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Read full article about: Jeff Bezos KI-Labor Prometheus wirbt xAI-Mitgründer von OpenAI ab

Jeff Bezos Start-up Project Prometheus hat Kyle Kosic eingestellt, einen Mitgründer von Elon Musks xAI, der zuletzt bei OpenAI arbeitete. Das berichtet die Financial Times. Kosic leitete bei xAI die Infrastruktur hinter dem Colossus-Supercomputer und soll bei Prometheus weiter an KI-Infrastruktur arbeiten.

Das von Bezos und dem ehemaligen Google-Manager Vikram Bajaj geführte Start-up entwickelt KI-Systeme, die die physische Welt verstehen sollen, etwa für Triebwerksdesign oder Ingenieurwesen. Prometheus hat bereits Hunderte Mitarbeiter in San Francisco, London und Zürich eingestellt. Bezos und Bajaj wollen laut FT zweistellige Milliardensummen für ein dauerhaftes Beteiligungsvehikel einsammeln, das Beteiligungen von Firmen in Branchen wie Luftfahrt und Architektur aufkaufen soll.

Read full article about: OpenAI, Anthropic und Google arbeiten gemeinsam gegen chinesisches Modell-Kopieren

OpenAI, Anthropic und Google haben laut Bloomberg begonnen, gemeinsam gegen das unautorisierte Kopieren ihrer KI-Modelle durch chinesische Wettbewerber vorzugehen. Die drei Unternehmen tauschen über das 2023 gegründete "Frontier Model Forum" Informationen aus, um sogenannte feindliche Destillation zu erkennen. Bei der Destillation werden die Outputs eines bestehenden KI-Modells genutzt, um ein günstigeres Nachahmungsmodell zu trainieren. Eines der ersten Beispiele war Stanfords Alpaca-Modell, das die Machbarkeit demonstrierte, doch mittlerweile ist die Praxis zu einem echten Problem für die US-Unternehmen geworden.

US-Behörden schätzen laut Bloomberg, dass diese Praxis den amerikanischen Labs jährlich Milliarden Dollar an Gewinn kostet. OpenAI hatte bereits im Februar den US-Kongress gewarnt, dass Deepseek zunehmend ausgefeilte Methoden nutze, um Daten aus US-Modellen abzuziehen. Anthropic identifizierte Deepseek, Moonshot und Minimax als Akteure. Die Zusammenarbeit ähnelt dem Vorgehen in der Cybersicherheitsbranche, wo Firmen routinemäßig Angriffsdaten austauschen.

Read full article about: Vom GPT-2-Warnruf zur Gratis-KI: Sam Altmans "Vibes" passen nicht zu "traditionellem KI-Safety-Kram"

Warum so viele Safety-Forscher OpenAI verlassen haben, erklärt Sam Altman in einem neuen Porträt des New Yorker selbst: "Meine Vibes passen nicht wirklich zu vielem von diesem traditionellen KI-Safety-Kram."

Der Satz ist wohl die direkteste Erklärung für den seit Langem schwelenden Bruch zwischen OpenAIs kommerziellem Kurs und seinem Safety-Lager; OpenAI hatte zuletzt sicherheitsorientierte Teams aufgelöst und angeblich Sicherheitsmaßnahmen reduziert. Als Mitarbeitende nach OpenAIs Einstieg ins Pentagon-Geschäft Bedenken äußerten, reagierte Altman knapp. "Vielleicht findet ihr den Iran-Angriff gut und die Invasion Venezuelas schlecht. Da habt ihr kein Mitspracherecht."

Das Porträt zeichnet Altman insgesamt als stark polarisierende Figur, die gefallen will und zugleich gleichgültig gegenüber den Folgen möglicher Täuschungen ist, so ein Ex-Board-Member. Altmans Version davon:

Ich glaube, manche Leute wollen eine Führungsperson, die sich ihrer Sache absolut sicher ist, daran festhält und ihre Position nicht mehr ändert. Aber wir arbeiten in einem Bereich, in dem sich die Dinge extrem schnell verändern.

Sam Altman über wechselnde Versprechen

Bestes Beispiel: 2019 warnte Altman öffentlichkeitswirksam davor, GPT-2 vollständig zu veröffentlichen, weil das Modell angeblich zu gefährlich sei. Wenige Jahre später stellte er um ein Vielfaches leistungsfähigere Modelle kostenlos für alle zur Verfügung.

Weniger Arbeit, gleicher Lohn: OpenAI macht Vorschläge für eine Welt mit Superintelligenz

In einem umfangreichen Grundsatzpapier schlägt OpenAI politische Maßnahmen für den Übergang zur Superintelligenz vor. Darunter: ein staatlicher Vermögensfonds, die Vier-Tage-Woche und höhere Kapitalertragsteuern für Spitzenverdiener.

Read full article about: OpenAI-Manager teilt neue Zahlen zur Nutzung von ChatGPT für Gesundheitsfragen

OpenAIs Head of Business Finance Chengpeng Mou teilt ein paar Fakten zur ChatGPT-Health-Nutzung. Demnach stellen Nutzer in den USA rund zwei Millionen Nachrichten pro Woche zu Krankenversicherungsthemen an ChatGPT. Etwa 600.000 wöchentliche Nachrichten stammen von Menschen in sogenannten "hospital deserts", also Gebieten, in denen das nächste Krankenhaus mindestens 30 Minuten Fahrt entfernt ist. Sieben von zehn Gesundheitsanfragen werden außerhalb der regulären Sprechzeiten gestellt. Die Zahlen basieren auf anonymisierten US-Nutzungsdaten.

Anlass für Mous Angaben war ein Beitrag von Simon Smith, der beschrieb, wie seine Familie ChatGPT nutzte, um eine Erkrankung seines Vaters zu bewältigen. Die Familie habe Informationen von verschiedenen Ärzten und Pflegekräften in einem gemeinsamen ChatGPT-Projekt gesammelt, sortiert und ausgewertet, um bessere Entscheidungen zu treffen. Laut Mou ist das kein Einzelfall.

OpenAI baut sein Gesundheitsangebot gezielt aus: Das Unternehmen hat kürzlich eine eigene Gesundheitsrubrik in ChatGPT eingeführt und will mit seinem Chatbot stärker in den US-Krankenhausmarkt vordringen.

Read full article about: OpenAI baut Führungsebene um: Krankheitsfälle erzwingen personelle Veränderungen

Bei OpenAI stehen personelle Veränderungen an. Fidji Simo, CEO des neu geschaffenen Bereichs "AGI-Deployment", geht wegen einer Autoimmunerkrankung des Nervensystems für mehrere Wochen in den Krankenstand. Während ihrer Abwesenheit übernimmt OpenAI-Präsident Greg Brockman die Produktverantwortung, einschließlich der Super-App-Pläne des Unternehmens. Auf der Geschäftsseite übernehmen CSO Jason Kwon, CFO Sarah Friar und CRO Denise Dresser.

Auch Marketingchefin Kate Rouch tritt aus gesundheitlichen Gründen zurück. Rouch plant, in einer kleineren Rolle zurückzukehren, sobald es ihre Gesundheit erlaube. Gary Briggs ersetzt sie vorübergehend.

COO Brad Lightcap gibt ebenfalls seinen Posten ab und wechselt in ein neues Team für "Spezialprojekte" unter CEO Sam Altman. Dresser übernimmt einen Großteil seiner Aufgaben. Lightcaps Zuständigkeiten für Regierung und "OpenAI for Countries" gehen an die Strategieabteilung.

Read full article about: Neues Preismodell: OpenAI rechnet zusätzliche Codex-Nutzer in ChatGPT für Unternehmen nach Nutzung ab

OpenAI führt ein neues Preismodell für sein Coding-Tool Codex innerhalb von ChatGPT Business und Enterprise ein. Admins können ab sofort einen kostenlosen Codex-Zugang im Workspace einrichten und zahlen nur nach tatsächlicher Nutzung. Damit müssen Unternehmen keine zusätzlichen festen Lizenzen im Voraus kaufen. Für ausgewählte Business-Kunden gibt es zudem eine befristete Aktion: bis zu 500 Dollar Guthaben pro Workspace.

OpenAI will laut eigenen Angaben so die Einführung in Unternehmen erleichtern, da Coding-Tools oft bei einzelnen Entwicklern starten und sich dann auf ganze Teams ausweiten. Die Strategie dahinter: OpenAI senkt die Einstiegshürde bewusst, um über Gewöhnungseffekte schneller zu wachsen und Unternehmenskunden langfristig zu binden; ein direkter Wettbewerbszug gegen Konkurrenten wie GitHub Copilot und Cursor, die noch auf Lizenzbasis abrechnen.

Laut OpenAI nutzen weltweit mehr als zwei Millionen Entwickler Codex wöchentlich. In ChatGPT-Business- und Enterprise-Accounts habe sich die Codex-Nutzerzahl seit Januar versechsfacht. OpenAIs größter Konkurrent ist derzeit Anthropic mit Claude Code.

OpenAI kauft Tech-Show "TBPN", die unabhängig bleiben, aber an den PR-Chef berichten soll

OpenAI hat die Tech-Talkshow TBPN gekauft. Die Sendung soll redaktionell unabhängig bleiben, berichtet aber künftig an OpenAIs Kommunikationsabteilung. Was nach einem Widerspruch klingt, ist auch einer. Was könnte OpenAIs Motivation sein?