KI in Europa: Drei Wege zur digitalen Souveränität – Teil 2: GPU-Miete und lokales Hosting
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Kurz & Knapp
- Unternehmen, die KI-Modelle unabhängig von US-Anbietern betreiben wollen, können GPU-Kapazitäten bei europäischen Cloud-Anbietern wie Hetzner, Scaleway oder OVHcloud mieten – das reicht von der selbst eingerichteten Hardware bis hin zu fertigen Managed-Inference-Diensten, bei denen der Anbieter den technischen Betrieb übernimmt.
- Der Aufbau eigener KI-Infrastruktur bietet maximale Kontrolle, erfordert aber hohe Investitionen und Fachwissen: Ein Enterprise-Setup mit leistungsstarken GPUs kostet schnell mehrere hunderttausend Euro, dazu kommen laufende Kosten für Strom, Wartung und IT-Personal.
- Trotz EU-Standort bleiben rechtliche Unsicherheiten bestehen: Der US-CLOUD Act kann auch Daten betreffen, die außerhalb der USA gespeichert sind, sofern ein US-Unternehmen Zugriff darauf hat – wer die leistungsstärksten US-Modelle wie GPT oder Claude nutzen will, muss diesen Kompromiss derzeit akzeptieren.
Im ersten Teil dieser Serie haben wir die tokenbasierte Abrechnung vorgestellt. Nun folgen die beiden weiteren Optionen: die GPU-Miete und das lokale Hosting. Außerdem werfen wir einen kurzen Blick auf SaaS-Lösungen als pragmatischen Weg.
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