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Read full article about: OpenAI-Robotik-Chefin kündigt aus Protest gegen Pentagon-Deal

OpenAI verliert seine Robotik-Chefin Caitlin Kalinowski. Sie schreibt bei LinkedIn, sie verlasse OpenAI aus Protest gegen dessen Zusammenarbeit mit dem Militär. Zwar spiele KI eine wichtige Rolle für die nationale Sicherheit, aber die Überwachung von US-Bürgern ohne richterliche Aufsicht und tödliche Autonomie ohne menschliche Genehmigung hätten mehr Diskussion verdient. Kalinowski leitete seit November 2024 die Robotik-Abteilung und kam zuvor von Meta, wo sie die AR-Brille Orion entwickelt hatte.

Kalinowski via LinkedIn

Hintergrund ist ein Vertrag zwischen OpenAI und dem Pentagon zur Nutzung von OpenAI-Modellen, den Anthropic zuvor abgelehnt hatte. OpenAI betonte zwar, der Vertrag enthalte die gleichen klaren roten Linien gegen Überwachung und autonome Waffen wie bei Anthropic. Allerdings akzeptierte OpenAI eine weichere Vertragssprache, darunter die Formulierung "all lawful use" ("jede gesetzlich zulässige Nutzung"), die jedoch Schlupflöcher bietet und die die US-Regierung jetzt für KI-Unternehmen standardisieren will.

Read full article about: OpenAI bietet Open-Source-Entwicklern kostenlosen Zugang zu ChatGPT Pro und mehr

OpenAI bietet Open-Source-Entwicklern ein neues Unterstützungsprogramm an. Kernbetreuer öffentlicher Softwareprojekte können sich um sechs Monate kostenlosen Zugang zu ChatGPT Pro mit Codex, API-Guthaben und Codex Security bewerben. Codex Security, ein neues KI-Werkzeug für Sicherheitsprüfungen von Code, wird laut OpenAI angesichts der Fähigkeiten von GPT-5.4 einzeln geprüft und nur gezielt freigegeben.

Auch Entwickler, die andere Programmier-Tools wie OpenCode, Cline oder OpenClaw bevorzugen, können sich bewerben. Projekte, die nicht alle Kriterien erfüllen, aber eine wichtige Rolle im Software-Ökosystem spielen, sind ebenfalls eingeladen, sich zu bewerben. Das Programm baut auf dem bestehenden Codex Open Source Fund auf, den OpenAI mit einer Million Dollar ausgestattet hat.

Read full article about: OpenAI stoppt Erweiterung seines Rechenzentrums in Texas

OpenAI und Oracle werden ihren Rechenzentrum-Standort in Abilene, Texas, nicht über die geplanten 1,2 Gigawatt hinaus ausbauen. Oracle hat dort acht Gebäude für OpenAI angemietet, die Platz für rund 400.000 Nvidia-Blackwell-Chips bieten sollen, bislang sind aber nur zwei fertiggestellt.

Oracle hatte versucht, OpenAI für sechs weitere Gebäude zu gewinnen, doch beide Seiten haben sich dagegen entschieden. Der Grund: Die zusätzliche Stromversorgung wäre frühestens in einem Jahr verfügbar. Bis dahin will OpenAI lieber Nvidias nächste Chipgeneration Vera Rubin für ein anderes Rechenzentrum kaufen, statt die aktuelle Blackwell-Generation weiter auszubauen. Laut Bloomberg versucht Nvidia nun, Meta als Mieter für die freien Flächen zu gewinnen – die Gespräche seien aber noch in einem frühen Stadium.

OpenAs "Compute"-Manager Sachin Katti bezeichnete den Stargate-Standort als einen der größten KI-Rechenzentrums-Campus in den USA. Man habe eine Erweiterung erwogen, sich aber entschieden, die zusätzliche Kapazität an anderen Standorten aufzubauen. Derzeit entwickle OpenAI mehr als ein halbes Dutzend Standorte in mehreren US-Bundesstaaten.

Read full article about: OpenAI startet Codex Security zur Erkennung von Sicherheitslücken in Software-Projekten

OpenAI startet "Codex Security", einen KI-gestützten Sicherheitsagenten, der Schwachstellen in Software-Projekten aufspüren soll. Das Tool, früher unter dem Namen "Aardvark" bekannt, ist ab sofort als Forschungsvorschau für ChatGPT-Enterprise-, Business- und Edu-Kunden verfügbar – im ersten Monat kostenlos. Codex Security analysiert Code-Repositories, erstellt ein projektspezifisches Bedrohungsmodell und prüft gefundene Schwachstellen in isolierten Testumgebungen.

Laut OpenAI konnte das System in der Betaphase Fehlalarme um über 50 Prozent und überflüssige Meldungen in einem Fall um 84 Prozent reduzieren. In den vergangenen 30 Tagen scannte es über 1,2 Millionen Commits und fand dabei 792 kritische Schwachstellen. OpenAI hat zudem Sicherheitslücken in Open-Source-Projekten wie OpenSSH, GnuTLS, GOGS, Thorium sowie Chromium gemeldet; 14 CVEs wurden bisher vergeben. Ein Programm für Open-Source-Maintainer soll ausgebaut werden. Weitere Informationen zur Einrichtung finden sich in der Dokumentation.

Auch Anthropic startete kürzlich ein eigenes Tool für Cybersecurity, und beförderte damit Cybersecurity-Aktien ins Minus.

Read full article about: OpenAI integriert ChatGPT direkt als Add-in in Microsoft Excel

OpenAI bringt ChatGPT als Add-in direkt in Microsoft Excel. Die Beta-Version namens "ChatGPT for Excel" ermöglicht es, Tabellen per Texteingabe zu erstellen, zu bearbeiten und zu analysieren. Das Tool wird vom neuen Modell GPT-5.4 angetrieben, das laut OpenAI speziell für Finanzaufgaben wie Modellierung, Szenarioanalysen und Datenauswertung optimiert ist.

ChatGPT als Add-in in Microsoft Excel: Links eine Bilanz mit Finanzdaten von 2020 bis 2023, rechts das ChatGPT-Panel, das auf eine Frage zur Cashflow-Analyse antwortet und Änderungen direkt im Arbeitsblatt vornimmt. | Bild: OpenAI

OpenAI testete die eigenen Modelle und Opus 4.6 in einem internen Benchmark für diesen Use Case, der reale Investment-Banking-Aufgaben wie das Erstellen eines Three-Statement-Modells mit korrekter Formatierung und Quellenangaben bewerten soll.

Modell Average Score (higher is better)
GPT-5 0,437
GPT-5.2 Thinking 0,684
GPT-5.2 Pro 0,717
GPT-5.4 Thinking 0,873
Opus 4.6 0,641

Zudem führt OpenAI Finanzdaten-Anbindungen für Anbieter wie FactSet, Moody's, S&P Global und LSEG ein. ChatGPT for Excel ist zunächst in den USA, Kanada und Australien für Business-, Enterprise-, Pro- und Plus-Nutzer verfügbar. Eine Version für Google Sheets soll folgen.

KI-Modelle können ihre eigenen Gedanken kaum kontrollieren, und OpenAI hält das für eine gute Nachricht

Mit GPT-5.4 Thinking berichtet OpenAI erstmals über die „CoT-Kontrollierbarkeit“ eines Modells. Eine begleitende Studie zeigt: Reasoning-Modelle scheitern fast durchgängig daran, ihre Gedankenketten gezielt zu manipulieren. Für die KI-Sicherheit ist das eine gute Nachricht.

Read full article about: KI-Adoption steigt rasant: Claude verzeichnet massives Nutzerwachstum

Mehr als eine Million Menschen melden sich täglich für Claude an, den KI-Chatbot von Anthropic. Das gab Mike Krieger bei X bekannt. Instagram-Mitgründer Krieger ist seit 2024 bei Anthropic tätig, zuerst als Chief Product Officer, heute im KI-Labor für neue Experimente.

Anthropic

Das Wachstum dürfte mehrere Gründe haben. Zum einen profitiert Anthropic im kommerziellen Segment von der Debatte rund ums Pentagon, bei der das Unternehmen im Vergleich zu OpenAI als moralischer Sieger wahrgenommen wird.

Zum anderen steigt die KI-Adoption insgesamt: Seit Oktober 2025 soll sich der Jahresumsatz bei beiden Unternehmen etwa verdoppelt haben – bei OpenAI von 13 auf 25 Milliarden US-Dollar, bei Anthropic von 7 auf 19 Milliarden US-Dollar. Diesen Umsätzen stehen allerdings weiter massive Kosten und Verbindlichkeiten entgegen.

OpenAI stoppt Pläne für direkte Bezahlfunktion in ChatGPT vorerst

OpenAI wollte Millionen von Produkten direkt in ChatGPT verkaufen, doch nur rund ein Dutzend Händler machten mit. Nutzer recherchierten zwar Produkte im Chatbot, kauften dort aber nicht. Jetzt verlagert das Unternehmen seine Shopping-Pläne auf Apps von Partnern wie Instacart und Target.