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Read full article about: Astral-Übernahme: OpenAI integriert beliebte Python-Werkzeuge in Coding-Tool Codex

OpenAI kauft Astral, das Unternehmen hinter den beliebten Python-Werkzeugen Ruff, uv und ty. Astral-Gründer Charlie Marsh gab am 19. März 2026 bekannt, dass sein Team dem Codex-Team von OpenAI beitritt. Codex ist OpenAIs Werkzeug für agentisches KI-Coding.

Die Astral-Tools verzeichnen laut Marsh hunderte Millionen Downloads pro Monat und sind fester Bestandteil moderner Python-Entwicklung. Marsh sieht in der Verbindung von Astrals Werkzeugen mit Codex die größte Hebelwirkung, um Softwareentwicklung produktiver zu machen. Astral wurde unter anderem von Accel und Andreessen Horowitz finanziert.

Unser Ziel mit Codex ist es, über KI hinauszugehen, die einfach nur Code erzeugt. Wir wollen Systeme bauen, die am gesamten Entwicklungsprozess teilnehmen - beim Planen von Änderungen helfen, Codebasen anpassen, Werkzeuge ausführen, Ergebnisse überprüfen und Software langfristig pflegen. Astrals Entwicklerwerkzeuge sitzen genau in diesem Arbeitsablauf.

OpenAI

OpenAI kündigt an, die Open-Source-Werkzeuge auch nach Abschluss der Übernahme weiterzuführen. Astrals Douglas Creager schreibt auf Hacker News, dass die Werkzeuge unter einer freizügigen Lizenz stehen. Im schlimmsten Fall könne die Community die Software forken und eigenständig weiterführen.

Read full article about: OpenAI räumt die Modellauswahl in ChatGPT auf

OpenAI hat die Modellauswahl in ChatGPT neu gestaltet. Statt einzelner Modellnamen sehen Nutzer auf den ersten Blick je nach Abonnement bis zu drei Stufen: "Instant" für schnelle, alltägliche Antworten, "Thinking" für komplexere Aufgaben und "Pro" für die leistungsstärksten Modelle. Im neuen Menü lässt sich über ein Dropdown die Modellversion wählen, etwa "Neueste" (momentan 5.4), 5.2, 5.0 oder o3.

Über "Konfigurieren" erreicht man erweiterte Einstellungen. Dort kann man etwa die ehemalige Auto-Funktion aktivieren, damit ChatGPT bei komplexen Fragen von Instant zu Thinking wechselt. Zusätzlich hat OpenAI kürzlich das Wiederholungsmenü unter Antworten vereinfacht und den Persönlichkeitsstil "Nerdy" eingestellt. Außerdem rollt OpenAI GPT-5.4 mini aus und verbessert GPT-5.3 Instant, das laut Changelog nun weniger reißerische Formulierungen verwendet.

Das sogenannte Routing-System, bei dem ChatGPT entscheidet, welches Modell antwortet, ist schon lange ein Sorgenkind von OpenAI. Viele Nutzer empfanden das System bei Einführung als intransparent, da der Router nicht immer das leistungsfähigste Modell wählte und der Verdacht entstand, OpenAI wolle teure Anfragen auf günstigere Modelle umleiten.

Read full article about: OpenAIs AWS-Partnerschaft könnte Microsoft-Exklusivvertrag ins Wanken bringen

Microsofts Führungsetage befürchtet, dass OpenAIs geplantes AWS-Produkt gegen den gemeinsamen Exklusivvertrag verstoßen könnte.

"Wir sind zuversichtlich, dass OpenAI die Bedeutung der Einhaltung seiner rechtlichen Verpflichtungen versteht und respektiert", sagt ein Microsoft-Sprecher gegenüber The Information. Eine Formulierung, die weniger nach Vertrauen klingt als nach Warnung.

Microsoft hält die exklusiven Rechte, OpenAIs Modelle über seine Azure-Cloud direkt an Kunden zu verkaufen. OpenAI und AWS planen jedoch ein neues Produkt, ein sogenanntes "Stateful Runtime Environment", das OpenAI-Modelle vollständig auf AWS-Infrastruktur laufen lässt, ganz ohne die von Microsoft gehosteten Versionen.

AWS will damit keine Modell-APIs direkt verkaufen, sondern Entwicklungstools für KI-Anwendungen anbieten, und könnte so die vertragliche Exklusivität technisch umgehen.

OpenAI bringt GPT-5.4 mini und nano: Schneller, fähiger, aber auch deutlich teurer

OpenAI veröffentlicht mit GPT-5.4 mini und nano zwei neue kompakte Modelle, die für Coding-Assistenten, Subagenten und Computersteuerung optimiert sind. Die Leistung nähert sich bei GPT-5.4 mini dem Vollmodell, die Preise steigen jedoch deutlich gegenüber den Vorgängern.

OpenAI plant Milliarden-Joint-Venture mit Private-Equity-Firmen für KI-Vertrieb

OpenAI will seine KI schneller in große Unternehmen bringen und setzt dafür nicht nur auf neue Technik, sondern auf Vertrieb, Partner und Kapital. Gespräche über ein 10-Milliarden-Dollar-Joint-Venture und einen neuen Deployment-Arm zeigen: Der harte Teil beginnt erst nach dem Modellstart, nämlich bei der Einführung in echte Firmenabläufe.

OpenAIs eigene Berater warnen vor Erotik-Modus und sprechen von "sexy Suizid-Coach"

OpenAIs Beratergremium für Wohlbefinden soll sich einstimmig gegen den geplanten Adult Mode für ChatGPT ausgesprochen haben. Intern kämpft das Unternehmen mit einer fehleranfälligen Alterserkennung und ungelösten Sicherheitsproblemen.

Read full article about: ChatGPT verliert Marktanteile: Google Gemini vervierfacht seinen KI-Traffic

ChatGPT dominiert den Chatbot-Markt weiter, hat aber an Marktanteilen eingebüßt. Das zeigen die neuesten Zahlen von Similarweb, nach denen OpenAIs Chatbot im Februar 2026 nur noch 61,7 Prozent des weltweiten KI-Traffics auf sich vereint. Vor zwölf Monaten waren es noch 75,7 Prozent. Größter Gewinner ist Google Gemini, das seinen Anteil im selben Zeitraum von 5,7 auf 24,4 Prozent mehr als vervierfacht hat. Grok (3,4 %) und Claude (3,3 %) haben laut Similarweb erstmals DeepSeek (3,2 %) überholt und belegen nun Platz drei und vier. Claude überschritt im Februar zum ersten Mal die Drei-Prozent-Marke, ist aber laut einer anderen Studie im B2B-Markt deutlich stärker.

ChatGPT dominiert weiter, aber Google hat mit Gemini kräftig aufgeholt. Die Statistik bezieht sich nur auf Webtraffic. | Bild: Similarweb

In absoluten Zahlen verzeichnete ChatGPT im Februar 5,35 Milliarden Besuche, Gemini 2,11 Milliarden. Grok kam auf 298,5 Millionen, Claude auf 290,3 Millionen, DeepSeek auf 246,4 Millionen und Perplexity auf 153,8 Millionen Besuche. Microsofts Copilot stagniert bei 1,1 Prozent Marktanteil, das bezieht sich allerdings nur auf die Web-Version. Im Enterprise-Markt dürfte der Anteil von Microsoft viel höher sein.