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Read full article about: KI-Kennzeichnungspflicht in China: WeChat veröffentlicht Regeln

WeChat verlangt von Nutzerinnen und Nutzern, dass sie beim Veröffentlichen von KI-generierten Inhalten eine entsprechende Kennzeichnung vornehmen. Dies gilt etwa für Videos oder Beiträge auf öffentlichen Accounts. Die Plattform kann Inhalte zusätzlich selbst mit sichtbaren oder unsichtbaren Hinweisen versehen, um Transparenz zu schaffen.

Auch beim Erstellen eines Text-Beitrags in einem öffentlichen WeChat-Account muss der Nutzer angeben, ob der Inhalt KI-generiert ist – inklusive Auswahl der passenden Kategorie. | Bild: Screenshot via WeChat

Grundlage ist die im März veröffentlichte staatliche Vorschrift "Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Inhalte", die ab dem 1. September 2025 verbindlich in Kraft tritt. Wer die Vorgaben missachtet, etwa durch das Entfernen von Kennzeichnungen oder das Verbreiten irreführender Inhalte, muss mit Sanktionen rechnen.

Read full article about: Google investiert weitere Milliarden US-Dollar in KI-Infrastruktur

Google investiert bis 2026 zusätzliche neun Milliarden US-Dollar in den Ausbau seiner Cloud- und KI-Infrastruktur in Virginia. Geplant ist ein neues Rechenzentrum in Chesterfield County sowie die Erweiterung bestehender Anlagen in Loudoun und Prince William County, wie Google in einem Blogbeitrag erklärte. Das Vorhaben ist Teil eines größeren Trends, bei dem Technologiekonzerne auf die steigende Nachfrage nach KI-Leistungen mit massiven Investitionen in Rechenzentren reagieren. Laut Bloomberg liegt das aktuelle Investitionsvolumen von Google bei jährlich 85 Milliarden Dollar, zehn Milliarden mehr als bisher vorgesehen. Ein Sprecher betonte, dass Rechenzentren in Virginia aufgrund der Stromversorgung oft Jahre bis zur Inbetriebnahme benötigen. Für das neue Zentrum in Chesterfield nannte Google noch keinen Fertigstellungstermin, rechnet aber mit einer Bauzeit von 18 bis 24 Monaten. Die Energieversorgung wird durch Dominion Energy sichergestellt.

Read full article about: Anthropic einigt sich außergerichtlich mit Autorengruppe im Streit um KI-Training

Anthropic hat sich mit einer Gruppe von Autorinnen und Autoren außergerichtlich geeinigt, die das KI-Unternehmen wegen der Nutzung von über sieben Millionen aus Schattenbibliotheken geladenen Büchern verklagt hatten. Die Kläger warfen Anthropic vor, urheberrechtlich geschützte Werke ohne Erlaubnis für das Training ihrer Sprachmodelle verwendet zu haben. Nachdem ein Bundesrichter im Juli eine Sammelklage zugelassen hatte, sah sich Anthropic laut eigenen Angaben unter existenziellem Druck und sprach von potenziellen Schadenersatzforderungen in Milliardenhöhe. Die Einigung wurde am 26. August 2025 bei einem Gericht in San Francisco bekannt gegeben. Weitere Verfahren gegen Anthropic, etwa von Musikverlagen und Reddit, laufen noch.