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Read full article about: Neues Preismodell: OpenAI rechnet zusätzliche Codex-Nutzer in ChatGPT für Unternehmen nach Nutzung ab

OpenAI führt ein neues Preismodell für sein Coding-Tool Codex innerhalb von ChatGPT Business und Enterprise ein. Admins können ab sofort einen kostenlosen Codex-Zugang im Workspace einrichten und zahlen nur nach tatsächlicher Nutzung. Damit müssen Unternehmen keine zusätzlichen festen Lizenzen im Voraus kaufen. Für ausgewählte Business-Kunden gibt es zudem eine befristete Aktion: bis zu 500 Dollar Guthaben pro Workspace.

OpenAI will laut eigenen Angaben so die Einführung in Unternehmen erleichtern, da Coding-Tools oft bei einzelnen Entwicklern starten und sich dann auf ganze Teams ausweiten. Die Strategie dahinter: OpenAI senkt die Einstiegshürde bewusst, um über Gewöhnungseffekte schneller zu wachsen und Unternehmenskunden langfristig zu binden; ein direkter Wettbewerbszug gegen Konkurrenten wie GitHub Copilot und Cursor, die noch auf Lizenzbasis abrechnen.

Laut OpenAI nutzen weltweit mehr als zwei Millionen Entwickler Codex wöchentlich. In ChatGPT-Business- und Enterprise-Accounts habe sich die Codex-Nutzerzahl seit Januar versechsfacht. OpenAIs größter Konkurrent ist derzeit Anthropic mit Claude Code.

OpenAI kauft Tech-Show "TBPN", die unabhängig bleiben, aber an den PR-Chef berichten soll

OpenAI hat die Tech-Talkshow TBPN gekauft. Die Sendung soll redaktionell unabhängig bleiben, berichtet aber künftig an OpenAIs Kommunikationsabteilung. Was nach einem Widerspruch klingt, ist auch einer. Was könnte OpenAIs Motivation sein?

Read full article about: OpenAI macht Mega-Finanzierung und ChatGPT-Super-App offiziell

OpenAI hat seine Finanzierungsrunde offiziell gemacht. Das Unternehmen sammelte 122 Milliarden Dollar bei einer Bewertung von 852 Milliarden Dollar ein. Zu den wichtigsten Geldgebern gehören Amazon, Nvidia, SoftBank und Microsoft sowie a16z, BlackRock, Sequoia Capital und viele weitere. Privatanleger steuerten über Bankenkanäle drei Milliarden Dollar bei. Zusätzlich wurde eine Kreditlinie auf 4,7 Milliarden Dollar erweitert.

OpenAI gibt an, derzeit monatlich zwei Milliarden Dollar Umsatz zu erzielen und mehr als 900 Millionen wöchentlich aktive ChatGPT-Nutzer zu haben. Zudem macht OpenAI die ChatGPT-Super-App offiziell: Sie soll ChatGPT, den Programmieragenten Codex, Websuche und "weitere agentische Fähigkeiten" in einer "agentenzentrierten Gesamterfahrung" vereinen.

Die Mittel sollen primär in Recheninfrastruktur fließen. OpenAI dürfte sich künftig stärker auf das Unternehmensgeschäft konzentrieren, zuletzt wurde das Videomodell Sora eingestellt. Die Bekanntheit bei Verbrauchern soll als Einstieg für die Nutzung in Unternehmen dienen, so OpenAI. Das Unternehmensgeschäft macht laut eigenen Angaben derzeit mehr als 40 Prozent des Umsatzes aus.

Read full article about: OpenAIs Sora-App war ein Flop und bremste die Entwicklung anderer KI-Innovationen

OpenAIs Sora-App wurde immer weniger genutzt, kostete das Unternehmen laut dem Wall Street Journal aber rund eine Million US-Dollar pro Tag. Nach einem gehypten Start wuchs die App zwar zunächst auf rund eine Million Nutzer, fiel anschließend jedoch auf etwa 500.000 zurück und erreichte dieses Niveau nicht wieder.

Hinzu kamen Ärger um Copyright-Fragen sowie das Risiko, dass die billigen Engagement-Slop-Videos der Marke OpenAI schadeten. Sora erwies sich damit als teures Produkt, das OpenAI mehr belastete als nutzte. Auch die Weiterentwicklung war kostspielig; das Training neuer Videomodelle wurde dem Bericht zufolge gestrichen.

Ausschlaggebend für Soras Ende war dann der zunehmende Konkurrenzdruck durch Anthropic. OpenAI wollte seine knappen Rechenressourcen deshalb lieber in Coding-, Enterprise- und agentische KI-Produkte mit höherem langfristigem Geschäftswert stecken. Letztlich fiel Sora damit einem Strategiewechsel zum Opfer: weg von aufwendiger Videogenerierung, hin zu den ökonomisch wertvollsten Bereichen. Das Sora-Team soll sich zukünftig auf Weltmodelle für Robotik fokussieren. Die Sora-App wird im April eingestellt, die API folgt im September.

ChatGPT vs. Claude: Anthropic sieht sich angeblich als gesunde Alternative zur "Tabakindustrie" OpenAI

Anthropic entstand nicht nur aus Sorge um KI-Sicherheit, sondern auch aus einem erbitterten Macht- und Beziehungskonflikt bei OpenAI. Ein Bericht von Sam-Altman-Biografin Keach Hagey zeigt, wie persönliche Verletzungen, Rivalitäten und strategische Differenzen die wohl folgenreichste Abspaltung der KI-Branche hervorgebracht haben.

Read full article about: OpenAIs Fahrplan für das Sora-Aus: Web-Version endet im April, API folgt im September

OpenAI schaltet Sora im April und September ab. Das KI-Videotool wird in zwei Stufen eingestellt: Die Web- und App-Version endet am 26. April 2026, die Sora-API am 24. September 2026. OpenAI empfiehlt Nutzern, ihre Inhalte vor der Abschaltung herunterzuladen. Videos und Bilder lassen sich direkt aus der Sora-Bibliothek exportieren.

Ob es danach noch ein letztes Zeitfenster für den Datenexport geben wird, ist laut OpenAI noch nicht entschieden. Falls ja, werden Nutzer per E-Mail informiert. Nach Ablauf aller Fristen werden sämtliche Nutzerdaten dauerhaft gelöscht. Die Einstellung betrifft auch die Plattform sora.chatgpt.com, die zur Bild- und Videogenerierung genutzt werden konnte. Details finden sich auf der OpenAI-Hilfeseite unter "What to know about the Sora discontinuation".

Die Einstellung von Sora fügt sich in einen größeren Strategiewechsel bei OpenAI ein. Das Unternehmen will seine Rechenressourcen künftig auf zwei Kernbereiche konzentrieren: Coding-Werkzeuge und Geschäftskunden – ähnlich dem Rivalen Anthropic – sowie eine Super-App, die ChatGPT und weitere Tools vereint. Sora soll als Forschungsprojekt zum Thema Weltmodelle weiterleben, mit dem Ziel, "die physische Arbeit zu automatisieren".

Read full article about: Neues Gemini-Update lässt Nutzer Erinnerungen aus ChatGPT und Claude importieren

Google kopiert Anthropics Memory-Import-Funktion, um Erinnerungen aus ChatGPT in Gemini zu holen. Gemini-Nutzer können ab sofort ihre gespeicherten Erinnerungen, Vorlieben und den kompletten Chatverlauf aus anderen KI-Apps wie ChatGPT und Claude importieren.

Dazu kopiert man einen vorgeschlagenen Prompt in die bisherige KI-App, lässt dort eine Zusammenfassung erstellen und fügt diese in Gemini ein. Gemini speichert die Informationen dann im eigenen Kontext. Zusätzlich lassen sich Chatverläufe als ZIP-Datei (bis zu 5 GB) hochladen und frühere Gespräche in Gemini fortsetzen. Google benennt zudem die bisherige Funktion "Past Chats" in "Memory" um. Die Funktion wird schrittweise ausgerollt.

Googles neue Memory-Import-Funktion in Gemini: Nutzer kopieren einen Prompt in ihre bisherige KI-App und fügen die generierte Zusammenfassung in Gemini ein. | Bild: Google

Anthropic hatte die Funktion zuerst vorgestellt, nachdem OpenAI wegen eines Militär-Deals in die Kritik geraten war, den Anthropic aus ethischen Gründen abgelehnt hatte. Die daraufhin gestiegene Zahl an Wechslern wollte Anthropic mit einem zusätzlichen Anreiz bedienen. Interessant ist, dass die Datenextraktion sowohl bei Google als auch bei Anthropic rein auf einem Prompt basiert, der die bisherige KI-App dazu bringt, alle gespeicherten Informationen über den Nutzer auszugeben.