OpenAI hat das Pretraining seines neuen KI-Modells mit dem Codenamen "Spud" abgeschlossen, wie CEO Sam Altman laut The Information in einem internen Memo mitteilte. Altman sagte den Mitarbeitern, dass das Unternehmen in "wenigen Wochen" ein "sehr starkes Modell" erwarte, das "die Wirtschaft wirklich beschleunigen" könne.
Altman schrieb: "Die Dinge bewegen sich schneller, als viele von uns erwartet haben." Passend dazu wird die Produktorganisation von Fidji Simo in "AGI Deployment" umbenannt. Unter anderem um Rechenkapazität für Spud freizumachen, wird OpenAI seine Video-App Sora einstellen.
Spud könnte auch die Grundlage für OpenAIs geplante Desktop-"Superapp" bilden, die ChatGPT, den Coding-Agenten Codex und den Browser Atlas vereint. OpenAI muss aufholen auf Anthropic, das insbesondere mit Claude Code erfolgreich agentische KI-Systeme für Geschäftskunden anbietet und derzeit stark punktet. OpenAIs Codex und Frontier haben hier noch das Nachsehen.
