergrund und erstellt per KI-Agenten Zusammenfassungen aus den Bildschirmaufnahmen, die lokal als Markdown-Dateien gespeichert werden. Die Aufnahmen selbst werden nur temporär gespeichert und laut OpenAI nach sechs Stunden gelöscht.

Die Funktion ist zunächst als Opt-in-Vorschau für ChatGPT-Pro-Abonnenten auf macOS verfügbar, nicht jedoch in der EU, Großbritannien und der Schweiz. Aktiviert wird Chronicle in den Codex-Einstellungen unter "Personalization", wo zunächst "Memories" und dann "Chronicle" eingeschaltet werden muss. Danach sind macOS-Berechtigungen für Bildschirmaufnahme und Bedienungshilfen erforderlich.

OpenAI weist darauf hin, dass Chronicle die verfügbaren Rate-Limits schnell aufbraucht, das Risiko sogenannter Prompt-Injection-Angriffe erhöht – also bösartiger Anweisungen, die über angezeigte Webseiten eingeschleust werden können – und die Erinnerungen unverschlüsselt auf dem Gerät speichert.

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Google Deepmind stellt Spezialteam auf, um bei KI-Coding zu Anthropic aufzuschließen

Google will seine KI-Coding-Modelle verbessern und selbst mehr KI nutzen. Das langfristige Ziel: KI, die sich selbst verbessern kann. Google-Mitgründer Sergey Brin mischt wieder persönlich mit.

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Read full article about: Google will mit Marvell eigene KI-Chips für effizientere Inferenz entwickeln

Google verhandelt mit dem Chipdesigner Marvell Technology über die Entwicklung von zwei neuen Spezialchips für seine Rechenzentren. Das berichtet The Information unter Berufung auf zwei Quellen. Einer der Chips ist eine sogenannte Memory Processing Unit, die neben Googles hauseigenen TPUs (Tensor Processing Units) laufen und KI-Aufgaben je nach Rechen- und Speicherbedarf aufteilen soll.  Der andere ist ein neuer TPU, der speziell für Inferenz gebaut wird, also das Ausführen fertiger KI-Modelle.

Google plant laut den Quellen die Produktion von fast zwei Millionen Memory Processing Units. Das Design soll bis nächstes Jahr stehen. Marvell ist für Google ein naheliegender Partner: Das Unternehmen hat bereits den ersten Inferenz-Chip für das Startup Groq entworfen. Nvidia hatte Groqs LPU-Technologie (Language Processing Unit) im Dezember 2025 für 20 Milliarden Dollar lizenziert und daraus auf der GTC 2026 die Groq 3 LPU und das Rack-System Groq 3 LPX vorgestellt. Groq-Gründer Jonathan Ross arbeitete früher selbst an Googles TPU-Chips.

Google will sich zudem weniger abhängig von seinem bisherigen Chipdesign-Partner Broadcom machen, der hohe Gebühren pro produziertem TPU verlangt. Broadcom bleibt aber vorerst ein wichtiger Partner und hat Anfang April einen neuen Vertrag mit Google bis 2031 unterzeichnet.