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Read full article about: Tesla deckelt KI-Ausgaben seiner Mitarbeiter auf 200 Dollar pro Woche

Tesla begrenzt die KI-Ausgaben seiner Mitarbeiter auf 200 Dollar pro Woche, wie ein internes Memo laut The Information zeigt. Die Regel gilt seit dem 6. Juli. Zuvor verbrauchten Software-Entwickler oft Tokens im Wert von mehreren tausend Dollar pro Woche. Wer mehr ausgeben will, braucht nun eine Freigabe. Beta-Versionen von xAI-Produkten zählen nicht mit.

Der Schritt folgt auf einen internen Vorstoß, KI stärker zu nutzen. Tesla startete dafür die Plattform Bottle Rocket mit Modellen von OpenAI, Anthropic, xAI und Cursor. Elon Musk drängte laut dem Bericht die Belegschaft, Cursors Coding-Modell Composer sowie Grok zu testen. Doch Grok kommt bei den Mitarbeitern schlecht an, viele nutzen lieber Anthropics Claude.  SpaceX plant die Übernahme von Cursor für 60 Milliarden Dollar.

KI soll in Zukunft eine zentrale Rolle bei Tesla spielen und laut Musk im großen Stil in Robotaxis und dem Roboter Optimus eingesetzt werden. Der Umsatz des Unternehmens stagniert seit rund zwei Jahren.

Chefin der EU-Drogenagentur sieht KI als neuen Treiber des illegalen Drogenmarkts

Die EU-Drogenagentur EUDA warnt: Europäische Kartelle nutzen zunehmend KI, um neue Vorläuferchemikalien zu designen, die bestehende Verbotslisten umgehen. „Es ist auf der illegalen Seite genau dasselbe Prinzip“ wie in der Pharmaforschung, sagt Direktorin Lorraine Nolan.

Read full article about: Drei Viertel der Unternehmen fliegen bei ihren KI-Kosten blind, zeigt eine neue KPMG-Umfrage

Nur 26 Prozent der Unternehmen haben laut einer KPMG-Umfrage einen vollständigen Überblick über ihre KI-Kosten.

Wie das Wall Street Journal berichtet, bringt der Umstieg auf tokenbasierte Abrechnung bei KI-Diensten Finanzabteilungen in ernsthafte Bedrängnis. Laut einer noch unveröffentlichten KPMG-Umfrage haben nur 26 Prozent der Unternehmen einen umfassenden Überblick über ihre KI-Ausgaben, 50 Prozent haben eingeschränkte Sichtbarkeit und 22 Prozent keinerlei Transparenz oder erfahren erst nach Rechnungsstellung, was sie verbraucht haben. "Es ist eine neue Ressource, die gemanagt werden muss, die es in dieser Form vorher nicht gab, und wir sehen exponentielles Wachstum", sagt Steve Chase, globaler KI-Chef von KPMG, gegenüber dem WSJ.

KPMG arbeitet demnach bereits mit mehreren Unternehmen, die ihre jährlichen Token- und Cloud-Budgets innerhalb weniger Monate aufgebraucht haben. Ein Kunde verzeichnete einen sechsfachen Anstieg des Token-Verbrauchs. Gil Luria, Leiter der Technologie-Forschung bei D.A. Davidson, erwartet, dass das Problem weitere Unternehmen in diesem Jahr treffen wird: "Viele CFOs werden ihre Anthropic-Rechnung sehen und in diesem Quartal ausflippen." Vom WSJ befragte Analysten und Führungskräfte ziehen Parallelen zum Cloud-Boom der Pandemie: Auch damals investierten Unternehmen massiv, nur um anschließend die Ausgaben wieder deutlich zusammenzustreichen.

Warum der Token zur zentralen betriebswirtschaftlichen Größe wird und wie sich Unternehmen darauf einstellen können, haben wir im aktuellen KI-Radar #3 ausführlich analysiert.

Forscher finden tausende erfundene KI-Quellen in biomedizinischen Fachartikeln und warnen vor Gefahr für klinische Leitlinien

Ein Audit der Columbia University und anderer Institutionen über 2,5 Millionen biomedizinische Paper zeigt: Seit 2023 hat sich die Rate erfundener Literaturangaben mehr als verzwölffacht. Die Forscher vermuten einen Zusammenhang mit dem breiten Einsatz von Sprachmodellen – die fabrizierten Referenzen sind thematisch passend, korrekt formatiert und kaum erkennbar. 98 Prozent der betroffenen Papiere blieben bislang ohne Reaktion der Verlage.

Read full article about: Kaliforniens Gouverneur ordnet Prüfung von Subventionen, Umschulungen und Basiskapital gegen KI-Arbeitslosigkeit an

Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom hat eine Exekutivanordnung unterzeichnet, die den Schutz von Arbeitnehmern vor KI-bedingtem Jobverlust zum Ziel hat. Es ist die erste Anordnung dieser Art eines US-Gouverneurs.

Staatliche Behörden sollen gemeinsam mit Wissenschaftlern, Gewerkschaften und der KI-Branche neue Arbeitsmarktkonzepte erarbeiten. Konkret geht es um Subventionen für Unternehmen, die Mitarbeiter behalten statt sie durch KI zu ersetzen, erweiterte Umschulungsprogramme vor allem für Büroangestellte sowie die Prüfung eines "universellen Basiskapitals" - also Beteiligungen an Aktien oder Fonds für alle Bürger.

Newsom warnte, dass herkömmliche Arbeitslosenversicherungen nicht ausreichen werden und reagiert damit auf Warnungen wie die von Anthropic-Mitgründer Dario Amodei, der prognostizierte, dass rund die Hälfte aller Büroarbeitsplätze in fünf Jahren wegfallen könnte. Newsom kritisierte zudem ein Steuersystem, das Automatisierung begünstige und Arbeitnehmer benachteilige, berichtet die New York Times.