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Trotz Milliarden-Umsatz: Anthropic warnt vor zu schnellen Investitionen in Rechenleistung

Die Mathematik rund um Investitionen in Rechenleistungen ist komplex. Anthropic-CEO Dario Amodei beschreibt in einem aktuellen Podcast das Dilemma: Er sei überzeugt, dass KI-Systeme auf dem Niveau von Nobelpreisträgern innerhalb von ein bis zwei Jahren existieren könnten. Doch unklar sei, wie schnell daraus tatsächlich Umsatz entstehe.

Anthropic habe seinen Umsatz jährlich verzehnfacht: von null auf 100 Millionen Dollar 2023, auf eine Milliarde 2024 und auf neun bis zehn Milliarden Dollar 2025. Das Wachstum scheint sich fortzusetzen: Der annualisierte Jahresumsatz liegt Stand Februar 2026 bei 14 Milliarden US-Dollar. Trotzdem könne man nicht einfach Rechenkapazität für eine Billion Dollar pro Jahr kaufen – liege man nur ein Jahr daneben, drohe der Bankrott.

Amodei sagt, er habe den Eindruck, dass einige Wettbewerber "die Rechnung nicht aufgestellt haben" und die Risiken ihrer Investitionen nicht wirklich verstünden. Hier dürfte OpenAI gemeint sein. Anthropic soll angeblich mit einem Aufwand von mindestens zehn Gigawatt Rechenleistung in den nächsten Jahren planen. OpenAI liegt eher bei 30, doch um diese Vereinbarungen ist vieles unklar.

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