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Google bringt KI-Musikgenerator Lyria 3 in die Gemini-App

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Google Deepmind

Kurz & Knapp

  • Google integriert mit Lyria 3 einen KI-Musikgenerator in die Gemini-App.
  • Das Modell von Google DeepMind erstellt 30-sekündige Tracks inklusive Gesang, Liedtext und Cover-Bild aus Textbeschreibungen oder hochgeladenen Fotos und Videos.
  • Die Funktion ist ab sofort auf dem Desktop und bald in der mobilen App für alle Nutzer ab 18 Jahren in acht Sprachen verfügbar, darunter Deutsch und Englisch.

Google bringt mit Lyria 3 einen KI-Musikgenerator in die Gemini-App. Das Modell erstellt 30-sekündige Tracks mit Gesang.

Das zugrunde liegende Modell Lyria 3 von Google Deepmind erstellt 30-sekündige 48-kHz-Stereo-Tracks aus Textbeschreibungen oder hochgeladenen Fotos und Videos. Nutzer geben etwa ein Genre, eine Stimmung oder eine persönliche Erinnerung ein, Gemini liefert einen fertigen Track mit Gesang, Text und Cover-Bild. Gegenüber früheren Lyria-Modellen schreibt Lyria 3 eigenständig Liedtexte, bietet mehr Kontrolle über Stil, Stimme und Tempo und soll musikalisch komplexere Ergebnisse liefern.

Die Funktion ist ab heute auf dem Desktop und in den nächsten Tagen in der mobilen App verfügbar – für alle Nutzer ab 18 Jahren in acht Sprachen, darunter Deutsch und Englisch. Abonnenten von Google AI Plus, Pro und Ultra erhalten höhere Nutzungslimits. Nennt ein Nutzer einen bestimmten Künstler im Prompt, soll Gemini dessen Stil nur als grobe Inspiration nutzen, nicht imitieren. Filter prüfen laut Google die Ergebnisse gegen bestehende Inhalte. Nutzer können zudem mögliche Rechtsverletzungen melden.

Auf YouTube ist Lyria 3 über Dream Track zunächst in den USA nutzbar und wird nun in weiteren Ländern ausgerollt. Wo genau die Funktion in der Gemini-App verfügbar ist, nennt Google nicht. Alle generierten Tracks erhalten ein SynthID-Wasserzeichen, das KI-generierte Inhalte kennzeichnen soll.

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Die bemerkenswerten Fortschritte bei generativer KI für Musik und erste Streaming-Charterfolge sowie Klagen von Sony Music und anderen Labels zeigen, dass KI-Musik längst mehr als Spielerei ist. Google betont zwar, die Funktion sei eher "zum Spaß gedacht" und man sei beim Training von Lyria 3 "achtsam" mit Urheberrechten und Partnervereinbarungen umgegangen. Genaue Trainingsdaten und kommerzielle Vereinbarungen nennt Google jedoch nicht.

OpenAI arbeitet angeblich ebenfalls an einem Musikgenerator für ChatGPT. Derzeit ist als hochwertiger Musikgenerator ansonsten nur Suno verfügbar; der Konkurrent Udio wurde Ende letzten Jahres von Universal übernommen und ist derzeit nicht aktiv.

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Quelle: Google