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Read full article about: OpenAI verwirft den Namen "io" für sein KI-Gerät – Marktstart erst 2027

OpenAI wird den Namen "io" nicht für seine geplanten KI-Hardware-Geräte verwenden. Das geht aus einem Gerichtsdokument hervor, das im Rahmen einer Markenrechtsklage des Audio-Startups iyO eingereicht wurde, berichtet Wired. Bereits im Juni 2025 hatte OpenAI Hinweise auf das Projekt entfernt.

OpenAI-Vizepräsident Peter Welinder erklärte, das Unternehmen habe seine Namensstrategie überprüft und sich gegen den Namen "io" entschieden. Zudem gab OpenAI an, dass das erste Hardware-Gerät frühestens Ende Februar 2027 ausgeliefert wird – später als bisher kommuniziert. Verpackungen oder Werbematerialien existieren noch nicht.

OpenAI hatte im Mai 2025 das Hardware-Startup von Ex-Apple-Designer Jony Ive für 6,5 Milliarden Dollar übernommen. Am Wochenende kursierte zudem ein gefälschter Super-Bowl-Werbespot, der angeblich OpenAIs Gerät zeigte. OpenAI-Sprecherin Lindsay McCallum bestätigte gegenüber Wired, dass das Unternehmen nichts damit zu tun hatte.

Read full article about: Neues ChatGPT-Modell soll diese Woche erscheinen

OpenAI-Chef Sam Altman hat Mitarbeitern in einer internen Slack-Nachricht mitgeteilt, dass ChatGPT wieder mehr als zehn Prozent monatlich wächst, berichtet CNBC. Die letzte offizielle Angabe sind 800 Millionen wöchentliche Nutzer aus dem Januar 2026.

Außerdem soll diese Woche ein aktualisiertes Chat-Modell für ChatGPT veröffentlicht werden; womöglich handelt es sich um die Chat-Variante des GPT-5.3-Modells, das letzte Woche als Coding-Version Codex erschien. Das Modell schneidet in agentischen Coding-Benchmarks besonders gut ab und ist laut OpenAI 25 Prozent schneller.

Das Coding-Produkt Codex sei innerhalb einer Woche um rund 50 Prozent gewachsen, so Altman, der das Wachstum als "Wahnsinn" bezeichnet. Es konkurriert direkt mit Anthropics Erfolgsprodukt Claude Code. Speziell die neue Desktop-App von Codex dürfte von OpenAI Schritt für Schritt auch für Anwendungsfälle über Code hinaus ausgebaut werden, ähnlich wie Anthropics Cowork.

Read full article about: Zuverlässigkeit bei KI-Agenten: OpenAI und Anthropic arbeiten direkt mit Großkunden

KI-Integration in Unternehmen schafft man nicht mit ein paar ChatGPT-Accounts. OpenAI stellt hunderte neue Mitarbeiter für sein technisches Beratungsteam ein, berichtet The Information. Diese Ingenieure passen OpenAIs Modelle mit Kundendaten an und entwickeln KI-Agenten. Derzeit beschäftigt OpenAI etwa 60 solcher Ingenieure plus über 200 im technischen Support. Auch Anthropic arbeitet direkt mit Kunden zusammen.

Das Problem: KI-Agenten funktionieren ohne Anpassung oft nicht zuverlässig. Der Einzelhändler Fnac testete Modelle von OpenAI und Google für den Kundensupport – die Agenten verwechselten Seriennummern. Erst nach Unterstützung durch AI21 Labs funktionierte das System.

OpenAI Frontier Architektur
OpenAIs neue agentische Enterprise-Plattform "Frontier" zeigt die Komplexität der KI-Integration: Die Technologie muss auf bestehende Unternehmenssysteme ("Systems of Record") aufsetzen, Geschäftskontext verstehen, Agenten ausführen und optimieren – bevor Nutzer über Interfaces darauf zugreifen. | Bild: OpenAI

Fraglich ist daher, wie schnell agentische KI-Tools wie Claude Cowork ohne solche aufwendigen Integrationsprozesse Wertschöpfung erzielen. Modellverbesserungen und höhere Verlässlichkeit bei Routineaufgaben könnten helfen – allerdings gibt es noch grundlegende LLM-basierte Cybersecurity-Risiken.

Read full article about: OpenAI plant spezielle ChatGPT-Version für die Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate

OpenAI verhandelt mit dem Abu-Dhabi-Unternehmen G42 über eine spezielle ChatGPT-Version für die VAE, berichtet Semafor. Die Version soll den lokalen arabischen Dialekt beherrschen, politische Ansichten widerspiegeln und Inhaltsbeschränkungen enthalten – zunächst für die VAE-Regierung. Die globale ChatGPT-Version bleibt verfügbar, wird aber an lokale Gesetze angepasst. Nutzer werden informiert, wenn Inhalte gegen Landesrecht verstoßen. OpenAI nutzt Feinabstimmung statt Neutraining, um Kosten zu sparen.

G42 wird von Sheikh Tahnoon bin Zayed Al Nahyan geleitet, Bruder des VAE-Präsidenten, nationaler Sicherheitsberater und Chef des größten Staatsfonds. Seit Oktober 2023 besteht eine Partnerschaft zwischen G42 und OpenAI.

Dass solche Anpassungen nötig sind, zeigt: KI-Modelle sind auch kulturelle Güter. Generierte Inhalte fließen in alle Ebenen ein, kleine Änderungen kultureller Narrative könnten sich dauerhaft auswirken. Deshalb wollen China und auch die USA die Ausgaben ihrer KI-Modelle kontrollieren, sowohl um nach innen zu wirken als auch eigene Ansichten nach außen zu transportieren.

Read full article about: Sam Altman: Jedes Unternehmen ist jetzt ein API-Unternehmen – ob es will oder nicht

"Jedes Unternehmen ist jetzt ein API-Unternehmen, ob es will oder nicht," zitiert OpenAI-CEO Sam Altman einen Satz, der sich ihm in den vergangenen Wochen besonders eingeprägt habe. Altman sagt das im Kontext des Einflusses generativer KI auf bestehende Software-Geschäftsmodelle.

Die Aussage meint: KI-Agenten können künftig selbst Code schreiben, um auf Dienste zuzugreifen – auch ohne offizielle API (Schnittstellen, über die Programme miteinander kommunizieren). Unternehmen werden also nicht gefragt, ob sie Teil dieses Systems sein wollen. Sie werden schlicht vereinnahmt, und die klassische Benutzeroberfläche verliert an Wert.

Laut Altman werden manche SaaS-Unternehmen (Software als Abo-Dienst) weiterhin sehr wertvoll sein und KI für sich nutzen. Andere seien nur noch eine "dünnere Schicht" und würden den Wandel nicht überleben. Etablierte Unternehmen mit starken Kernsystemen, die KI sinnvoll einsetzen, hätten die besten Chancen.

Zuletzt hatte der Fortschritt bei KI-Agenten und Tools wie Cowork dafür gesorgt, dass Softwareunternehmen an Wert verloren. Die These: Immer mehr Aufgaben werden direkt von KI gelöst, Speziallösungen für einzelne Nischen wären dann nicht mehr notwendig.

OpenAI und Ginkgo Bioworks optimieren Proteinsynthese mit GPT-5 im Roboterlabor

OpenAI hat gemeinsam mit dem Biotech-Unternehmen Ginkgo Bioworks GPT-5 an ein automatisiertes Labor angeschlossen, um zellfreie Proteinsynthese zu optimieren. Die Ergebnisse sind messbar, die Einschränkungen aber erheblich.

Read full article about: OpenAIs GPT-5.3-Codex vereint 25 Prozent mehr Geschwindigkeit mit neuen Bestwerten im Coding

OpenAI hat sein neuestes Coding-Modell GPT-5.3-Codex veröffentlicht. Es vereint laut OpenAI die Coding-Fähigkeiten von GPT-5.2-Codex mit den Denk- und Wissensfähigkeiten von GPT-5.2 und ist dabei 25 Prozent schneller als sein Vorgänger. Bei vier Leistungstests für Programmierung und praktische Anwendungen erreicht GPT-5.3-Codex laut OpenAI neue Bestwerte in der Branche. Im agentischen Coding-Benchmark Terminal-Bench 2.0 übertrifft Codex 5.3 das gerade erst veröffentlichte Opus 4.6 um zwölf Prozentpunkte; für aktuelle KI-Modellverhältnisse eine riesige Lücke. Dabei verbraucht das Modell weniger Token als die eigenen Vorgänger.

OpenAI

Das Modell half zudem angeblich bei seiner eigenen Entstehung mit: Das Codex-Team nutzte frühe Versionen, um Fehler im Training zu finden, die Bereitstellung zu steuern und Testergebnisse auszuwerten. Das Team sei überrascht gewesen, wie sehr Codex seine eigene Entwicklung beschleunigt habe, so OpenAI.

GPT-5.3-Codex wird für zahlende ChatGPT-Nutzer in allen Codex-Umgebungen verfügbar sein: in der Codex-App, in der CLI, in der IDE-Erweiterung und im Web. Ein API-Zugang soll folgen. Das Modell wird als erstes OpenAI-Modell mit dem Cybersecurity-Risiko "High" eingestuft: als Vorsichtsmaßnahme, wie OpenAI schreibt, obwohl es keinen sicheren Beweis gebe.

OpenAI startet Frontier-Plattform für KI-Agenten in Unternehmen

OpenAI stellt mit Frontier eine neue Plattform vor, die KI-Agenten in Unternehmen aus ihrer Isolation befreien soll. Die Agenten erhalten eigene Identitäten, gemeinsamen Kontext und sollen aus Erfahrung lernen. Die Software ist zunächst für ausgewählte Enterprise-Kunden verfügbar.

Read full article about: Streit um Werbung in KI: Sam Altman verteidigt OpenAIs Strategie gegen Anthropic

Laut OpenAI-CEO Sam Altman hat ChatGPT so viele Nutzer in Texas wie Claude in den USA. Altman verrät diese Statistik im Kontext von Anthropics offensiven Werbespots, die ChatGPT mit Werbung auf die Schippe nehmen. Anthropic hatte angekündigt, keine Werbung in Claude zu bringen.

Laut Altman sind diese Spots zwar lustig, aber unehrlich. OpenAI habe sich explizit dagegen ausgesprochen, Werbung so einzusetzen, wie Anthropic es darstellt: als subtile Beeinflussung, eingebunden in persönliche, vertrauliche Chat-Gespräche. Er wirft Anthropic zudem Elitismus vor: OpenAI wolle KI für Milliarden Menschen zugänglich machen, die sich keine Abos leisten können. Anthropic hingegen bediene mit einem teuren Produkt primär wohlhabende Kunden.

Zur Wahrheit gehört auch: Die Dystopie, die Anthropic in den Werbespots skizziert, hat Altman früher selbst prophezeit, als sie in sein Anti-Google-Narrativ passte. Und gerade bei börsennotierten Unternehmen – und einen Börsengang hat OpenAI Ende des Jahres vor – hat Werbung die Eigenschaft, Überhand zu nehmen und an Einfluss zu gewinnen, wenn der Wachstumsdruck steigt.