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Google bringt mit Gemini Embedding 2 Text, Bild, Video und Audio in einen gemeinsamen Vektorraum

Google stellt sein erstes nativ multimodales Embedding-Modell vor. Gemini Embedding 2 soll Text, Bilder, Videos, Audio und Dokumente in einem einzigen semantischen Raum abbilden und damit komplexe KI-Pipelines vereinfachen.

Read full article about: Anthropic will Wissensarbeitern den Wechsel zwischen Excel und PowerPoint ersparen und verbindet beide Apps

Finanzmodell in Excel bauen, Ergebnis in PowerPoint einfügen, alles in einem Gespräch in der jeweiligen Microsoft-App: Anthropic rückt Claude näher an den Arbeitsalltag in Microsoft 365.

Anthropic erweitert seine Add-ins Claude for Excel und Claude for PowerPoint um drei Funktionen. Erstens teilen sich beide Add-ins nun den Gesprächskontext: Claude kann in einer durchgehenden Sitzung Zellwerte lesen, Formeln schreiben und Folien bearbeiten, ohne dass Nutzer Informationen wiederholen müssen.

Zweitens führt Anthropic sogenannte Skills ein – wiederverwendbare Arbeitsabläufe, die Teams als Ein-Klick-Aktionen teilen können, etwa für Finanzmodell-Prüfungen oder Deckanalysen. Ein vorinstalliertes Starter-Set deckt gängige Anwendungsfälle ab.

Drittens sind beide Add-ins nun über Amazon Bedrock, Google Cloud Vertex AI und Microsoft Foundry verfügbar, sodass Unternehmen den für sie passenden Cloud-Anbieter wählen können. Alle Funktionen stehen für zahlende Nutzer auf Mac und Windows bereit.

Viele dieser Funktionen sind bereits fester Bestandteil der Claude-App, insbesondere im Cowork-Modus - der jetzt auch Teil von Microsofts Copilot ist.

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Read full article about: KI-Schreibassistent Grammarly verwendet ungefragt echte Namen für Expertentipps

Grammarly nutzt offenbar ohne Erlaubnis die Namen von Journalisten und Autoren für eine KI-Funktion namens "Expert Review". Das Feature gibt Nutzern Schreibtipps, die angeblich von Experten wie Stephen King oder Neil deGrasse Tyson "inspiriert" sind. Auch bereits verstorbene Personen wie Carl Sagan sollen in der Funktion vertreten sein. Wie The Verge, Platformer und Wired berichteten, tauchen zudem zahlreiche Tech-Journalisten auf, darunter Verge-Chefredakteur Nilay Patel und weitere Redakteure. Keiner soll vorab gefragt worden sein.

Screenshot: Grammarly Expert Review-Panel mit AI-Schreibvorschlägen von Technologie- und Stil-Experten.
Das Expert Review-Panel in Grammarly liefert kontextbasierte Schreibempfehlungen.

Nach Kritik soll Grammarly lediglich eine Opt-out-Möglichkeit per E-Mail angeboten haben, jedoch keine Entschuldigung. Alex Gay, Vizepräsident für Produktmarketing bei Mutterkonzern Superhuman, erklärte, die Funktion beanspruche keine direkte Beteiligung der Experten. Die Quellenlinks der Funktion führten laut The Verge teilweise zu Spam-Seiten oder völlig fremden Inhalten. Expertenbeschreibungen enthielten zudem veraltete Jobtitel. Die KI-Vorschläge ähneln in Google Docs echten Nutzerkommentaren, was irreführend wirken kann.

OpenAI will mit neuem Trainingsdatensatz Prompt-Injection-Abwehr deutlich verbessern

OpenAI stellt IH-Challenge vor, einen Trainingsdatensatz, der KI-Modellen beibringt, vertrauenswürdige Anweisungen zuverlässig über nicht vertrauenswürdige zu stellen. Erste Ergebnisse zeigen deutliche Verbesserungen bei Sicherheit und Prompt-Injection-Abwehr.

Read full article about: Anthropic gründet eigene Denkfabrik zur Erforschung von KI-Risiken und gesellschaftlichen Auswirkungen

Anthropic hat das neue "Anthropic Institute" gestartet, eine interne Denkfabrik, die die Auswirkungen leistungsstarker KI auf Gesellschaft, Wirtschaft und Sicherheit untersuchen soll. Geleitet wird das Institut von Mitgründer Jack Clark, der dafür eine neue Rolle als "Head of Public Benefit" übernimmt.

Das Institut will unter anderem erforschen, wie KI Arbeitsplätze verändert, welche neuen Risiken durch Missbrauch entstehen, welche "Werte" KI-Systeme ausdrücken und wie Menschen die Kontrolle über sich selbst verbessernde KI-Systeme behalten können.

Das Team umfasst rund 30 Personen aus drei bestehenden Forschungsgruppen: dem Frontier Red Team, dem Societal-Impacts-Team und dem Wirtschaftsforschungsteam. Zu den ersten Mitarbeitern gehören Matt Botvinick (ehemals Google Deepmind), Anton Korinek (Universität Virginia) und Zoë Hitzig (zuvor OpenAI).

Der Start fällt in eine turbulente Phase: Anthropic hat das US-Verteidigungsministerium verklagt, nachdem es als Lieferkettenrisiko eingestuft wurde. Laut The Verge sagte Clark, er habe "keine Bedenken" wegen der Forschungsfinanzierung. Anthropic eröffnet zudem ein Büro in Washington, D.C.

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Ein KI-Agent hackt McKinseys KI-Plattform Lilli mit einer Schwachstelle aus den 1990ern

Die Sicherheitsfirma Codewall ließ einen offensiven KI-Agenten auf McKinseys interne KI-Plattform Lilli los, ein System, das über 43.000 Mitarbeiter für Strategiearbeit, Mandantenrecherche und Dokumentenanalyse nutzen. Ohne Zugangsdaten, ohne Insiderwissen, ohne menschliche Hilfe. Innerhalb von zwei Stunden hatte der Agent vollständigen Lese- und Schreibzugriff auf die Produktionsdatenbank.

Read full article about: Amazon stoppt Perplexitys KI-Agenten per einstweiliger Verfügung beim Online-Shopping

Amazon hat vor einem Bundesgericht in San Francisco eine einstweilige Verfügung gegen das KI-Startup Perplexity erwirkt. Das Unternehmen muss vorerst aufhören, seinen KI-Browseragenten Comet für Einkäufe auf Amazon einzusetzen.

Amazon hatte Perplexity im November verklagt und dem Startup Betrug vorgeworfen, weil Comet nicht offenlege, wenn es im Namen einer realen Person einkaufe, und Amazons Aufforderung ignoriere, damit aufzuhören. Richterin Maxine Chesney befand, Amazon habe starke Beweise vorgelegt, dass Perplexity zwar mit Erlaubnis der Nutzer, aber ohne Autorisierung durch Amazon auf deren passwortgeschützte Konten zugreife. Perplexity muss zudem Kopien von Amazon-Daten löschen und hat eine Woche Zeit für eine Berufung.

Der Fall zeigt, wie Gerichte Regeln für KI-Agenten schaffen müssen, die zunehmend komplexe Aufgaben wie Online-Einkäufe übernehmen. Erwähnenswert ist in diesem Kontext, dass Amazon neuerdings Großinvestor bei OpenAI ist, das Produktrecherche und Online-Shopping ebenfalls als relevante KI-Chat-Funktionen betrachtet. OpenAI gelang es bislang jedoch nicht, die Abrechnung direkt im Chat zu machen, und setzt vorerst auf externe Anbieter.

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Read full article about: ChatGPT visualisiert jetzt mehr als 70 Konzepte aus den Naturwissenschaften

ChatGPT erklärt Mathe und Physik jetzt mit interaktiven Visualisierungen. OpenAI führt in ChatGPT dynamische visuelle Erklärungen für mehr als 70 Konzepte aus Mathematik und Naturwissenschaften ein. Nutzer sollen Variablen in Echtzeit verändern und die Auswirkungen auf Graphen und Formeln direkt beobachten können. Allerdings ist die Themenliste derzeit primär auf Highschool- und College-Lernende zugeschnitten. Sie umfasst Themen wie Binomialquadrat, Exponentialzerfall, Ohmsches Gesetz, Zinseszins oder trigonometrische Identitäten.

Die interaktiven Erklärungen sind laut OpenAI ab sofort weltweit für alle eingeloggten Nutzer verfügbar, unabhängig vom gewählten Abo-Plan. Langfristig plant OpenAI, die Lernmodule auf zusätzliche Fächer auszuweiten.