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Read full article about: Deepseek musste bei neuem Modell auf Nvidia-Chips zurückgreifen

Das chinesische KI-Startup DeepSeek ist bei der Entwicklung seines neuen Flaggschiff-Modells auf Probleme gestoßen. Laut Insidern versuchte Deepseek im vergangenen Jahr zunächst, Chips von Huawei und anderen chinesischen Herstellern zu verwenden, berichtet das Wall Street Journal. Die Ergebnisse waren jedoch nicht akzeptabel. Deshalb wechselte das Unternehmen für einige Trainingsaufgaben zu angeblich geschmuggelten Nvidia-Chips und erzielte Fortschritte. Das neue Modell soll in den kommenden Wochen erscheinen.

Führende chinesische KI-Forscher äußerten kürzlich auf einer Fachkonferenz in Peking, dass chinesische KI-Modelle ohne bessere Chips nicht zu US-Unternehmen aufschließen können. Justin Lin von Alibaba (Qwen) schätzte die Wahrscheinlichkeit, OpenAI oder Anthropic in drei bis fünf Jahren zu überholen, auf höchstens 20 Prozent. Die chinesische Regierung versucht derzeit, den Import von US-Chips zu reduzieren, um die eigene Produktion anzukurbeln.

China will Nvidias H200-Chips angeblich nur noch in nicht definierten Ausnahmefällen zulassen

Das KI-Wettrennen zwischen den USA und China geht in die nächste Runde: Die USA erlauben wieder mehr Nvidia-Exporte, doch China schränkt die Käufe offenbar auf Sonderfälle ein. Peking will die eigene Chipindustrie schützen.

Basecamp Research kartiert eine Million Spezies für KI-gestützte Medikamente

Das britische Unternehmen Basecamp Research hat gemeinsam mit Forschern von Nvidia und Microsoft KI-Modelle entwickelt, die aus einer Datenbank von über einer Million Spezies potenzielle neue Therapien gegen Krebs und multiresistente Bakterien generieren sollen. Die Forscher selbst mahnen jedoch zur Vorsicht.

Read full article about: 15 Millionen H100-Äquivalente: Epoch AI beziffert globale KI-Rechenleistung

Epoch AI hat eine umfassende Datenbank zu KI-Chip-Verkäufen veröffentlicht, laut der die globale Rechenkapazität nun 15 Millionen H100-Äquivalente übersteigt. Diese Maßeinheit vergleicht die Leistung verschiedener Chips mit Nvidias H100-Prozessor. Die am 8. Januar 2026 vorgestellten Daten zeigen, dass Nvidias neuer B300-Chip inzwischen den Großteil der KI-Einnahmen des Unternehmens generiert, während der ältere H100 auf unter zehn Prozent gefallen ist. Die Analyse umfasst Chips von Nvidia, Google, Amazon, AMD und Huawei.

Epoch AI schätzt, dass diese Hardware zusammen über 10 Gigawatt Strom benötigt – etwa doppelt so viel wie New York City. Die Zahlen basieren auf Finanzberichten und Analystenschätzungen, da genaue Verkaufszahlen oft nicht direkt ausgewiesen werden. Der Datensatz ist frei zugänglich und soll Transparenz über Rechenleistung und Energiebedarf schaffen.

Read full article about: Nvidia verhandelt offenbar über Milliarden-Übernahme von KI-Start-up AI21 Labs

Nvidia will angeblich das israelische KI-Start-up AI21 Labs übernehmen. Laut einem Bericht von Calcalist befinden sich die Verhandlungen in einem fortgeschrittenen Stadium. Der Deal könnte zwischen zwei und drei Milliarden Dollar wert sein. Bei der letzten Finanzierungsrunde 2023 wurde AI21 noch mit 1,4 Milliarden Dollar bewertet. Zu den Investoren zählen unter anderem Google und Nvidia.

Nvidia interessiert sich offenbar, ähnlich wie beim Groq-Deal, vor allem für die rund 200 Mitarbeitenden von AI21, die größtenteils über höhere akademische Abschlüsse und seltene Expertise in der KI-Entwicklung verfügen. Pro Mitarbeiter würde Nvidia damit etwa zehn bis 15 Millionen Dollar zahlen.

AI21 mit Sitz in Tel Aviv wurde 2017 von Professor Amnon Shashua, Professor Yoav Shoham und Ori Goshen gegründet. Das Unternehmen entwickelt große Sprachmodelle, bietet aber auch Software wie einen Agent Builder an. Die Angebote richten sich primär an Geschäftskunden, der geschätzte Jahresumsatz liegt bei etwa 50 Millionen Dollar.

Read full article about: Nvidia verhandelt mit TSMC über Millionen H200-Chips für China

Nvidias China-Geschäft läuft wieder an. Der Chipkonzern verhandelt laut Reuters mit dem Auftragsfertiger TSMC über eine Ausweitung der Produktion seiner H200-KI-Chips, um die starke Nachfrage aus China zu bedienen. Chinesische Technologieunternehmen haben demnach mehr als zwei Millionen H200-Chips für 2026 bestellt, während Nvidia nur 700.000 Einheiten auf Lager hat.

Die Produktion bei TSMC soll im zweiten Quartal 2026 starten. Nvidia will die Chips für rund 27.000 Dollar pro Stück verkaufen. Allein ByteDance, der Mutterkonzern von TikTok, plant laut South China Morning Post rund 100 Milliarden Yuan (etwa 14 Milliarden Dollar) für Nvidia-Chips im Jahr 2026 auszugeben.

Die US-Regierung unter Trump hat den Export der H200-Chips nach China kürzlich mit einer 25-Prozent-Gebühr erlaubt. Allerdings hat China die Einfuhr bisher noch nicht genehmigt. Dort wird noch diskutiert, ob der Zugang zu fortschrittlichen ausländischen Chips die heimische Chipindustrie bremsen könnte. Unter anderem wird ein Vorschlag geprüft, nach dem jede H200-Bestellung mit einem bestimmten Anteil in China produzierter Chips gebündelt werden muss.

China plant zudem eine Vorschrift für heimische Chip-Hersteller, dass diese mindestens 50 Prozent einheimisches Equipment nutzen müssen.

Read full article about: Trotz Lizenz-Label: Nvidias 20-Milliarden-Dollar-Deal mit Groq gleicht einer Übernahme

Falls noch Zweifel bestanden, dass Nvidias Groq-Deal etwas anderes ist als eine indirekte Übernahme: Laut Axios wechseln rund 90 Prozent der Belegschaft sowie Groq-CEO Jonathan Ross und Präsident Sunny Madra zu Nvidia. Obwohl offiziell nur eine nicht-exklusive Lizenzvereinbarung über rund 20 Milliarden US-Dollar geschlossen wurde, profitieren Angestellte und Aktionäre massiv.

Zu Nvidia wechselnde Mitarbeitende bekommen Bargeld für bereits erworbene Firmenanteile sowie Nvidia-Aktien für noch nicht erworbene Anteile. Selbst Mitarbeiter, die weniger als ein Jahr dabei sind, erhalten durch eine verkürzte Sperrfrist sofortige Auszahlungen. Axios berichtet unter Berufung auf Insider, dass Anteilseigner etwa 85 % sofort erhalten, weitere 10 % Mitte 2026 und den Rest Ende 2026.

Groq hatte seit 2016 rund 3,3 Milliarden Dollar von Investoren wie Blackrock, Samsung und Social Capital eingesammelt. Diese verzeichnen jetzt hohe Gewinne, da die Bewertung des Start-ups durch den Nvidia-Deal von zuletzt sieben auf die jetzt gezahlten rund 20 Milliarden Dollar stieg. Groq arbeitet unter dem neuen CEO Simon Edwards als eigenständiges Unternehmen weiter. Gründe für Nvidias Investition gibt es in dieser Analyse.