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Read full article about: KI-Musik und Bots: Mann erschleicht sich acht Millionen Dollar durch Fake-Streams

Ein Mann aus North Carolina hat sich des Betrugs an Musik-Streaming-Plattformen schuldig bekannt. Michael Smith generierte Hunderttausende KI-Songs und setzte dann automatisierte Programme ("Bots") ein, um diese Songs milliardenfach abzuspielen. So erschlich er sich mehr als acht Millionen Dollar an Tantiemen. Smith erstellte Tausende Fake-Konten auf Plattformen wie Spotify, Apple Music, Amazon Music und YouTube Music. Die Streams verteilte er auf viele Songs, um nicht aufzufallen.

Smith bekannte sich der Verschwörung zum Überweisungsbetrug schuldig. Das teilte die US-Staatsanwaltschaft des Southern District of New York mit.

Der Betrug verursachte gleich doppelten Schaden: Die Streaming-Plattformen zahlten Geld für gefälschte Streams. Und da Tantiemen anteilig aus einem gemeinsamen Pool an Musiker und Songwriter verteilt werden, leitete Smith Gelder um, die echten Künstlern mit tatsächlichen Hörern zugestanden hätten. "Smiths dreistes System ist vorbei, er ist nun wegen KI-gestützten Betrugs verurteilt", so US-Staatsanwalt Jay Clayton.

Read full article about: Microsoft mietet Rechenzentrum in Texas, das Oracle und OpenAI nicht mehr wollten

Microsoft hat laut Bloomberg News einem Mietvertrag für ein Rechenzentrum in Abilene, Texas, zugestimmt, das ursprünglich für Oracle und OpenAI entwickelt wurde. Das Gelände mit rund 700 Megawatt Kapazität liegt direkt neben dem Stargate-Campus, dem Vorzeigeprojekt von Oracle und OpenAI. Microsoft schloss den Vertrag mit dem Entwickler Crusoe, nachdem sowohl Oracle als auch OpenAI von Verhandlungen über das Gelände zurückgetreten waren.

Anfang März hatte Bloomberg bereits berichtet, dass Oracle und OpenAI ihre Ausbaupläne in Texas aufgegeben hatten, weil Verhandlungen über die Finanzierung stockten und sich OpenAIs Anforderungen geändert hatten. Oracle widersprach damals und nannte die Berichte über Verzögerungen am Standort Abilene unzutreffend.

Microsoft, Oracle, OpenAI und Crusoe haben sich laut Reuters bisher nicht zu dem neuen Bericht geäußert. Der Deal passt zu Microsofts Strategie, seine eigene Recheninfrastruktur auszubauen. Microsoft-CEO Satya Nadella hatte zuletzt in einem Podcast erklärt, dass er aufgrund des aktuellen Wettlaufs um Rechenleistung ein Überangebot und sinkende Preise ab 2027/2028 erwartet. Nadella sagte, er freue sich darauf, dann günstig Kapazität anmieten zu können.

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Read full article about: Google Deepmind bringt Gemini-KI in Roboter des Münchner Unternehmens Agile Robots

Das Münchner Unternehmen Agile Robots und Google Deepmind haben eine strategische Forschungspartnerschaft geschlossen. Ziel ist es, die Gemini-Robotics-KI-Modelle von Google Deepmind in die Robotik-Hardware von Agile Robots zu integrieren. So sollen anpassungsfähige, intelligente Roboter primär für industrielle Umgebungen entstehen, in denen ein "akuter und wachsender Bedarf an anpassungsfähiger, verlässlicher Automatisierung besteht".

Carolina Parada, Leiterin der Robotik-Abteilung bei Google Deepmind, bezeichnete die Zusammenarbeit als "wichtigen Schritt, um die Wirkung von KI in die reale Welt zu übertragen". Daten aus dem realen Betrieb sollen die KI-Modelle laufend verbessern, die wiederum die Fähigkeiten der Roboter erweitern.

Das 2018 in München gegründete Unternehmen Agile Robots beschäftigt mehr als 2.500 Mitarbeitende und hat nach eigenen Angaben weltweit bereits über 20.000 Robotiklösungen installiert. Google Deepmind hatte zuletzt mit Gemini Robotics 1.5 und Gemini Robotics-ER 1.5 zwei neue KI-Modelle vorgestellt, die Roboter dazu befähigen sollen, komplexe Aufgaben in der physischen Welt eigenständig zu planen, zu verstehen und auszuführen.

Read full article about: Google zeigt neue KI-Sicherheitswerkzeuge auf der RSA-Konferenz

Google Cloud hat auf der RSA-Konferenz 2026 in San Francisco neue Sicherheitsfunktionen vorgestellt. Zentral ist ein KI-Agent namens "Triage and Investigation" für Sicherheitsteams in Unternehmen, der in Googles Plattform "Security Operations" eingebettet wird. Der Agent prüft Sicherheitswarnungen selbstständig, sammelt dazu automatisch weitere Daten und Zusammenhänge und bewertet, ob es sich um eine echte Bedrohung oder einen Fehlalarm handelt. Damit sollen Analysten in sogenannten SOCs (Security Operations Centers, also den Sicherheitszentralen von Unternehmen) weniger Zeit mit Fehlalarmen verbringen.

Laut dem neuen M-Trends-Bericht von Mandiant, Googles Tochter für Cybersicherheit, arbeiten Cyberkriminelle zunehmend professionell und arbeitsteilig: Sie gehen Partnerschaften ein und zerstören gezielt die Wiederherstellungsfähigkeit ihrer Opfer, um maximalen Erpressungsdruck aufzubauen. Das Zeitfenster zwischen erstem Eindringen und Angriff ist laut dem Bericht dabei auf nur 22 Sekunden geschrumpft. Ein weiterer Mandiant-Bericht zeigt auch, dass Angreifer KI-Tools nutzen, die sich während eines Angriffs selbst anpassen, um Sicherheitssysteme zu umgehen.

Google bietet zudem eine neue KI-gestützte Dark-Web-Analyse an. Dabei werden Aktivitäten in versteckten Bereichen des Internets automatisch ausgewertet, etwa Beiträge in Foren oder auf Marktplätzen, auf denen gestohlene Daten gehandelt werden. Laut internen Tests soll das System Millionen solcher Aktivitäten pro Tag mit 98 Prozent Genauigkeit filtern können und nur tatsächlich relevante Bedrohungen melden.

Read full article about: ChatGPT erleichtert Dateimanagement mit neuer Werkzeugleiste und Library-Tab

ChatGPT erleichtert den Umgang mit hochgeladenen und erstellten Dateien. Nutzer können Dateien jetzt schneller finden, wiederverwenden und in Chats einbinden. Über eine neue Werkzeugleiste lassen sich zuletzt verwendete Dateien direkt referenzieren. Außerdem kann man ChatGPT gezielt zu bereits hochgeladenen Dateien befragen. In der Web-Version gibt es zudem einen neuen "Library"-Tab in der Seitenleiste, der alle Dateien übersichtlich anzeigt.

OpenAI

Die Funktion wird weltweit für Plus-, Pro- und Business-Nutzer ausgerollt. Nutzer in der EU, der Schweiz und Großbritannien müssen sich noch gedulden, für sie soll das Feature bald folgen.

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Read full article about: OpenAI will ChatGPT als Suchmaschinen-Alternative auf Android und Chrome in Großbritannien erzwingen

OpenAI fordert die britische Wettbewerbsbehörde CMA auf, ChatGPT als Alternative zu Google in sogenannten "Choice Screens" auf Android-Handys und im Chrome-Browser zuzulassen. Die CMA hatte Google zuvor einen "strategischen Marktstatus" bei der Suche zugesprochen und vorgeschlagen, Nutzern regelmäßig Alternativen anzubieten.

OpenAI argumentiert laut Telegraph, dass KI-Chatbots mit Suchfunktion als Suchmaschinen gelten sollten, da Nutzer diese zunehmend für Suchanfragen verwenden. ChatGPT bietet seit 2024 eine Websuche an und hat rund 900 Millionen wöchentliche Nutzer. Google bezeichnete die vorgeschlagenen Pop-ups als störend für Nutzer.

Trotz der KI-Konkurrenz wuchsen Googles Sucheinnahmen im vergangenen Jahr um 16 Prozent auf 63 Milliarden Dollar. Googles eigenes KI-System Gemini wächst ebenfalls stark und konkurriert direkt mit ChatGPT.

Nvidia-Chef: Die Vorstellung, dass KI bald alle Software und Tools zerstört, ist lächerlich

Jensen Huang erklärt mit einem Gedankenexperiment, warum KI-Agenten Software benutzen, statt sie zu ersetzen. Nvidia hat deshalb seine gesamte Rack-Architektur umgebaut.

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