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Microsoft lässt mehr als 100 KI-Agenten gegeneinander debattieren, um Schwachstellen in Windows aufzuspüren

Microsoft hat mit MDASH ein Multi-Agenten-System vorgestellt, das über 100 spezialisierte KI-Agenten orchestriert, um Schwachstellen in Software aufzuspüren. Allein zum Patch Tuesday am 12. Mai meldete das Unternehmen 16 damit gefundene Sicherheitslücken in Windows, vier davon kritisch. Welche KI-Modelle hinter dem System stecken, verrät Microsoft nicht.

Read full article about: USA geben Nvidia-H200-Chips für China frei, doch die Regierung blockiert den Kauf

Die USA haben rund zehn chinesische Unternehmen für den Kauf von Nvidias H200-KI-Chips freigegeben, darunter Alibaba, Tencent, ByteDance und JD.comberichtet Reuters exklusiv. Lenovo und Foxconn wurden als Vertriebspartner mit Export-Lizenz nach China zugelassen. Jeder Käufer darf bis zu 75.000 Chips erwerben.

Geliefert wurde bisher jedoch kein einziger Chip. Laut US-Handelsminister Howard Lutnick blockiert Peking die Käufe, um die eigene Chipindustrie zu schützen und Abhängigkeiten von den USA zu vermeiden. Gleichzeitig verschärft China die Prüfung ausländischer Technologieabhängigkeiten.

Der Grund: China will im KI-Wettrennen nicht zurückfallen. Der Aufbau einer eigenen Infrastruktur ist dabei ebenso wichtig wie die Entwicklung neuer Modelle. Die heimische Chipindustrie hat sich zuletzt zwar besser entwickelt, doch es gibt Berichte über Engpässe, und bei der Leistung hinken chinesische Chips den amerikanischen weiterhin hinterher.

Nvidia-CEO Jensen Huang reiste mit Präsident Trump nach Peking, um die Geschäfte in China voranzutreiben. Die USA verlangen angeblich 25 Prozent der Chip-Verkaufserlöse. Das würde erfordern, dass die Chips über US-Territorium nach China verschickt werden, was in Peking Sorgen über mögliche Manipulation auslöst.

Qwen-Image-2.0: Weniger Rechenschritte, stärkere Kompression, bessere Prompts

Alibaba legt den technischen Bericht zu Qwen-Image-2.0 offen: Das Bildmodell komprimiert Bilder doppelt so stark wie üblich, stabilisiert das Training durch einen umgebauten Transformer und nutzt ein eigenes Modul, das knappe Nutzereingaben automatisch in detaillierte Prompts übersetzt. Eine schnelle Variante braucht nur noch vier statt 40 Rechenschritte pro Bild. In der LMArena, einer Plattform für Blindvergleiche durch Nutzer, landet Qwen-Image-2.0 auf Rang 9.

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Read full article about: ChatGPTs Web-Traffic-Anteil fällt in zwölf Monaten von 77 auf 53 Prozent, Gemini holt auf

Similarweb hat aktuelle Zahlen zum Website-Traffic der großen KI-Chatbots veröffentlicht. ChatGPT verliert demnach stetig Marktanteile: Vor zwölf Monaten lag der Anteil noch bei 77,6 Prozent, aktuell sind es nur noch 53,7 Prozent. Google Gemini ist der größte Gewinner und stieg im selben Zeitraum von 7,3 auf 26,7 Prozent. Auch Anthropics Claude legte stark zu: von 1,4 auf knapp 8 Prozent. Deepseek fiel leicht von 6 auf 4 Prozent, Grok blieb relativ stabil bei rund 3 Prozent. Copilot und Perplexity verharren bei unter 2 Prozent.

Der Traffic-Anteil von ChatGPT sank von 75 % im Mai 2025 auf rund 50 % im April 2026, während Gemini seit Jahreswechsel stark auf etwa 30 % wuchs. | Bild: Similarweb

Wichtig: Die Daten bilden ausschließlich den Website-Traffic ab. Die Geschäftsmodelle vor allem von OpenAI und Anthropic sind deutlich breiter aufgestellt: über API-Zugang, Code-Tools, Desktop- und Mobile-Apps. Google wiederum kann über Android und die Google-Suche sehr einfach Traffic auf Gemini lenken, was hier sehr wahrscheinlich geschehen ist.

Read full article about: Microsoft Edge-Copilot bekommt Langzeitgedächtnis und liest auf Wunsch den Browserverlauf mit

Microsoft aktualisiert den Copilot-KI-Chatbot im Edge-Browser, sodass dieser Informationen aus allen geöffneten Tabs gleichzeitig auswerten kann. Nutzer können Copilot Fragen zu Tab-Inhalten stellen, Produkte vergleichen oder offene Artikel zusammenfassen lassen. Copilot erhält zudem ein Langzeitgedächtnis für personalisierte Antworten und kann optional auf den Browserverlauf zugreifen.

Microsoft stellt gleichzeitig den bisherigen Copilot-Modus ein und verlagert dessen Funktionen in "Browse with Copilot", das derzeit nur für Microsoft-365-Premium-Abonnenten in den USA verfügbar ist. Ebenfalls auf die USA beschränkt ist ein neuer Schreibassistent, der beim Eingeben von Text auf Webseiten automatisch erscheint, damit man noch schneller noch mehr LinkedIn-Posts schreiben kann. Microsoft demonstriert das anhand des generischsten LinkedIn-Beispiel-Beitrags, den man sich vorstellen kann (und dort täglich sieht).

Ebenfalls neu hinzu kommen ein "Study and Learn"-Modus, der Artikel in interaktive Quizze verwandelt, sowie ein Tool, das Tabs in KI-Podcasts umwandelt, ähnlich wie Googles NotebookLM. In der mobilen Edge-App lässt sich der Bildschirm künftig mit Copilot teilen.

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Neues Claude-Guthaben für Entwickler klingt nach Bonus, ist aber ein versteckter Aufpreis für App-Intensivnutzer

Anthropic trennt ab dem 15. Juni die programmatische Nutzung von Claude vom bisherigen Abo-Kontingent. Stattdessen führt das Unternehmen ein eigenes monatliches Guthaben ein, das je nach Plan zwischen 20 und 200 US-Dollar liegt. SDK- und Drittanbieter-Anfragen werden künftig zu vollen API-Preisen abgerechnet statt wie bisher über die subventionierte Flatrate.

Read full article about: Tencent setzt auf heimische Chips: KI-Investitionen sollen im zweiten Halbjahr 2026 deutlich steigen

Der chinesische Tech-Riese Tencent will seine Ausgaben für KI-Infrastruktur deutlich erhöhen, da sich der Chipmangel in China langsam entspannt. Chefstratege James Mitchell erklärte bei einer Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen, dass im zweiten Halbjahr 2026 deutlich mehr investiert werde, weil chinesische Chiphersteller "Monat für Monat" mehr eigene KI-Chips liefern könnten.

Im ersten Quartal stieg Tencents Umsatz um 9 % auf 196,5 Milliarden Yuan, der Nettogewinn um 21 %. Tencent verhandelt zudem über eine Beteiligung an Deepseek. Auch Bytedance will die KI-Ausgaben in diesem Jahr deutlich erhöhen.

Mitchells Optimismus steht im Widerspruch zu einem ebenfalls heute veröffentlichten Bericht von Bloomberg, der die Lieferkette für KI-Hardware ins Visier nimmt: Demnach gibt es Engpässe bei Vorprodukten und Bauteilen wie Chips, Platinen und optischen Komponenten. Diese Engpässe würden sich kurzfristig kaum lösen lassen.

China hatte chinesische Unternehmen zuletzt dazu verpflichtet, chinesische KI-Hardware zu nutzen. Doch wenn die Zulieferer nicht nachkommen, könnte Tencents geplante Investitionsoffensive ins Stocken geraten – oder die Preise für KI-Hardware steigen. Ohnehin liegen Chinas Infrastrukturinvestitionen noch weit unter jenen der großen US-Tech-Konzerne.

Anthropic überholt OpenAI angeblich erstmals bei B2B-Kunden – doch der Vorsprung ist fragil

Laut dem Ramp-AI-Index nutzen inzwischen 34,4 Prozent der erfassten US-Unternehmen Anthropic, mehr als OpenAI mit 32,3 Prozent. Anthropic vervierfachte seine Verbreitung binnen eines Jahres. Doch der Vorsprung ist fragil.

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Read full article about: Meta AI bekommt Incognito-Modus: Chats sollen nicht auf Servern gespeichert werden

(Ausgerechnet) Meta führt einen neuen "Incognito Chat" für seine KI-Assistentin Meta AI ein. Die Funktion wird ab sofort auf WhatsApp und in der Meta‑AI-App ausgerollt, wie Mark Zuckerberg auf Facebook mitteilt.

Der Modus soll eine vollständig private Nutzung der KI ermöglichen. Gesprächsprotokolle werden dabei nicht auf Servern gespeichert. Die KI-Verarbeitung findet laut Zuckerberg in einer sogenannten Trusted Execution Environment statt. Das ist eine geschützte Serverumgebung, auf die auch Meta selbst keinen Zugriff hat. Gespräche verschwinden zudem vom Gerät, sobald die Sitzung beendet wird.

Zuckerberg grenzt die Funktion von anderen KI-Produkten mit Löschfunktion ab: Dort verblieben Gesprächsdaten oft monatelang auf Servern. Er bezeichnet Meta als erstes KI-Labor, das eine solche private KI-Nutzung anbietet. Anbieter wie Google und OpenAI waren in der Vergangenheit in die Kritik geraten, weil Nutzer Chat-Inhalte über die Teilen-Funktion versehentlich bei Google indexiert hatten. OpenAI musste zudem Chatdaten im Kontext von Gerichtsstreitigkeiten herausgeben.