Read full article about: Anthropic gründet eigene Denkfabrik zur Erforschung von KI-Risiken und gesellschaftlichen Auswirkungen
Anthropic hat das neue "Anthropic Institute" gestartet, eine interne Denkfabrik, die die Auswirkungen leistungsstarker KI auf Gesellschaft, Wirtschaft und Sicherheit untersuchen soll. Geleitet wird das Institut von Mitgründer Jack Clark, der dafür eine neue Rolle als "Head of Public Benefit" übernimmt.
Das Institut will unter anderem erforschen, wie KI Arbeitsplätze verändert, welche neuen Risiken durch Missbrauch entstehen, welche "Werte" KI-Systeme ausdrücken und wie Menschen die Kontrolle über sich selbst verbessernde KI-Systeme behalten können.
Das Team umfasst rund 30 Personen aus drei bestehenden Forschungsgruppen: dem Frontier Red Team, dem Societal-Impacts-Team und dem Wirtschaftsforschungsteam. Zu den ersten Mitarbeitern gehören Matt Botvinick (ehemals Google Deepmind), Anton Korinek (Universität Virginia) und Zoë Hitzig (zuvor OpenAI).
Der Start fällt in eine turbulente Phase: Anthropic hat das US-Verteidigungsministerium verklagt, nachdem es als Lieferkettenrisiko eingestuft wurde. Laut The Verge sagte Clark, er habe "keine Bedenken" wegen der Forschungsfinanzierung. Anthropic eröffnet zudem ein Büro in Washington, D.C.