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Apple Music kennzeichnet KI-Musik, verlässt sich aber auf die Labels

Apple Music führt Transparency Tags ein, mit denen Labels und Distributoren KI-generierte Inhalte in vier Bereichen kennzeichnen sollen: Artwork, Tracks, Kompositionen und Musikvideos. Das berichtet Music Business Worldwide unter Berufung auf einen Newsletter an Industriepartner. Die Tags sind aktuell optional, sollen künftig aber verpflichtend werden. Apple sieht die Verantwortung demnach bei den Zulieferern, nicht bei der Plattform selbst. Laut Spezifikation greift die Kennzeichnungspflicht, wenn KI einen "wesentlichen Anteil" des Inhalts erzeugt hat – beim Tag "Composition" etwa auch für Songtexte, nicht nur für Melodie oder Instrumentierung. "Artwork" wird dabei auf Album-Ebene gesetzt (inklusive animierter Cover), während "Track", "Composition" und "Music Video" pro Song definiert werden.

KI-Musik ist ein wachsendes Streitthema: Suno erreichte kürzlich 300 Millionen Dollar Jahresumsatz, steht aber im Rechtsstreit mit der Musikindustrie. Universal Music hat sich indes mit Udio geeinigt und setzt auf lizenzierte KI-Partnerschaften. Gleichzeitig werden KI-Songs immer zugänglicher für Endnutzer: Google hat mit Lyria 3 einen eigenen KI-Musikgenerator in die Gemini-App integriert.

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