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Maximilian Schreiner

Max ist leitender Redakteur bei THE DECODER. Als studierter Philosoph beschäftigt er sich mit dem Bewusstsein, KI und der Frage, ob Maschinen wirklich denken können oder nur so tun als ob.
Read full article about: Amazon öffnet Alexa Plus Webversion für bestimmte Nutzer im Early Access

Amazon hat die Webversion seines KI-Assistenten Alexa Plus für Nutzer in den USA und Kanada im Early Access freigegeben. Unter Alexa.com können sich Nutzer anmelden und den neuen Chatbot im Browser nutzen. Alexa Plus war bereits auf neuen Echo-Geräten verfügbar und wurde kürzlich auch für ältere Echos ausgerollt. Ein Beta-Test läuft in Deutschland.

Die Weboberfläche ermöglicht das Hochladen von Dokumenten, E-Mails und Bildern. Alexa Plus kann daraus Informationen extrahieren – etwa Rezepte in Einkaufslisten umwandeln oder Termine automatisch in den Kalender eintragen. Amazon bewirbt zudem Funktionen wie die automatische Erstellung von Essensplänen und das Befüllen von Amazon-Fresh-Warenkörben unter Berücksichtigung von Ernährungseinschränkungen. Auch Smart-Home-Geräte lassen sich über die Webseite steuern. Amazon startet außerdem eine neue Seitenleiste für Schnellzugriffe und eine überarbeitete mobile Alexa-App.

Alibabas PANDA-System findet Tumore, die Ärzte übersehen

Bauchspeicheldrüsenkrebs ist eine der tödlichsten Krebsarten – vor allem, weil er meist zu spät entdeckt wird. Ein von Alibaba entwickeltes KI-Tool soll das ändern: Es erkennt Tumore in einfachen Routine-CTs, noch bevor Patienten Symptome haben.

An einem chinesischen Krankenhaus hat das System bereits Dutzende Fälle gefunden, die Ärzte übersehen hatten. Experten warnen vor Fehlalarmen.

Read full article about: Amazon verhandelt über 10-Milliarden-Dollar-Investition in OpenAI

Amazon führt Gespräche über eine Investition von mindestens 10 Milliarden Dollar in OpenAI. Das berichten drei mit den Diskussionen vertraute Personen gegenüber The Information. Die Bewertung von OpenAI würde dabei auf über 500 Milliarden Dollar steigen. Das Geld soll OpenAI helfen, Serverkosten zu decken, darunter einen kürzlich vereinbarten 38-Milliarden-Dollar-Deal mit Amazon Web Services (AWS). Teil der Vereinbarung wäre auch, dass OpenAI Amazons eigene KI-Chips "Trainium" nutzt, anstatt sich nur auf Nvidia zu verlassen.

Zusätzlich diskutieren die Unternehmen über eine mögliche Umwandlung von ChatGPT in eine Einkaufsplattform. Allerdings könnte Microsofts exklusives Recht, OpenAI-Modelle an Cloud-Kunden zu verkaufen, die Möglichkeiten für Amazon einschränken. Die Gespräche begannen im Oktober nach der Unternehmensumstrukturierung von OpenAI, sind aber noch nicht abgeschlossen. OpenAI benötigt weiterhin dringend Kapital, da das Unternehmen erwartet, in den nächsten vier Jahren über 100 Milliarden Dollar zu verbrennen.

Read full article about: OpenAI veröffentlicht neue Modelle für seine Realtime API

OpenAI aktualisiert die Realtime API mit drei neuen Modell-Snapshots für Transkription, Sprachsynthese und Steuerung. Die Variante gpt-4o-mini-transcribe soll laut den Entwicklern weniger Inhalte erfinden. Für die Text-zu-Sprache-Ausgabe senkt gpt-4o-mini-tts die Wortfehlerrate um 35 Prozent. Das für Sprachassistenten relevante Modell gpt-realtime-mini setzt Anweisungen laut Messungen um 22 Prozent genauer um und verbessert Funktionsaufrufe um 13 Prozent.

OpenAI nennt außerdem explizit Verbesserungen für Chinesisch, Japanisch, Indonesisch, Hindi, Bengali und Italienisch. Die Modelle sind ab sofort nutzbar.

Read full article about: SchedMD-Übernahme: Nvidia sichert sich wichtiges Rechenzentrums-Tool

Nvidia übernimmt den Softwareanbieter SchedMD, um seine Präsenz im Bereich Open-Source-Technologie auszubauen. Das Unternehmen teilte am Montag mit, dass es die Software "Slurm" von SchedMD weiterhin als Open Source vertreiben werde. Slurm hilft dabei, große Rechenaufgaben in Rechenzentren zu planen und die Serverkapazitäten effizient zu nutzen.

Laut Nvidia ist diese Technologie eine kritische Infrastruktur für generative KI, die von Entwicklern zum Trainieren von Modellen verwendet wird. Finanzielle Details der Übernahme wurden nicht veröffentlicht. SchedMD wurde 2010 in Kalifornien gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Zu den Kunden zählen unter anderem der Cloud-Anbieter CoreWeave und das Barcelona Supercomputing Center.

Read full article about: Trumps KI-Plan könnte eigene Wähler treffen

Trumps Versuch, KI-Gesetze der US-Bundesstaaten über den Entzug von Breitband-Milliarden zu blockieren, steht auf rechtlich wackligen Beinen.

"Ich denke, die Administration hat eine Chance von 30 bis 35 Prozent, dass dies rechtlich funktioniert", sagt Dean Ball, ein ehemaliger Mitarbeiter des Weißen Hauses, der am KI-Aktionsplan der Regierung mitgewirkt hat.

Die Executive Order weist das Handelsministerium an, Bundesstaaten den Zugang zum 42 Milliarden Dollar schweren "Broadband Equity, Access, and Deployment"-Programm (BEAD) zu verwehren, sollten diese eigene, strenge KI-Regulierungen erlassen, berichtet Reuters in einer Analyse der Verordnung. Experten bezweifeln jedoch, dass der Kongress der Regierung eine solche Autorität über bundesstaatliche KI-Regulierung geben wollte, als er die Breitbandfinanzierung genehmigte. Zudem droht politischer Gegenwind aus den eigenen Reihen: Republikanische Gouverneure wie Ron DeSantis haben sich bereits gegen Eingriffe des Bundes gewehrt, und der Förderstopp würde ausgerechnet ländliche Wähler treffen, die Trump mit großer Mehrheit unterstützen.