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Read full article about: Wahlen in Japan: Bevölkerung kämpft mit gefälschten KI-Inhalten

Auch die japanische Bevölkerung kämpft mit KI-Fake-Inhalten im Kontext von Wahlen. Bei der Unterhauswahl verbreiten sich massenhaft gefälschte Videos und Nachrichten in sozialen Medien, berichtet Japan Times. Generative KI macht die Erstellung täuschend echter Videos einfach, Plattformen wie YouTube und TikTok belohnen hohe Klickzahlen.

Ein gefälschtes Video etwa zeigte zwei Parteichefs mit einem kommunistisch anmutenden roten Logo. Ein YouTube-Kanal mit KI-generierten über Politik schimpfenden Großmüttern erreichte fast sechs Millionen Aufrufe. Laut Professor Shinichi Yamaguchi von der International University of Japan hielten 51,5 Prozent in einer umfassenden Umfrage Falschnachrichten für wahr: eine Gefahr für die Demokratie.

Es geht auch umgekehrt: Ein Kandidat postete ein Video einer großen Menschenmenge bei seiner Wahlkampfveranstaltung. Der KI-Chatbot Grok stufte es als KI-generiert ein, obwohl es authentisch war. Dieses Phänomen nennt sich Lügner-Dividende: Allein die Existenz generativer KI spielt Lügnern in die Hände. Donald Trump etwa behauptete, authentische Fotos eines Harris-Empfangs seien KI-manipuliert. Auch anderswo setzen primär konservative Kräfte KI im Wahlkampf ein, teils offen, teils verdeckt.

Read full article about: Französische Staatsanwaltschaft durchsucht X-Büros in Paris und lädt Elon Musk vor

Die französische Staatsanwaltschaft hat die Büros von Elon Musks Plattform X in Paris durchsucht. Die Cyberkriminalitätseinheit ermittelt wegen mehrerer Vorwürfe, darunter unrechtmäßige Datenextraktion und Beihilfe zur Verbreitung von Darstellungen von Kindesmissbrauch. Auch sexuelle Deepfakes sind Teil der Untersuchung. Musk und die frühere X-Chefin Linda Yaccarino wurden für April zu Anhörungen vorgeladen, berichtet die BBC. X hat die Ermittlungen zuvor als politisch motiviert bezeichnet.

Parallel dazu hat die britische Datenschutzbehörde ICO eine Untersuchung gegen Musks KI-Tool Grok eingeleitet. Es geht um die Frage, ob persönliche Daten ohne Zustimmung zur Erstellung sexualisierter Bilder verwendet wurden. Auch die britische Medienaufsicht Ofcom und die Europäische Kommission prüfen die Plattform weiterhin. X hat sich bisher nicht zu den Ermittlungen geäußert.

Read full article about: KI-Bilder erschweren Suche nach entlaufenen Affen in St. Louis

Ein weiterer Schritt zur KI-Idiokratie: In St. Louis sind mehrere Affen entlaufen, und KI-generierte Bilder erschweren die Suche nach den Tieren. Die Vervet-Affen wurden erstmals am Donnerstag in der Nähe eines Parks im Norden der Stadt gesichtet, berichtet AP.

Seitdem kursieren zahlreiche Gerüchte: Menschen behaupten, die Affen gefangen zu haben, und posten KI-gefälschte Bilder als Beweis. Doch bis Montag waren die Tiere noch nicht eingefangen, sagte Willie Springer, Sprecher des städtischen Gesundheitsamtes.

Es war viel los in Bezug auf KI und was echt ist und was nicht. Die Leute haben einfach Spaß. Ich glaube nicht, dass jemand etwas Böses im Sinn hat.

Willie Springer

Es ist unklar, wem die Affen gehören, wie sie entkommen sind und wie viele es genau sind. Die Behörden warnen davor, sich den Tieren zu nähern, da sie unter Stress aggressiv reagieren können.

Read full article about: Britische Medienaufsicht ermittelt gegen X wegen KI-generierter Nacktbilder

Die britische Medienaufsicht Ofcom hat eine Untersuchung gegen X wegen des KI-Chatbots Grok eingeleitet. Damit reagiert die Behörde auf Berichte der letzten Wochen, denen zufolge der Chatbot und die Social-Media-Plattform von Elon Musk zunehmend genutzt wurden, um nicht einvernehmliche intime Bilder und sexualisiertes Material von Kindern zu erstellen und zu teilen.

Ofcom prüft nun, ob X gegen den britischen Online Safety Act verstoßen hat. Die Behörde kontaktierte X am 5. Januar 2025 und forderte bis zum 9. Januar eine Stellungnahme. Die Untersuchung soll klären, ob X ausreichende Maßnahmen zum Schutz britischer Nutzer vor illegalen Inhalten ergriffen hat. Bei Verstößen drohen Strafen von bis zu 18 Millionen Pfund oder 10 Prozent des weltweiten Umsatzes. In schweren Fällen könnte ein Gericht sogar anordnen, den Zugang zu X in Großbritannien zu sperren. Ofcom prüft auch, ob xAI, das KI-Unternehmen hinter Grok, gegen Vorschriften verstoßen hat. Vergangene Woche hatte die EU-Kommission X angewiesen, alle internen Dokumente und Daten zum KI-Chatbot Grok bis Ende 2026 aufzubewahren.

Read full article about: EU ordnet X an, alle Grok-Dokumente bis Ende 2026 aufzubewahren

Die EU-Kommission hat Elon Musks Plattform X angewiesen, alle internen Dokumente und Daten zum KI-Chatbot Grok bis Ende 2026 aufzubewahren. Das bestätigte ein Kommissionssprecher am Donnerstag gegenüber Reuters. Die Anordnung erweitert eine bereits im vergangenen Jahr an X gesendete Aufbewahrungspflicht, die sich auf Algorithmen und die Verbreitung illegaler Inhalte bezog.

Hintergrund sind Bedenken der Kommission zur Einhaltung von Vorschriften. "Das bedeutet: Behaltet eure internen Dokumente, werft sie nicht weg, weil wir Zweifel an eurer Compliance haben", erklärte Sprecher Thomas Regnier. Die Maßnahme bedeute jedoch nicht, dass eine neue formelle Untersuchung nach dem Digital Services Act (DSA) eröffnet wurde.

Zuvor hatte die Kommission am Montag die von Grok generierten und auf X verbreiteten Bilder von unbekleideten Frauen und Kindern als rechtswidrig verurteilt.

Read full article about: Analyse zeigt: Grok erstellt tausende sexualisierte Bilder ohne Zustimmung pro Stunde

Elon Musks Plattform X hat sich zum Hauptumschlagplatz für KI-Bilder entwickelt, auf denen Personen ohne ihre Zustimmung entkleidet werden.

Innerhalb von 24 Stunden generierte der Chatbot etwa 6.700 Bilder pro Stunde, die als sexuell anzüglich oder entblößend identifiziert wurden, berichtet Genevieve Oh, eine Forscherin für soziale Medien und Deepfakes, gegenüber Bloomberg.

Eine Analyse der Expertin zeigt das massive Ausmaß des Missbrauchs von Elon Musks KI-Modell Grok auf der Plattform X. Während spezialisierte Webseiten für solche Inhalte im Schnitt nur 79 neue Bilder pro Stunde verzeichneten, übertraf Grok diesen Wert um ein Vielfaches. Nutzer verwenden den Chatbot gezielt, um hochgeladene Fotos von Personen – darunter auch Kinder – per Textbefehl digital zu entkleiden. Trotz nachträglicher Sicherheitsversprechen von xAI verdeutlicht der Fall eine alarmierende Normalisierung von sexualisierter Gewalt durch generative KI.

Neue Prüfpflicht: UK plant Tests gegen KI-generierte Missbrauchsdarstellungen

Das Vereinigte Königreich will Unternehmen und Kinderschutzorganisationen erlauben, KI-Modelle vor ihrer Veröffentlichung darauf zu prüfen, ob sie Darstellungen sexuellen Kindesmissbrauchs (CSAM) erzeugen können.