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Matthias Bastian

Online-Journalist Matthias ist Gründer und Herausgeber von THE DECODER. Er ist davon überzeugt, dass Künstliche Intelligenz die Beziehung zwischen Mensch und Computer grundlegend verändern wird.
Read full article about: Google Photos: Neue KI-Funktion "Me Meme" erstellt personalisierte Memes

Google Photos erhält in den USA eine neue KI-Funktion namens "Me Meme". Damit können Nutzer aus eigenen Fotos personalisierte Memes erstellen. Nutzer wählen eine Vorlage aus vorgegebenen Optionen oder laden ein eigenes Bild hoch. Dann fügen sie ein Foto von sich hinzu. Die generative KI von Google erstellt daraus ein Meme, das gespeichert oder auf anderen Plattformen geteilt werden kann.

via X

Die Funktion ist in der Google-Photos-App unter "Create" zu finden. Wann "Me Meme" außerhalb der USA verfügbar sein wird, hat Google nicht mitgeteilt. Weitere Informationen gibt es auf der Google-Support-Seite.

Read full article about: Jeder zehnte japanische Kreative verliert Einkommen durch generative KI

Rund 12 Prozent der japanischen Manga-Künstler, Illustratoren und anderen Kreativen haben im vergangenen Jahr Einkommensverluste durch generative KI erlitten. Das zeigt eine Umfrage der Freelance League of Japan, die am Dienstag veröffentlicht wurde. 9,3 Prozent der Befragten meldeten Einbußen zwischen 10 und 50 Prozent, 2,7 Prozent verloren mehr als die Hälfte ihres Einkommens, berichtet die Japan Times.

Betroffene berichten von kürzeren Fristen und niedrigeren Honoraren, weil Auftraggeber den KI-Einsatz voraussetzen. Manche verloren Aufträge auch ganz, weil Kunden auf generative KI umstiegen.

Die Online-Umfrage vom Oktober erfasste 24.991 Antworten. 88,6 Prozent sehen generative KI als Bedrohung für ihren Lebensunterhalt. 62,9 Prozent nutzen keine KI-Tools und planen dies auch nicht. Die Liga fordert von der Regierung Transparenzpflichten für Trainingsdaten und Kennzeichnungspflichten für KI-Werke sowie neue Systeme zur Gewinnbeteiligung für Kreative.

Insgesamt sind die Auswirkungen von generativer KI auf den Arbeitsmarkt noch schlecht untersucht. Das liegt einerseits daran, dass es sich um ein neues Phänomen handelt. Andererseits spielen so viele kulturelle Faktoren eine Rolle, dass belastbare Forschung schwierig ist.

Read full article about: Prognose eines OpenAI-Entwicklers: KI-Code führt zu komplexen Systemausfällen

Ein unter dem Pseudonym "roon" bekannter OpenAI-Entwickler hat eine interessante Prognose für die Zukunft der Software-Entwicklung: Viele Entwickler in Softwareunternehmen würden bald offen zugeben, dass sie den Code, den sie einreichen, nicht mehr vollständig verstehen. Das werde früher oder später zu Systemausfällen führen, die schwerer zu finden und zu beheben seien als üblich – am Ende aber dennoch behoben würden. Er selbst schreibe keinen Code mehr von Hand.

Screenshot via X

Die Aussage berührt eine offene Debatte: Ist KI-gestütztes Programmieren ein großer Wandel der Programmierarbeit oder eine riskante Sollbruchstelle? Befürworter sehen darin eine immense Produktivitätssteigerung, Kritiker warnen vor Abhängigkeiten und schwer auffindbaren Fehlern.

Dieser Widerspruch zeigt sich unmittelbar in einer Entwicklerumfrage aus dem Sommer 2025: Nur 33 Prozent der Entwickler:innen halten die KI-Ergebnisse für zuverlässig, während gleichzeitig 84 Prozent KI-Tools nutzen oder es planen. Wie so häufig bei derart kontrovers geführten Debatten dürfte die Wahrheit in der Mitte liegen.

Google Deepmind auf Einkaufstour: Tech-Konzern schließt Deals mit gleich drei KI-Start-ups ab

Googles KI-Einkaufstour zeigt, wie der Konzern seine Marktmacht ausbaut: Statt Start-ups komplett zu kaufen und Kartellwächter auf den Plan zu rufen, holt man sich einfach die besten Köpfe, lizenziert die Technologie und schließt strategische Partnerschaften mit ehemaligen Angestellten.

Read full article about: OpenAI-Marketingchefin wirbt bei MAGA-Aktivistin um Vertrauen und verweist auf Spenden

OpenAIs Marketingchefin Kate Rouch hat auf X die Unterstützung von Teilen von OpenAI für Donald Trump bekräftigt. Sie reagierte damit auf Vorwürfe der rechtskonservativen MAGA-Aktivistin Katie Miller, OpenAI sei "Woke AI" und die Führungskräfte seien gegen Trump eingestellt.

Anlass der Kritik war die Einstellung von Ann O'Leary als Vizepräsidentin für globale Politik bei OpenAI. O'Leary war zuvor unter anderem Stabschefin des kalifornischen Gouverneurs Gavin Newsom. Rouch entgegnete, sie selbst sei eine langjährige Republikanerin. Zudem hätten Mitgründer Greg Brockman und dessen Frau 25 Millionen US-Dollar an die MAGA-Bewegung gespendet.

Screenshot via X

Miller hatte zuvor auch ein Bild weitergegeben, das Pläne Trumps für eine Invasion Grönlands unterstützt. Es zeigte die Umrisse von Grönland, überdeckt von einer US-Flagge mit der Überschrift "SOON". Der Post löste eine diplomatische Krise aus, da Grönland zu Dänemark gehört und eine Invasion einen Angriff auf einen NATO-Verbündeten bedeuten würde.

Read full article about: Elon Musks KI-Chatbot Grok flutete X mit Millionen sexualisierter Bilder

Elon Musks KI-Chatbot Grok hat innerhalb von nur neun Tagen mindestens 1,8 Millionen sexualisierte Bilder von Frauen erstellt und auf X veröffentlicht. Das berichten die New York Times und das Center for Countering Digital Hate (CCDH) nach einer Datenanalyse. Das CCDH schätzt, dass etwa 65 Prozent der Bilder sexualisierte Darstellungen von Männern, Frauen oder Kindern enthielten.

Anzahl in Stichprobe von 20.000 Stichproben (basierend auf KI-gestützter Analyse) Anteil an Stichprobe Prozentsatz von 20 000 Stichproben (basierend auf KI-gestützter Analyse) Geschätzte Gesamtzahl auf X hochgerechnete Schätzung (basierend auf insgesamt 4,6 Mio. von Grok erstellten Bildern)
Sexualisierte Bilder (Erwachsene & Kinder) 12.995 65% 3.002.712
Sexualisierte Bilder (wahrscheinlich Kinder) 101 0,5% 23.338

Der Ansturm begann am 31. Dezember, nachdem Musk unter anderem ein von Grok erstelltes Bikini-Bild von sich selbst teilte. Nutzer forderten den Chatbot anschließend auf, echte Fotos von Frauen und Kindern zu entkleiden oder sexuell darzustellen. X schränkte die Funktion erst am 8. Januar ein und erweiterte die Einschränkung vergangene Woche, nachdem unter anderem Behörden in Großbritannien, Indien, Malaysia und den USA Untersuchungen eingeleitet hatten.