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Read full article about: Anthropics Claude löst 25 Jahre altes Kryptografie-Rätsel um mysteriöse NSA-Seeds

Anthropics KI-Modell Claude hat ein 25 Jahre altes Rätsel der Kryptografie gelöst. Mehrere Kurven des ECDSA‑Standards – des meistgenutzten Standards für digitale Signaturen auf Basis elliptischer Kurven – wurden im Jahr 2000 von NIST standardisiert. Ihre Seeds, also die Startwerte zur Erzeugung der Kurvenparameter, hatte die NSA ohne Erklärung bereitgestellt. Niemand wusste, wie sie erzeugt wurden, was Verdacht auf mögliche Hintertüren weckte. Es gab sogar ein Kopfgeld und Amateur-Ermittlungen. Der verstorbene NSA-Mitarbeiter Jerry Solinas hatte angedeutet, die Seeds seien ein Hash eines humorvollen Satzes – das stellte sich als falsch heraus.

Claude fand in unter 30 Minuten heraus, dass die Seeds aus dem einfachen C-Zufallsgenerator "lrand48" stammen, initialisiert mit einem Unix-Zeitstempel zwischen Mai 1997 und April 1998. Claude erkannte das, weil "lrand48" nur 31 Bit ausgibt und die obersten Bits bei einigen Seeds systematisch null waren. Laut Anthropic macht das absichtliche Hintertüren weniger wahrscheinlich. Das Kopfgeld von 36.864 Dollar spendet Anthropic an die Internet Security Research Group.

Deepseek veröffentlicht V4.1-Flash: Schneller, besser und günstiger als der Vorgänger

Deepseek veröffentlicht V4.1-Flash-1017 als Open-Weight-Modell mit besserer Benchmark-Leistung, schnellerer Aufgabenbearbeitung und kürzeren Ausgaben als der Vorgänger. Neu sind auch Search- und Fetch-APIs für 0,75 Dollar pro 1.000 Anfragen. Für API‑Nutzer in Tools wie Claude Code und Codex sind sie vorerst kostenlos.

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Read full article about: OpenAIs Chrome-Erweiterung lässt ChatGPT Tabs steuern, Formulare ausfüllen und Dateien herunterladen

ChatGPT kann jetzt direkt im Chrome-Browser auf offene Tabs zugreifen und dort Aktionen ausführen. Im Chat-Modus sammelt es Informationen aus mehreren Tabs, im Work-Modus steuert es Tabs via Computer Use: Nachrichten senden, Formulare ausfüllen, Dateien herunterladen oder Tabs gruppieren. Über den Befehl @chrome lassen sich gezielt offene Tabs ansprechen. GPT-6 Astra ist derzeit das mit Abstand beste Computer-Use-Modell am Markt und kann auch mehrstufige, komplexe Abläufe durchführen.

Auch die ChatGPT-Seitenleiste wurde aufgewertet: Die gesamte Chat-Historie ist nun direkt neben der besuchten Webseite verfügbar. Als Anwendungsbeispiele nennt OpenAI unter anderem den Vergleich von Produkten über mehrere offene Tabs hinweg, etwa nach Abmessungen, Material, Lieferzeit und Rückgaberichtlinien. Ebenso soll die Erweiterung Artikel in einfacher Sprache zusammenfassen oder Preisseiten verschiedener Anbieter gegenüberstellen können. Die aktualisierte Chrome-Erweiterung steht ab sofort allen ChatGPT-Tarifen offen.

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China will Export von Open-Weight-Modellen und KI-Technologie strenger kontrollieren

China will den Export von 23 KI-Schlüsseltechnologien kontrollieren, darunter Modellgewichte, Quellcode und Trainingsoptimierung ab 10^26 Gleitkommaoperationen oder 2 Billionen Parametern. Gleichzeitig soll ein Schnellverfahren Open-Source-Veröffentlichungen faktisch sofort durchwinken. Für die EU zeigt der Schritt: Sich auf Open-Weight-Modelle aus China oder den USA zu verlassen, ist keine nachhaltige KI-Strategie.

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Read full article about: OpenAI startet Gratisprogramm für Forschungslabore an US-Universitäten

OpenAI startet mit dem Rosalind Academic Plan ein Gratisangebot, das vorerst nur Forschungslaboren an US-Universitäten ohne Enterprise-Vertrag offensteht. Berechtigte Labore erhalten bis zu zwölf Monate lang bis zu 30 kostenlose Plätze im Tarif Business Standard, eine API ist nicht enthalten.

Im Zentrum steht GPT-Rosalind, ein auf Biowissenschaften spezialisiertes KI-Modell, das laut OpenAI tieferes Reasoning bei komplexen biologischen Fragen unterstützen soll. Über die Rosalind Workbench steuert es Fachwerkzeuge an, etwa für medizinische Chemie, Genomik und Laborexperimente. Vor der Freischaltung prüft OpenAI Institution, Laborleitung und geplanten Einsatz, danach überwacht das Unternehmen die Nutzung.

Zugelassene Forscher dürfen laut OpenAI sensible wissenschaftliche Fragen bearbeiten, allerdings nur innerhalb von Schutzmechanismen. Bei registrierten, hochsensiblen Anwendungen berücksichtigen die Sicherheitschecks den genehmigten Forschungskontext, bei Unklarheiten fragt OpenAI bei den Forschern nach. Forschungsdaten nutzt OpenAI laut eigenen Angaben standardmäßig nicht fürs Training, Details zur Bewerbung stehen im Hilfe-Center.