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Read full article about: OpenAI will 2026 die Lücke zwischen KI-Fähigkeiten und Alltagsnutzung schließen

Dass KI-Modelle fähiger sind als die Menschen, die sie nutzen, scheint das neue Narrativ der KI-Industrie für 2026 zu sein. Nach Satya Nadella äußert sich nun auch OpenAI-Produktchefin Fidji Simo: Ziel für 2026 sei es, die Lücke zwischen KI-Fähigkeiten und deren Nutzung im Alltag zu schließen. Marktführer werde, wer Forschung in nützliche Produkte umwandelt.

ChatGPT habe mehr als 800 Millionen wöchentlich aktive Nutzer und eine Million Geschäftskunden. 2026 solle ChatGPT vom Chatbot zum "Super-Assistenten" werden, der Ziele versteht, Kontext speichert und proaktiv hilft. In einem geleakten Dokument von Mitte 2025 beschrieb OpenAI, dass ein solcher Super-Assistent mit menschlicher Aufmerksamkeit konkurriere.

Für Unternehmen will OpenAI eine Plattform für automatisierte Arbeitsabläufe schaffen. Entwickler sollen mit Codex einen "automatisierten Teamkollegen" erhalten. OpenAI benötigt starke Leistungssteigerungen bei KI-Agenten, um höhere Preise zu rechtfertigen: Angeblich denkt das Unternehmen über bis zu 20.000 US-Dollar pro Monat nach.

Read full article about: OpenAI verliert Top-KI-Forscher Jerry Tworek nach sieben Jahren

OpenAI verliert mit Jerry Tworek einen weiteren hochrangigen Forscher. Er verlässt das Unternehmen nach fast sieben Jahren, wie er in einer Nachricht an sein Team mitteilte. Tworek war maßgeblich an der Entwicklung von GPT-4, ChatGPT und den ersten KI-Modellen für das Programmieren beteiligt sowie an der Entwicklung neuer Skalierungshorizonte. Zuletzt leitete er das Team für "Reasoning Models", also KI-Systeme für komplexe logische Schlüsse. Er gehörte zum Kernteam hinter den o1- und o3-Modellen, die als Grundlage für den starken KI-Fortschritt der letzten Monate gelten.

Als Grund für seinen Abschied nennt Tworek den Wunsch, wissenschaftliche Felder zu erkunden, die bei OpenAI nur schwer zu bearbeiten seien. Das könnte ein Seitenhieb auf den starken Produkt- und Umsatzfokus von CEO Sam Altman sein, der für Unzufriedenheit im Forschungsteam sorgen soll. Wohin Tworek als Nächstes wechselt, ist nicht bekannt.

Read full article about: Nur 5 % der ChatGPT-Nutzer zahlen für ein Abonnement, fast 90 % stammen nicht aus den USA oder Kanada

Fast 90 Prozent der rund 900 Millionen wöchentlichen ChatGPT-Nutzer befinden sich außerhalb der USA und Kanada, berichtet The Information unter Berufung auf Daten der Trackingplattform Sensor Tower. Das erschwert angeblich den geplanten Aufbau eines Werbegeschäfts, da internationale Nutzer deutlich weniger Umsatz bringen. Bei Pinterest etwa liegt der durchschnittliche Umsatz pro Nutzer in den USA bei 7,64 Dollar, im Rest der Welt bei nur 21 Cent.

Indien und Brasilien gehören neben den USA, Japan und Frankreich zu den größten ChatGPT-Märkten – allesamt Schwellenländer oder Industrienationen mit hoher Smartphone-Durchdringung. Nur etwa fünf Prozent der Nutzer zahlen für Abonnements. Für Schwellenländer wie Indien bietet OpenAI das günstigere "ChatGPT Go" für etwa 5 Dollar monatlich an.

OpenAI plant, bis 2030 insgesamt rund 110 Milliarden Dollar von Gratis-Nutzern zu erwirtschaften. Werbung dürfte dabei eine große Rolle spielen. Dieses starke Umsatzwachstum benötigt OpenAI, um die Verpflichtungen bei Rechenzentren erfüllen zu können.

Read full article about: OpenAI-Präsident Greg Brockman spendet 25 Millionen Dollar an Trump-Organisation

Greg Brockman, Mitgründer und Präsident von OpenAI, hat 25 Millionen Dollar an Trumps Super-PAC MAGA Inc. gespendet. Das geht aus einer Meldung an die US-Wahlkommission hervor, wie Bloomberg berichtet. Die Spende ist Teil einer Gesamtsumme von 102 Millionen Dollar, die das politische Aktionskomitee in der zweiten Jahreshälfte 2025 einsammelte. MAGA Inc. verfügte Ende Dezember 2025 über 294 Millionen Dollar. Drei Großspender machten mehr als die Hälfte dieser Summe aus: Neben Brockman spendeten die Krypto-Börse Crypto.com 20 Millionen und der Private-Equity-Investor Konstantin Sokolov 11 Millionen Dollar.

Brockman hat sich bislang nicht zur Unterstützung für Trump geäußert. OpenAI und die KI-Branche insgesamt könnten jedoch von den lockeren Regulierungen profitieren, die die Trump-Regierung in Aussicht stellt. Dazu gehört unter anderem die Absicht, KI zentral zu regulieren, anstatt dies den einzelnen Staaten zu überlassen. Großspender wie Brockman könnten sich zudem Zugang zur Regierung oder Einfluss auf politische Entscheidungen versprechen. Brockman ist auch Mitglied im "Pro-KI-Netzwerk" Leading the Future, das sich parteiübergreifend gegen strengere KI-Regeln einsetzen soll.

Read full article about: Projekt Gumdrop: OpenAIs erstes KI-Gadget soll handschriftliche Notizen an ChatGPT senden

OpenAI hat die Fertigung seines ersten KI-Endgeräts angeblich von Luxshare auf Foxconn umgestellt. Der Grund: Das Unternehmen will eine Produktion in China vermeiden, berichtet die taiwanesische Wirtschaftszeitung Economic Daily News unter Berufung auf Lieferkettenquellen. Die Fertigung soll stattdessen in Vietnam oder den USA erfolgen.

Das Gerät befindet sich noch in der Designphase und könnte ein intelligenter Stift oder ein tragbares Audiogerät sein. Es soll Mikrofon und Kamera haben und handschriftliche Notizen direkt an ChatGPT übertragen können. Das interne Projekt heißt "Gumdrop". Die Markteinführung sei für 2026 oder 2027 geplant, Foxconn würde damit laut der Zeitung alle OpenAI-Aufträge von Cloud bis Endgerät erhalten.

Im Oktober berichtete die Financial Times über technische Probleme bei dem Projekt, darunter Schwierigkeiten bei Software, Datenschutz und fehlender Cloud-Infrastruktur.

Read full article about: ChatGPT-Hardware soll primär über Sprache gesteuert werden und emotionaler klingen

OpenAI will, dass man sich mit der geplanten ChatGPT-Hardware primär unterhält. Das Unternehmen arbeitet daher an der Verbesserung seiner Audio-KI-Modelle, berichtet The Information. In den vergangenen zwei Monaten hat OpenAI mehrere Teams zusammengelegt, um die Audio-Modelle zu verbessern.

Derzeit hinken die Audio-Modelle den textbasierten Modellen bei Genauigkeit und Antwortgeschwindigkeit hinterher, so aktuelle und ehemalige Mitarbeitende. Eine neue Audio-Modell-Architektur soll natürlicher und emotionaler klingen, genauere Antworten liefern und gleichzeitig mit dem Nutzer sprechen können. Die Veröffentlichung ist für das erste Quartal 2026 geplant. Kundan Kumar, ein von Character.AI abgeworbener Forscher, leitet die Bemühungen.

Die eigentliche Hardware dürfte jedoch noch auf sich warten lassen. OpenAI plant angeblich mehrere Geräte, darunter Brillen und einen smarten Lautsprecher ohne Bildschirm. Für die Entwicklung kaufte OpenAI im vergangenen Jahr die Firma io des ehemaligen Apple-Designers Jony Ive für fast 6,5 Milliarden Dollar. Die große Vision hinter der Hardware dürfte die Etablierung eines "Super-KI-Assistenten" sein, der im Alltag mindestens so allgegenwärtig wie das Smartphone ist.

Read full article about: Gehälter-Rekord: OpenAI entlohnt Angestellte so hoch wie kein Tech-Startup zuvor

OpenAI zahlt seinen Mitarbeitern so viel wie kein anderes Tech-Startup zuvor. Die aktienbasierte Vergütung liegt im Schnitt bei 1,5 Millionen Dollar pro Mitarbeiter, verteilt auf rund 4000 Beschäftigte, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf Finanzdaten, die Investoren gezeigt wurden. Das ist etwa 34-mal so viel wie der Durchschnitt von 18 großen Tech-Firmen im Jahr vor ihrem Börsengang und mehr als siebenmal so viel wie Google 2003 zahlte.

Aktienbasierte Vergütung als Anteil am Jahresumsatz

Unternehmen Anteil am Umsatz
OpenAI 46,2 %
Palantir 32,6 %
Alphabet (Google) 14,6 %
Meta (Facebook) 5,9 %
Durchschnitt (18 Tech-Firmen) ~6 %

Quellen: Wall Street Journal, Equilar-Analyse. Alle Werte beziehen sich auf das Jahr vor dem jeweiligen Börsengang (außer OpenAI: Prognose 2025).

Die hohen Gehälter sollen OpenAI im KI-Wettbewerb vorn halten, treiben aber die Verluste in die Höhe. Meta-Chef Mark Zuckerberg hatte den Druck erhöht, indem er Spitzenkräften Pakete im Wert von Hunderten Millionen Dollar anbot und über 20 OpenAI-Mitarbeiter abwarb. OpenAIs Vergütungskosten sollen bis 2030 jährlich um drei Milliarden Dollar steigen.

Read full article about: Satya Nadella im "Founder Mode": Microsoft-Chef will mehr Dringlichkeit bei KI zeigen

Microsoft-CEO Satya Nadella ist angeblich im "Founder Mode" – ein Begriff für besonders aktive, direkte Führung. Laut Financial Times hat Nadella die Führungsebene von Microsoft umgebaut, um im KI-Wettbewerb mit Amazon, Google und Start-ups wie Anthropic mitzuhalten. "Satya versucht, Dringlichkeit zu zeigen", sagte ein Microsoft-Manager der Zeitung.

Nadella hatte zuletzt mehrere neue Führungskräfte eingestellt, darunter den früheren Meta-Technikchef Jay Parikh. Auch Mustafa Suleyman, Mitgründer von Google Deepmind, leitet Microsofts eigene KI-Entwicklung mit eigenem Budget und eigener Gehaltsstruktur. Das sorgt intern für Unmut, den Microsoft aber in Kauf nimmt, um im Kampf um KI-Talente mitzuhalten.

Der Umbau folgt auf eine Neuordnung der Partnerschaft mit OpenAI. Microsoft verliert dabei Anfang der 2030er Jahre die Exklusivrechte auf OpenAIs Forschung und Modelle. Außerdem ist OpenAI nicht mehr an Microsofts Rechenzentren gebunden. Gleichzeitig verliert Microsofts KI-Assistent Copilot (150 Millionen Nutzer) Marktanteile an Googles Gemini (650 Millionen) und ChatGPT (800 Millionen). Nadella soll sich deshalb bereits in die Entwicklung eingemischt haben.

Read full article about: OpenAI sucht neuen Sicherheitschef für KI-Risiken wie Cyberangriffe und psychische Gesundheit

OpenAI stellt einen Leiter für "Preparedness" ein. Die Stelle soll sich mit Sicherheitsrisiken von KI-Modellen befassen. Als Beispiel nennt OpenAI-CEO Sam Altman die mittlerweile gut dokumentierten Auswirkungen von KI-Modellen auf die psychische Gesundheit. Zudem seien die Modelle inzwischen so gut in Cybersecurity, dass sie kritische Schwachstellen finden können.

Modelle verbessern sich schnell und sind jetzt zu vielen großartigen Dingen fähig, aber sie beginnen auch, einige echte Herausforderungen darzustellen.

Der neue Leiter soll unter anderem daran arbeiten, dass Verteidiger im Bereich Cybersicherheit die neuesten Fähigkeiten nutzen können, während Angreifer davon ausgeschlossen werden. Auch der sichere Umgang mit biologischen Fähigkeiten – also wie KI-Modelle biologisches Wissen freigeben – und selbstverbessernden Systemen gehört zu den Aufgaben. Altman warnt: Der Job sei stressig und man springe sofort ins kalte Wasser.

OpenAI stand zuletzt speziell von ehemaligen Angestellten in der Kritik, sie würden vor lauter Produktfokus die Sicherheit der Modelle vernachlässigen. Viele Sicherheitsforscher verließen das Unternehmen.