Chinas KI-Wettlauf: Alibaba stellt Qwen3.5 als kostenloses Open-Weight-Modell vor
Chinesische KI-Labore setzen ihre Modelloffensive fort – heute ist es Alibabas Qwen3.5, das mit einer hybriden Architektur aus linearer Attention und Mixture-of-Experts bei nur 17 Milliarden aktiven Parametern an die Leistung westlicher Spitzenmodelle heranreichen will. Natürlich als Open Weight.
KI-Gipfel in Neu-Delhi: Indien drängt auf globale Mitsprache bei künstlicher Intelligenz
Indien will sich mit einem globalen KI-Gipfel als Vermittler positionieren. Gleichzeitig bauen OpenAI und Anthropic ihre Präsenz massiv aus.
Read full article about: OpenClaw-Entwickler Peter Steinberger wechselt zu OpenAI für neue KI-Agenten
Peter Steinberger, Entwickler des Open-Source-Projekts OpenClaw, wechselt zu OpenAI. Dort soll er die nächste Generation persönlicher KI-Agenten vorantreiben. OpenAI-CEO Sam Altman bezeichnete Steinberger als Ausnahmetalent mit vielen Ideen zur Zukunft intelligenter Agenten, die miteinander interagieren und Menschen nützliche Dinge erledigen. Altman erwartet, dass diese Arbeit schnell zum Kern des OpenAI-Produktangebots wird.
OpenClaw, Steinbergers ursprüngliches Hobbyprojekt, wird in eine Stiftung überführt und bleibt als Open-Source-Projekt erhalten. OpenAI unterstützte das Projekt bereits finanziell. Die Zukunft sei "extrem multi-agentisch", so Altman.
Steinberger schreibt in seinem Blog, er habe in San Francisco mit mehreren großen KI-Laboren gesprochen, sich aber letztlich für OpenAI entschieden, weil beide die gleiche Vision teilten.
Ich will die Welt verändern, nicht ein großes Unternehmen aufbauen – und die Zusammenarbeit mit OpenAI ist der schnellste Weg, das zu allen zu bringen.
Peter Steinberger
Steinbergers erklärtes Ziel: einen Agenten bauen, den selbst seine Mutter nutzen kann – dafür brauche es grundlegende Veränderungen, mehr Sicherheitsforschung und Zugang zu den neuesten Modellen.
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Quelle: Steinberger Blog | Altman via X
Anthropic will seine KI-Modelle nicht für autonome Waffen und Massenüberwachung hergeben
Das US-Verteidigungsministerium will KI-Technologie ohne Einschränkungen nutzen. Anthropic fordert Garantien gegen autonome Waffensteuerung und Inlandsüberwachung. Ein 200-Millionen-Dollar-Vertrag hängt in der Schwebe.
Rufmord per KI-Agent: "MJ Rathbun" bleibt auf GitHub aktiv – und niemand ist verantwortlich
Ein KI-Agent veröffentlicht einen Schmähartikel gegen einen Entwickler, der seinen Code ablehnt. Tage später ist der Agent noch immer aktiv, ein Viertel der Kommentatoren glaubt ihm, und niemand weiß, wer dahintersteckt. Der Fall zeigt, wie autonome Agenten Rufmord skalierbar machen.
Neues Bytedance-Videomodell ist so gut, dass Disney es einen "virtuellen Raubüberfall" nennt
Bytedances Seedance 2.0 kann Disney-Figuren erzeugen, Stimmen von Schauspielern nachbilden und ganze fiktive Welten mit verblüffendem Realismus nachbauen. Hollywood wehrt sich mit Unterlassungsaufforderungen und Forderungen nach rechtlichen Schritten. Doch der Fall zeigt ein wachsendes Problem: Das Urheberrecht wurde für eine Welt geschaffen, in der Kopieren noch Aufwand erforderte.
Noch mehr Preisdruck für westliche KI: Bytedance veröffentlicht Seed2.0-Modelle
Der Preisdruck aus China nimmt weiter zu: Bytedances neue Modellreihe Seed2.0 hält in Benchmarks mit GPT-5.2 und Gemini 3 Pro mit, bei einem Bruchteil der Kosten.