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Read full article about: Neues Gemini-Update lässt Nutzer Erinnerungen aus ChatGPT und Claude importieren

Google kopiert Anthropics Memory-Import-Funktion, um Erinnerungen aus ChatGPT in Gemini zu holen. Gemini-Nutzer können ab sofort ihre gespeicherten Erinnerungen, Vorlieben und den kompletten Chatverlauf aus anderen KI-Apps wie ChatGPT und Claude importieren.

Dazu kopiert man einen vorgeschlagenen Prompt in die bisherige KI-App, lässt dort eine Zusammenfassung erstellen und fügt diese in Gemini ein. Gemini speichert die Informationen dann im eigenen Kontext. Zusätzlich lassen sich Chatverläufe als ZIP-Datei (bis zu 5 GB) hochladen und frühere Gespräche in Gemini fortsetzen. Google benennt zudem die bisherige Funktion "Past Chats" in "Memory" um. Die Funktion wird schrittweise ausgerollt.

Googles neue Memory-Import-Funktion in Gemini: Nutzer kopieren einen Prompt in ihre bisherige KI-App und fügen die generierte Zusammenfassung in Gemini ein. | Bild: Google

Anthropic hatte die Funktion zuerst vorgestellt, nachdem OpenAI wegen eines Militär-Deals in die Kritik geraten war, den Anthropic aus ethischen Gründen abgelehnt hatte. Die daraufhin gestiegene Zahl an Wechslern wollte Anthropic mit einem zusätzlichen Anreiz bedienen. Interessant ist, dass die Datenextraktion sowohl bei Google als auch bei Anthropic rein auf einem Prompt basiert, der die bisherige KI-App dazu bringt, alle gespeicherten Informationen über den Nutzer auszugeben.

Read full article about: OpenAI verbindet Codex per Plugin mit Slack, Gmail und Co.

OpenAI führt Plugins für seinen KI-Programmierassistenten Codex ein, um mit gängigen Arbeitstools wie Slack, Figma, Notion, Gmail und Google Drive zusammenzuarbeiten. Laut OpenAI helfen die Plugins nicht nur beim Programmieren, sondern auch bei Planung, Recherche und Koordination. Technisch bündeln Plugins sogenannte Skills (vordefinierte Prompt-Arbeitsabläufe), App-Integrationen und MCP-Server-Konfigurationen in einem installierbaren Paket, ähnlich zur Integration in ChatGPT. Sie lassen sich in der Codex-App, der Codex-Kommandozeile und in IDE-Erweiterungen nutzen. Entwickler können eigene Plugins erstellen und über lokale oder teamweite "Marketplaces" verteilen. Ein offizielles Plugin-Verzeichnis mit kuratierten Plugins von OpenAI ist bereits verfügbar, eine Selbstveröffentlichung soll bald folgen. Weitere Plugins und Anwendungsfälle sollen laut OpenAI schrittweise hinzukommen.

Die Plugins sind Teil von OpenAIs strategischer Neuausrichtung auf Coding-Werkzeuge und Geschäftskunden, die auch eine geplante "Superapp" aus ChatGPT, Codex und dem Browser Atlas umfasst. Codex hat laut OpenAI inzwischen über 1,6 Millionen wöchentlich aktive Nutzer, erst kürzlich folgte eine Windows-Version.

Read full article about: OpenAI und Anthropic vor dem Börsengang: Unterschiedliche Bilanzen erschweren den Vergleich

Anthropic und OpenAI wachsen beim Umsatz rasant, doch ihre Buchhaltung unterscheidet sich erheblich, berichtet The Information. OpenAIs annualisierter Umsatz liegt bei etwa 25 Milliarden Dollar, Anthropics bei 19 Milliarden Dollar. Beide berechnen diese Zahl ähnlich: vier Wochen Umsatz mal 13, Anthropic addiert zusätzlich monatliche Abo-Einnahmen mal 12.

Der große Unterschied liegt bei den Cloud-Partnern: OpenAI gibt 20 Prozent seines Umsatzes an Microsoft ab und verbucht ihn vor diesem Abzug. Bei Cloud-Verkäufen über Azure zählt OpenAI nur seinen 20-Prozent-Anteil als Umsatz. Anthropic hingegen verbucht die gesamten Cloud-Verkäufe über AWS, Microsoft und Google als eigenen Umsatz und weist die Anteile der Cloud-Anbieter als Marketing- und Vertriebskosten aus. Grund: Anthropic sieht sich als Hauptanbieter, OpenAI betrachtet Microsoft als Hauptanbieter für Azure-Dienste.

Obwohl beide den US-Bilanzierungsregeln (GAAP) folgen, sind ihre Umsatzzahlen dadurch schwer vergleichbar. Anthropics Umsatz wirkt auf dem Papier wahrscheinlich höher, als er bei gleicher Methode wäre. Für Investoren ist das relevant, da beide Unternehmen auf einen Börsengang zusteuern.

Read full article about: OpenAI legt Pläne für erotischen Chatbot auf unbestimmte Zeit auf Eis

OpenAI hat die Entwicklung eines erotischen Chatbots auf unbestimmte Zeit gestoppt, berichtet die Financial Times. Grund sind Bedenken von Mitarbeitern und Investoren über die Auswirkungen sexueller KI-Inhalte auf die Gesellschaft. OpenAIs Beratergremium für Wohlbefinden sprach sich bereits einstimmig gegen den geplanten "Adult Mode" aus. Ein Ratsmitglied warnte, OpenAI riskiere einen "sexy Suizid-Coach". Auch technisch kämpft das Unternehmen mit Problemen: Die Alterserkennung stufte Minderjährige in rund 12 Prozent der Fälle fälschlich als Erwachsene ein. Bei 100 Millionen minderjährigen Nutzern pro Woche eine erhebliche Lücke.

Das mit 730 Milliarden Dollar bewertete KI-Unternehmen will nun zunächst Langzeitforschung zu den Folgen sexuell expliziter Chats und emotionaler Bindungen abwarten. Intern gab es laut FT bereits Diskussionen, das Projekt ganz einzustellen. Investoren sahen ein schlechtes Risiko-Nutzen-Verhältnis, Mitarbeiter zweifelten an der Vereinbarkeit mit OpenAIs Mission.

Im Code der ChatGPT-App taucht das Projekt unter dem Namen "Citron Mode" auf, mit geplanter Altersverifikation ab 18 Jahren. OpenAI konzentriert sich nun stattdessen auf Produktivitätstools und eine "Super-App" rund um ChatGPT.

Read full article about: OpenAI-CEO Altman kündigt intern "sehr starkes" KI-Modell an, das die "Wirtschaft wirklich beschleunigen" kann

OpenAI hat das Pretraining seines neuen KI-Modells mit dem Codenamen "Spud" abgeschlossen, wie CEO Sam Altman laut The Information in einem internen Memo mitteilte. Altman sagte den Mitarbeitern, dass das Unternehmen in "wenigen Wochen" ein "sehr starkes Modell" erwarte, das "die Wirtschaft wirklich beschleunigen" könne.

Altman schrieb: "Die Dinge bewegen sich schneller, als viele von uns erwartet haben." Passend dazu wird die Produktorganisation von Fidji Simo in "AGI Deployment" umbenannt. Unter anderem um Rechenkapazität für Spud freizumachen, wird OpenAI seine Video-App Sora einstellen.

Spud könnte auch die Grundlage für OpenAIs geplante Desktop-"Superapp" bilden, die ChatGPT, den Coding-Agenten Codex und den Browser Atlas vereint. OpenAI muss aufholen auf Anthropic, das insbesondere mit Claude Code erfolgreich agentische KI-Systeme für Geschäftskunden anbietet und derzeit stark punktet. OpenAIs Codex und Frontier haben hier noch das Nachsehen.

Read full article about: OpenAI stockt Finanzierungsrunde auf mehr als 120 Milliarden Dollar auf

OpenAI stockt seine Finanzierungsrunde um weitere 10 Milliarden Dollar auf über 120 Milliarden Dollar auf, wie CFO Sarah Friar CNBC mitteilt. Die Erhöhung war bereits bei der Ankündigung der 110-Milliarden-Runde in Aussicht gestellt worden. Die Runde gilt als möglicherweise letzte private Finanzierung vor einem Börsengang noch dieses Jahr.

Neue Investoren sind Andreessen Horowitz, D.E. Shaw Ventures, MGX, TPG und T. Rowe Price. Auch Microsoft beteiligt sich, das Friar als "großartigen Partner" bezeichnet. In einem geleakten Investorendokument nennt OpenAI Microsoft aber auch als größtes Risiko – logisch, denn OpenAI bleibt bei Finanzierung und Compute stark abhängig von Microsoft.

Hinzu kommt: Die Partnerschaft hat über die Jahre gelitten. Aktuell zeigt sich das an zwei Manövern: Microsoft will wieder verstärkt eigene Modelle bis zur "Superintelligenz" trainieren und integriert Anthropics Cowork-Technologie in Copilot, ausgerechnet von OpenAIs größtem B2B-Widersacher. Microsofts Rolle als verlässlicher Distributionspartner für OpenAI-Modelle scheint aufzuweichen.

Read full article about: Microsoft mietet Rechenzentrum in Texas, das Oracle und OpenAI nicht mehr wollten

Microsoft hat laut Bloomberg News einem Mietvertrag für ein Rechenzentrum in Abilene, Texas, zugestimmt, das ursprünglich für Oracle und OpenAI entwickelt wurde. Das Gelände mit rund 700 Megawatt Kapazität liegt direkt neben dem Stargate-Campus, dem Vorzeigeprojekt von Oracle und OpenAI. Microsoft schloss den Vertrag mit dem Entwickler Crusoe, nachdem sowohl Oracle als auch OpenAI von Verhandlungen über das Gelände zurückgetreten waren.

Anfang März hatte Bloomberg bereits berichtet, dass Oracle und OpenAI ihre Ausbaupläne in Texas aufgegeben hatten, weil Verhandlungen über die Finanzierung stockten und sich OpenAIs Anforderungen geändert hatten. Oracle widersprach damals und nannte die Berichte über Verzögerungen am Standort Abilene unzutreffend.

Microsoft, Oracle, OpenAI und Crusoe haben sich laut Reuters bisher nicht zu dem neuen Bericht geäußert. Der Deal passt zu Microsofts Strategie, seine eigene Recheninfrastruktur auszubauen. Microsoft-CEO Satya Nadella hatte zuletzt in einem Podcast erklärt, dass er aufgrund des aktuellen Wettlaufs um Rechenleistung ein Überangebot und sinkende Preise ab 2027/2028 erwartet. Nadella sagte, er freue sich darauf, dann günstig Kapazität anmieten zu können.