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Apple entwickelt KI-Pin in AirTag-Größe für 2027

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Nano Banana Pro prompted by THE DECODER

Kurz & Knapp

  • Apple arbeitet an einem tragbaren KI-Pin in der Größe eines AirTags mit zwei Kameras, Mikrofonen und magnetischer Ladeschnittstelle, der laut The Information 2027 erscheinen könnte.
  • Der iPhone-Konzern will schneller als üblich voranschreiten, weil OpenAI an ähnlichen Produkten arbeitet. Zum Start plane Apple die Produktion von etwa 20 Millionen Einheiten.
  • Das Startup Humane verkaufte 2024 weniger als 10.000 Einheiten seines KI-Pins und musste Teile für 116 Millionen Dollar an HP verkaufen.

Der iPhone-Konzern soll an einem tragbaren KI-Gerät mit zwei Kameras und Mikrofonen arbeiten. Das Projekt soll Apple im Wettrennen mit OpenAI und Meta halten.

Apple entwickelt einen KI-gestützten tragbaren Pin, der etwa so groß wie ein AirTag ist und bereits 2027 auf den Markt kommen könnte. Das berichtet The Information unter Berufung auf Personen mit direktem Wissen über das Projekt. Das Gerät soll mit zwei Kameras, einem Lautsprecher, drei Mikrofonen und kabellosem Laden ausgestattet sein.

Bei dem Pin handelt es sich laut dem Bericht um eine dünne, flache, kreisförmige Scheibe mit einem Gehäuse aus Aluminium und Glas. Auf der Vorderseite befinden sich ein Standardobjektiv und ein Weitwinkelobjektiv, die Fotos und Videos der Umgebung aufnehmen sollen. An einer Kante sitzt ein physischer Knopf, auf der Rückseite eine magnetische Ladeschnittstelle ähnlich der Apple Watch. Ein Apple-Sprecher wollte sich nicht zu dem Projekt äußern.

OpenAI treibt Apple zu schnellerem Handeln

Die Entwicklung befindet sich noch in einem sehr frühen Stadium und könnte abgebrochen werden. Dennoch versuche Apple, schneller als üblich voranzukommen - der Hauptgrund dafür sei OpenAI, so eine der Quellen. Das Unternehmen plane, zum Launch etwa 20 Millionen Einheiten zu produzieren.

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Mit dem Gerät würde sich Apple gegen mehrere Konkurrenten positionieren: OpenAI arbeitet an eigenen KI-Geräten, darunter ein Pin, eine Brille und einem Ohrhöhrer-ähnlichen Produkt mit dem Codenamen Sweetpea. Meta verkauft bereits Smart Glasses mit KI-Assistent. Google plant gemeinsam mit Samsung Smart Glasses mit KI-Funktionen.

Humanes Scheitern als Warnung

Ob ein Apple-Pin erfolgreich wäre, ist ungewiss. Das Startup Humane, gegründet von zwei ehemaligen Apple-Mitarbeitern, konnte 2024 mit seinem eigenen tragbaren KI-Pin kaum Fuß fassen und verkaufte laut The Information weniger als 10.000 Einheiten. Teile von Humane wurden für 116 Millionen Dollar an HP verkauft. Der Pin wurde wegen langsamer Antwortgeschwindigkeit und schlechter Akkulaufzeit kritisiert.

Der Erfolg von Apples KI-Pin hängt auch davon ab, ob das Unternehmen eine verbesserte Siri mit überzeugenden KI-Funktionen liefern kann. Apple verzögerte im vergangenen Jahr seine KI-Upgrades für Siri wegen Qualitätsproblemen, was zu einer Reorganisation der KI-Gruppe und zum Ruhestand von KI-Chef John Giannandrea führte.

Der Pin reiht sich in ein wachsendes KI-Produktportfolio ein: Apple arbeitet laut dem Bericht auch an AirPods mit verbesserten Sensoren, einer Sicherheitskamera, Smart Glasses und einem Home-Produkt mit robotischer Schwenkbasis, das bereits diesen Frühling erscheinen könnte. Anfang des Monats gab Apple zudem eine Partnerschaft mit Google bekannt, um dessen KI-Modelle für Apple Intelligence zu nutzen.

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Quelle: The Information