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Matthias Bastian

Online-Journalist Matthias ist Gründer und Herausgeber von THE DECODER. Er ist davon überzeugt, dass Künstliche Intelligenz die Beziehung zwischen Mensch und Computer grundlegend verändern wird.

OpenAI bringt mit Codex-Spark ein Echtzeit-Coding-Modell auf Cerebras-Hardware

OpenAI veröffentlicht mit GPT-5.3-Codex-Spark ein kleineres Coding-Modell, das auf Cerebras-Hardware läuft und über 1000 Tokens pro Sekunde liefern soll. Es ist das erste Modell, das speziell für Echtzeit-Programmierung optimiert ist.

Read full article about: OpenAI stellt GPT-4o und weitere ältere KI-Modelle in ChatGPT endgültig ein

OpenAI stellt am 13. Februar 2026 mehrere ältere KI-Modelle in ChatGPT ein: GPT-4o, GPT-4.1, GPT-4.1 mini und o4-mini. In der API bleiben die Modelle vorerst verfügbar. Offiziell begründet das Unternehmen den Schritt mit gesunkenem Traffic: Nur noch 0,1 Prozent der Nutzer wählen GPT-4o täglich.

Dass OpenAI speziell zu GPT-4o so detailliert kommuniziert, hat einen Grund: Das Modell hat eine wechselhafte Geschichte. OpenAI hatte es bereits im August 2025 abgeschaltet, dann aber nach massivem Nutzer-Backlash für zahlende Abonnenten wieder aktiviert. Einige Menschen hatten sich emotional an das Modell gebunden, das für seinen gefallsüchtigen Kommunikationsstil bekannt war. OpenAI adressiert das am Ende des Posts:

Wir wissen, dass der Verlust des Zugangs zu GPT-4o für einige Nutzer frustrierend sein wird, und wir haben diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen. Modelle abzuschalten ist nie einfach, aber es erlaubt uns, die Modelle zu verbessern, die die meisten Menschen heute nutzen.

OpenAI

OpenAI verweist zudem auf die verbesserten Nachfolger GPT-5.1 und GPT-5.2, in die das Feedback der GPT-4o-Nutzer eingeflossen sei. Nutzer können nun Ton und Stil von ChatGPT anpassen, etwa Wärme und Enthusiasmus einstellen. Die GPT-4o-Bewegung wird das nicht überzeugen: Mehr als 20 000 Menschen hatten Petitionen gegen die Abschaltung unterzeichnet.

Read full article about: Google Deepmind rüstet Denkmodus "Gemini 3 Deep Think" für komplexe Aufgaben auf

Google Deepmind hat seinen spezialisierten Denkmodus "Gemini 3 Deep Think" aufgerüstet und stellt ihn über die Gemini-App sowie als API über ein Vertex AI-Frühzugangsprogramm bereit. Das Upgrade soll bei komplexen Aufgaben in Wissenschaft, Forschung und Ingenieurwesen helfen. Die Gemini-App steht Google AI Ultra-Abonnenten zur Verfügung, Entwickler und Forscher können sich für das API-Programm anmelden.

Laut Google Deepmind erreicht Deep Think Bestwerte auf mehreren Benchmarks: auf ARC-AGI-2 (einem Test für logisches Denken), auf "Humanity's Last Exam" (schwierige Aufgaben aus Mathematik, Naturwissenschaften und Ingenieurwesen) sowie einen Elo-Wert von 3455 auf der Programmierplattform Codeforces.

Benchmark Deep Think Claude Opus 4.6 GPT-5.2 Gemini 3 Pro Preview
ARC-AGI-2 84.6% 68.8% 52.9% 31.1%
Humanity's Last Exam 48.4% 40.0% 34.5% 37.5%
Codeforces 3,455 2,352 - 2,512

Zudem erzielte das Modell bei den Physik- und Chemie-Olympiaden 2025 Ergebnisse auf Goldmedaillen-Niveau. Beispiele für den Einsatz von Deep Think in der Wissenschaft stehen hier.

Read full article about: OpenAI nutzt angepasste ChatGPT-Version zur Jagd auf interne Whistleblower

OpenAI setzt eine spezielle Version von ChatGPT ein, um interne Informationslecks aufzuspüren. Das berichtet The Information unter Berufung auf eine mit dem Vorgang vertraute Person. Wenn ein Nachrichtenartikel über interne Vorgänge bei OpenAI erscheint, füttern Sicherheitsmitarbeiter den Text in diese ChatGPT-Version, die Zugriff auf interne Dokumente sowie Slack- und E-Mail-Nachrichten der Mitarbeiter hat.

Das System kann dann mögliche Quellen des Lecks vorschlagen, indem es Dateien oder Kommunikationskanäle identifiziert, die die veröffentlichten Informationen enthalten, und zeigt, wer darauf Zugriff hatte. Ob OpenAI mit dieser Methode tatsächlich schon jemanden überführt hat, ist nicht bekannt.

OpenAI-Ingenieure stellten kürzlich die Architektur eines internen KI-Agenten vor, der hier zum Einsatz kommen könnte: Er soll Mitarbeitern komplexe Datenanalysen in natürlicher Sprache ermöglichen und hat auch Zugang zu institutionellem Wissen in Slack-Nachrichten, Google Docs und mehr.

Read full article about: Skills und Internetzugang: OpenAI erweitert API-Möglichkeiten für autonome KI-Agenten

OpenAI erweitert seine Responses-API um neue Funktionen für langlaufende KI-Agenten. Drei Neuerungen stehen im Mittelpunkt: Erstens ermöglicht serverseitige Komprimierung mehrstündige Agenten-Sitzungen, ohne an Kontextlimits zu stoßen. Zweitens erhalten von OpenAI gehostete Container kontrollierten Internetzugang, um Bibliotheken zu installieren und Skripte auszuführen. Drittens führt OpenAI sogenannte "Skills" ein – wiederverwendbare Pakete aus Anweisungen, Skripten und Dateien, die Agenten bei Bedarf laden und ausführen können.

Skills sollen als Mittelschicht zwischen Systemprompts und Tools dienen: Statt lange Arbeitsabläufe in jeden Prompt zu packen, werden sie als versionierte Bündel gespeichert und nur bei Bedarf aktiviert. Sie lassen sich per ZIP-Datei hochladen, versionieren und über die API in gehosteten oder lokalen Containern nutzen. OpenAI empfiehlt, Skills wie kleine Kommandozeilenprogramme zu gestalten und in Produktionsumgebungen feste Versionen zu verwenden.

Read full article about: Neues ChatGPT-Update soll Antworten sachlicher und relevanter machen

ChatGPT-Modell-Updates gibt’s jetzt auch zwischen den Modell-Versionen: OpenAI hat am 10. Februar 2026 ein Update für GPT-5.2 Instant in ChatGPT und der API veröffentlicht. Laut OpenAI verbessert das Update den Stil und die Qualität der Antworten. Nutzer sollen Antworten erhalten, die sachlicher und im Ton besser an den jeweiligen Gesprächskontext angepasst sind. Außerdem liefere das Modell bei Ratgeber- und Anleitungsfragen klarere und relevantere Antworten, wobei die wichtigsten Informationen zuverlässiger an den Anfang gestellt werden.

Das Update bezieht sich konkret auf das "Instant"-Modell, also die Variante ohne Reasoning-Schritte. In der API kann es via "gpt-5.2-chat-latest" direkt angesteuert werden, in ChatGPT muss man im Modellwechsler auf "Instant" umstellen. Das Modell kommt zudem zum Einsatz, wenn der GPT-5-Router einschätzt, dass ein teureres Reasoning-Modell nicht nötig ist, oder wenn der Nutzer keine Credits mehr für die teureren Modelle hat – insbesondere in der kostenlosen ChatGPT-Version.

Read full article about: Anthropics KI-Assistent Cowork ist jetzt auch für Windows-Nutzer verfügbar

Anthropics KI-Assistent Cowork ist nach macOS jetzt auch für Windows verfügbar. Laut dem offiziellen Claude-Account auf X bietet die Windows-Version den vollen Funktionsumfang der MacOS-Version: Dateizugriff, mehrstufige Aufgabenausführung, Plugins und MCP-Konnektoren (Schnittstellen zur Anbindung externer Dienste). Zusätzlich können Nutzer nun globale und ordnerspezifische Anweisungen festlegen, die Claude in jede Sitzung übernimmt.

Cowork auf Windows befindet sich in der Research Preview, einer frühen Testphase. Die Funktion steht allen zahlenden Claude-Abonnenten unter claude.com/cowork zur Verfügung.

Wer das System installiert und ihm Zugriff auf eigene Dateien und insbesondere datenschutzrelevante oder private Daten gibt, sollte sich der Cybersecurity-Risiken bewusst sein: Generative KI kann unter anderem durch sogenannte gegnerische Prompts (Prompt Injections) leicht gehackt werden. So geschah es auch Cowork kurze Zeit nach dem Launch.