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Read full article about: OpenAIs GPT-5.4 Pro löst offenbar eigenständig offenes Mathematikproblem Erdős #1196

OpenAIs Modell GPT-5.4 Pro hat offenbar das offene Mathematikproblem Erdős #1196 gelöst. Das Modell soll die Lösung in etwa 80 Minuten gefunden und in weiteren 30 Minuten als LaTeX-Arbeit aufbereitet haben. Eine formale Verifikation sei in Arbeit.

Der Mathematiker Terence Tao kommentierte im Erdős-Problems-Forum, die Arbeit zeige eine bisher nicht explizit beschriebene Verbindung zwischen der Anatomie ganzer Zahlen und der Theorie von Markov-Prozessen. Er bezeichnete das als sinnvollen Beitrag, der über die Lösung des einzelnen Problems hinausgehe. Kevin Barreto, der laut eigenen Angaben bald dem AI-for-Science-Team bei OpenAI beitreten wird, merkte im selben Forum an, die verwendete Markov-Ketten-Technik sei ein kreativer Schritt, den menschliche Mathematiker trotz langer Beschäftigung mit dem Problem übersehen hätten.

Die Diskussion ist insofern relevant, als bei LLMs gerade in der Mathematik immer wieder über deren Fähigkeit diskutiert wird, kreative Ansätze jenseits der beim Training gelernten Datenpunkte zu entwickeln. Sie zeigt, dass auch innerhalb bekannter Datenpunkte neues, aber noch nicht beschriebenes Wissen schlummern kann.

OpenAI bringt spezielles Cyber-Sicherheitsmodell heraus und weitet Zugang für Verteidiger aus

OpenAI veröffentlicht mit GPT-5.4-Cyber ein Modell, das gezielt für defensive Cybersicherheit trainiert wurde. Der Zugang bleibt vorerst auf verifizierte Sicherheitsexperten beschränkt.

OpenAI-Präsident sieht radikalen Wandel durch KI und warnt vor disruptiven Folgen für Jobs

KI-Arbeit soll künftig nicht mehr bedeuten, sich an den Computer anzupassen. Der Computer passt sich an den Menschen an, sagt OpenAI-Präsident Greg Brockman. „Das ist disruptiv. Institutionen werden sich verändern.“

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Read full article about: Google Chrome: Neue "Skills"-Funktion speichert häufig genutzte KI-Prompts

Google führt mit "Skills" eine neue Funktion in Chrome ein, mit der Nutzer häufig verwendete KI-Prompts speichern und per Klick wiederverwenden können. Bisher musste man denselben Prompt jedes Mal neu eingeben, etwa um Rezepte vegan umzuschreiben. Mit Skills lässt sich ein solcher Prompt direkt aus dem Chatverlauf speichern und über einen Schrägstrich ( / ) oder das Plus-Zeichen ( + ) in Gemini in Chrome aufrufen. Die Funktion arbeitet auch über mehrere Tabs hinweg. Google stellt zusätzlich eine Bibliothek mit fertigen Skills bereit, etwa für Produktvergleiche, Mahlzeitenplanung oder Geschenkauswahl. Nutzer können diese anpassen oder eigene erstellen.

Skills nutzen laut Google die bestehenden Sicherheits- und Datenschutzfunktionen von Chrome und fragen vor bestimmten Aktionen wie dem Versenden von E-Mails um Erlaubnis. Die Funktion ist ab sofort auf Mac, Windows und ChromeOS verfügbar, allerdings nur für Nutzer, deren Chrome-Sprache auf Englisch (US) eingestellt ist.

Read full article about: Claude Code bekommt Routines für wiederkehrende Entwickleraufgaben

Anthropic hat für Claude Code sogenannte "Routines" vorgestellt, also automatisierte Abläufe, die eigenständig Fehler beheben, Pull Requests prüfen oder auf Ereignisse reagieren können. Routines werden einmal konfiguriert und laufen dann zeitgesteuert, per API-Aufruf oder als Reaktion auf GitHub-Ereignisse auf Anthropics Web-Infrastruktur, unabhängig vom eigenen Rechner.

Typische Anwendungen sind etwa das nächtliche Sortieren und Zuweisen neuer Fehlerberichte, automatische Code-Reviews nach teamspezifischen Checklisten, das Portieren von Änderungen zwischen Programmiersprachen oder das Prüfen von Deployments auf Fehler. Routines greifen auf bestehende Repository-Anbindungen und Konnektoren zu. Die Funktion ist als Forschungsvorschau für die Tarife Pro, Max, Team und Enterprise verfügbar, mit täglichen Limits von 5 bis 25 Ausführungen je nach Plan. Weitere Webhook-Quellen neben GitHub sollen folgen.

Screenshot der Claude Code Oberfläche zum Erstellen einer neuen Routine mit Feldern für Name und Aufgabenbeschreibung, Modellauswahl Opus 4.6, einem verknüpften Repository, drei Trigger-Optionen (Schedule, GitHub event, API) sowie Konnektoren für Slack und Asana.
Nutzer vergeben einen Namen, beschreiben die Aufgabe, wählen einen Trigger (Zeitplan, GitHub-Event oder API) und verbinden externe Dienste wie Slack oder Asana.

Zuletzt erhielt die Desktop-Version Funktionen, mit denen Claude Code Entwicklungsserver starten, Web-Apps anzeigen und Fehler selbstständig beheben kann. Kurz darauf folgte der /loop-Befehl für lokale, zeitgesteuerte Aufgaben, die im Hintergrund auf dem eigenen Rechner laufen. Mit Routines verlagert Anthropic diese Automatisierung nun in die Cloud.

Ukrainische Bodenroboter erobern erstmals feindliche Stellung ohne einen einzigen Soldaten

Präsident Zelenskyy verkündet einen historischen Meilenstein: Eine russische Position wurde ausschließlich von unbemannten Systemen eingenommen. Ein CSIS-Bericht zeigt, wie KI die ukrainische Kriegsführung bereits verändert und wo (noch) die Grenzen liegen.

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KI-Cybersecurity: Anthropics Claude Mythos kann autonom Unternehmensnetzwerke hacken

Das britische AI Security Institute, eine Behörde der britischen Regierung, hat Anthropics Claude Mythos Preview auf Cyber-Fähigkeiten getestet. Das Modell konnte erstmals eine vollständige Angriffssimulation auf ein Unternehmensnetzwerk autonom durchführen. Es gibt aber viele Einschränkungen.

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Read full article about: OpenAI übernimmt KI-Finanz-Startup Hiro, das einen "persönlichen CFO" entwickelt hat

Das KI-Startup Hiro, das einen persönlichen KI-Finanzberater entwickelt hat, stellt seinen Dienst ein. Das Team wechselt zu OpenAI, zur Übernahmesumme sind keine Details bekannt.

Hiro ermöglichte Nutzern, Gehalt, Schulden und monatliche Ausgaben einzugeben. Das System berechnete daraus verschiedene Finanzszenarien und erklärte die Ergebnisse. Laut eigenen Angaben hat Hiro Kunden bei der Verwaltung von mehr als einer Milliarde Dollar an Vermögenswerten geholfen. Die Vision sei ein "persönlicher KI-CFO" (Chief Financial Officer).

Der Wechsel zu OpenAI gleicht einem sogenannten Acqui-Hire, also einer Übernahme, bei der es vor allem um das Team geht. Dafür spricht: Hiro nimmt keine neuen Anmeldungen mehr an, das Produkt wird am 20. April 2026 abgeschaltet. Nutzer können ihre Daten bis zum 13. Mai 2026 exportieren, danach werden alle persönlichen Daten gelöscht. Nutzerdaten werden nicht an OpenAI übertragen.

OpenAI arbeitet bereits seit einiger Zeit an einer eigenen Finanzlösung innerhalb von ChatGPT. Mit dem Hiro-Team könnte OpenAI diese Pläne nun schneller umsetzen.