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DEEP MINDS Podcast
Podcast über Künstliche Intelligenz und Wissenschaft
KI bei der Bundeswehr und der BWI | DEEP MINDS #16

Generative künstliche Intelligenz offenbart ein enormes Potenzial – auch für Entwicklungsteams. Denn KI trägt dazu bei, den Programmierprozess effizienter zu gestalten, indem sie hochwertigen Code erzeugt und die Zusammenarbeit verbessert.

Programmieren, ohne tiefergehende Programmierkenntnisse zu haben? Ja, das geht, denn generative künstliche Intelligenz (KI) macht es möglich. Die Technologie bietet enormes Potenzial, auch dann, wenn das erforderliche Know-how schon vorhanden ist.

So können Progammierer:innen mithilfe generativer KI einfache, aber zeitintensive Arbeitsschritte beschleunigen – etwa, indem sie über einfache Spracheingaben Ergänzungen in den Code einfügen oder Aufgaben automatisiert erledigen lassen. Klar ist: Generative künstliche Intelligenz wird zu mehr Geschwindigkeit, Effizienz und Produktivität in der Entwicklung von Software führen und die Coding-Welt nachhaltig prägen.

Michael Ameling, Senior Vice President, Head of Intelligent Enterprise & BTP Foundation SAP

SAP vertritt in dieser Hinsicht einen klar definierten Anspruch: Zum einen soll jede:r Entwickler:in im SAP-Umfeld, also auch bei Partner- und Kunden-Unternehmen, generative KI nutzen und „KI-Entwickler:in“ werden können. SAP hat hierfür neue Werkzeuge entwickelt, die bei der Entwicklung und Bereitstellung intelligenter Datenanwendungen in großem Umfang unterstützen.

Zum anderen vereinfacht SAP die Interaktion mit den sogenannten Large Language Models, den großen Sprachmodellen (kurz: LLMs), sodass Entwickler:innen intelligente Anwendungen implementieren können. Die Erweiterung der SAP HANA Cloud-Datenbankfunktionen um eine Vektor-Engine erlaubt es den Entwickler:innen, den überwiegend generischen LLMs den benötigten Kontext mit unternehmensspezifischen und aktuellen Daten hinzufügen. Das erhöht die Relevanz der KI-generierten Ergebnisse.

Und nicht zuletzt ist die SAP Business Technology Platform (SAP BTP) die erste Wahl, um Anwendungen mit KI auszustatten. Über die SAP BTP ist generative KI in SAP-Cloud-Lösungen eingebettet. Dadurch haben Entwicklungsteams von SAP-Kunden und -Partnern immer Zugang zu den neuesten KI-Technologien und können eigene Unternehmensanwendungen auf Basis von SAP BTP einfach und sicher entwickeln.

Schnellere Anwendungsentwicklung

Wie können Entwicklungsteams generative KI nun konkret über SAP BTP nutzen? Eine Antwort auf diese Frage: mit SAP Build Code. Dieses speziell für Software-Entwickler:innen konzipierte Angebot innerhalb von SAP BTP beinhaltet KI-gestützte Werkzeuge und Dienste für die Arbeit mit Java und JavaScript. Dazu gehört Joule, der neue digitale Assistent, den SAP kürzlich vorgestellt hat. Mit Joule haben die Entwicklungsteams die Möglichkeit, komplexe Aufgaben direkt in der Programmierumgebung zu automatisieren. Sie können App-Logiken, Datenmodelle und Testskripte durch Spracheingabe generieren und neu entwickelte Applikationen in die Plattform integrieren.

SAP Build Code fördert zudem die Zusammenarbeit zwischen professionellen Entwickler:innen und anderen technisch versierten Mitarbeitenden aus den verschiedenen Unternehmensbereichen in sogenannten Fusion-Teams. SAP bündelt die gewohnten Werkzeuge beider User-Gruppen in SAP Build Code, um gemeinsam in kürzeren Zyklen zum gewünschten Ergebnis zu gelangen. Dabei ist eine nahtlose Integration in die SAP-Anwendungssysteme gewährleistet.

Vektordatenbank als KI-Modell-Turbo

Wichtig ist: Die Ergebnisse, die generative KI liefert, sind nur so gut wie die Daten, auf deren Basis sie arbeitet. Sind die zugrundeliegenden Daten veraltet oder weisen keinen Bezug zu spezifischen betrieblichen Fragen auf, kann dies zu mangelhaften Ergebnissen oder sogar „KI-Halluzinationen“ – objektiv falschen Resultaten der KI – führen. Deswegen stützen sich die neuen KI-Applikationen auf sogenannte „Vector Embeddings“, um die komplexen und diversen Daten in relativ niedrig-dimensionaler Vektor-Form abzubilden. Einfach ausgedrückt ermöglichen es Embeddings, komplexe und unstrukturierte Daten sehr effizient in einer strukturierten Form darzustellen. Das ist für hochwertige KI-Resultate von entscheidender Bedeutung.

Unabhängig davon, welche KI-Lösung letztlich verwendet wird: Ausschlaggebend ist, dass sie nicht einfach nur ein zusätzliches Modul ist, das auf eine bestehende Anwendung aufgesetzt wird. Bei SAP ist sie vollständig in die SAP-Cloud-Lösungen integriert und bietet den Anwender:innen so das größtmögliche Potenzial.

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Michael Ameling

Michael Ameling ist Senior Vice President, Head of Intelligent Enterprise & BTP Foundation bei SAP

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