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KI in Europa: Drei Wege zur digitalen Souveränität - Teil 1: API

heise KI PRO
& Maximilian Schreiner 16. Januar 2026
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Kurz & Knapp

  • Europäische Unternehmen stehen vor der Frage, wie sie KI-Modelle nutzen können, ohne die Kontrolle über ihre Daten zu verlieren. US-Hyperscaler wie Microsoft Azure, AWS und Google Cloud bieten zwar Datenspeicherung in der EU an, US-Behörden können aber über den US-amerikanischen CLOUD Act weiter zugreifen.
  • Europäische Alternativen wie Scaleway, OVHcloud, IONOS oder STACKIT bieten KI-Modelle via API auf Servern in der EU an und ermöglichen so sowohl Datenspeicherung als auch Verarbeitung innerhalb europäischer Jurisdiktion.
  • Laut der Studie "Sovereign Cloud 2024" treibt neben Datenschutz (57 Prozent) vor allem der Wunsch nach Unabhängigkeit von einzelnen Anbietern (39 Prozent) die Nachfrage nach souveränen Cloud-Lösungen. Der sogenannte "Vendor Lock-in" soll vermieden werden.

Warum digitale Souveränität jetzt zählt

Die Diskussion um Künstliche Intelligenz in Europa hat sich gewandelt. Während vor einigen Jahren die enge Zusammenarbeit mit internationalen Firmen in einem immer enger verflochtenen Netz aus globalen Abhängigkeiten selbstverständlich erschien, zeigen globale Krisen und geopolitische Entwicklungen die Schwachstellen einer digital interdependenten Welt.

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